3 wichtige Grenzen, die wir in unserem Leben brauchen

Warum manche Regeln guttun

Am liebsten würden wir ohne Regel leben – eigentlich. Aber wir sagen, warum es guttut, dass es auch gewisse Grenzen gibt. Diese 3 sollten Sie kennen!
 

Grenzenlos glücklich?

Frei wie ein Vogel sein, auf nichts Rücksicht nehmen müssen und tun und lassen, was man möchte: Das hört sich wie ein wahr gewordener Traum an. Klar, stellen Sie sich nur vor, Ihr Leben hätte keinerlei Einschränkungen – das kann nur schön sein, beispielsweise was Reiseziele anbelangt, welchen Beruf man ausüben oder wen man lieben möchte.

Resilienzfähigkeit: Darum sind manche Menschen belastbarer als andere?

Aber ist es auch im menschlichen Miteinander so? Können und sollten wir beispielsweise stets sagen, was wir denken? Fest steht, dass ohne Rücksichtnahme Grenzen auch ganz schnell überschritten werden können und man seine Mitmenschen verletzen kann. Ohne Umgangsformen geht es also nicht. Das trifft auch auf materielle Dinge zu: Was kann ich mir wirklich leisten? Deshalb fühlen wir uns oft wohler, wenn die Spielregeln bekannt sind und wir wissen, innerhalb welcher Grenzen wir uns bewegen können.

 

 

3 wichtige Grenzen, die wir in unserem Leben brauchen

Nr. 1: Körperliche Grenzen

Den Kollegen zum Geburtstag einfach umarmen, weil Ihnen gerade danach ist? Wenn es sich nicht um einen Kollegen handelt, den Sie sehr gut kennen, dann ist das keine so gute Idee. Körperliche Berührungen bleiben in der Regel Menschen vorbehalten, die wir aus unserem privaten Umfeld gut kennen, sprich Familie, Freunde oder Partner. Im Zweifelsfall sollten Sie sich mit Körperlichkeiten, auch mit einem vermeidlich harmlosen Schulterklopfen, lieber zurückhalten, denn dies kann schnell zu Verstimmungen führen. Was hierzulande aber immer geht, ist ein Händeschütteln – damit können Sie nichts falsch machen.

Nr. 2: Materielle Grenzen

Wer wäre nicht gern Lotto-Millionär und könnte sich all seine Wünsche erfüllen? Immer mehr Haushalte sind verschuldet, denn es werden immer mehr Kredite aufgenommen oder die Shopping-Beute wird via Ratenzahlung beglichen. Bei großen und größeren Anschaffungen wie dem Kauf einer Immobilie oder eines Autos ist das üblich. Aber soll man sich wirklich für Alltagsdinge verschulden? Da ist es doch besser, man kennt seine finanziellen Grenzen und spart auf Dinge hin. Oder muss vielleicht auch mal verzichten. Wer nicht über uneingeschränkte Mittel verfügt, muss mit dem zur Verfügung stehendem Geld auskommen. Alles andere führt nur in die Schuldenfalle.

Finanzielle Probleme sorgen für eine psychische Belastung

Nr. 3: Emotionale Grenzen

Es gibt Menschen, die uns nicht guttun oder berufliche Projekte, die uns überfordern. Von daher ist es wichtig, emotionale Grenzen zu sehen, um sich zu schützen. Sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld sollten wir das Gespräch suchen, wenn unser Gefühlsleben pausenlos Kopf steht und wir aller Kräfte beraubt werden. Während man sich im privaten Bereich aber von Menschen auch komplett distanzieren kann, ist eine Lösung im beruflichen Umfeld manchmal schwieriger. Nichtsdestotrotz sollten Sie klarmachen, warum Sie etwas überfordert und welche Hilfe Sie für die Umsetzung brauchen. Auch ein klares "Stopp" oder "Nein" kann manchmal Wunder wirken, um Grenzen aufzuzeigen.
 

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