Kindheitserinnerungen: An DIESE Momente erinnern sich die LEA-Leserinnen

Erlebnisse, die man nicht vergisst

"Hach, war es früher schön ... weißt du noch?" Wie oft sitzt man mit der besten Freundin so zusammen und denkt an die vielen Ereignisse zurück, die unser Leben einst so aufregend und unvergesslich gemacht haben. LEA-Leserinnen haben ihre schönsten Kindheitserinnerungen verraten. Bitte sehr!

Schöne Kindheitserinnerungen: Ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit

Nichts ist so emotional wie ein Blick zurück in die eigene Kindheit. Schließen Sie doch mal die Augen, und gehen Sie auf Gedankenreise. Was sehen, hören und riechen Sie? Oftmals sind es lediglich nebulöse Erinnerungsfetzen, die in uns aufsteigen. Andere Gedanken laufen dagegen so konkret wie Szenen aus einem Film vor unserem inneren Auge ab. Die Geburtstagskerzen auf der Torte. Der Kaugummiautomat mit diesen im Grunde schrecklich fad schmeckenden Kugeln. Der zarte Duft der Sonnencreme, mit dem Mama uns am See einschmierte.

Je gefühlvoller die Eindrücke waren, desto präsenter sind die Bilder in unserem Kopf – kunterbunte, aber auch triste. Und die müssen laut Forschern in der Realität noch nicht mal so passiert sein. Erst im Alter von fünf bildet unser Hirn „echte“ Erinnerungen. Aber ist es nicht letztlich egal, ob die Dinge tatsächlich so passiert sind? Fest steht: Das Eintauchen in glückliche Kindheitsmomente ist Balsam für unsere Seele, baut Stress ab, hilft, richtige Entscheidungen zu treffen. Gute Gründe, sich öfter mal wie 
damals als Kind zu fühlen.

 

Die Kindheitserinnerungen der LEA-Leserinnen

Frederike (34): „Bei Oma gab es kein Chaos, nur Liebe und ungeteilte Aufmerksamkeit“ 

„Ich habe sechs Geschwister. Klar, ich liebe sie alle. Aber zu Hause ging es oft hektisch und laut zu. Wir buhlten viel um Mamas und Papas Aufmerksamkeit. Die Besuche bei meiner Oma waren anders. Als ich sieben wurde, durfte ich in den Ferien immer mal wieder eine ganze Woche zu ihr – alleine. Ich erinnere mich an lange Spaziergänge am Elbstrand, an den großen Abenteuerspielplatz mit der Seilbahn. An den liebevoll gedeckten Frühstückstisch mit dem Blümchengeschirr, frisch gebackenen Brötchen und Bärchenwurst. Und natürlich durfte man so viel naschen, wie man wollte, ohne mit den Geschwistern teilen zu müssen. Oma starb leider viel zu früh. Aber sobald mir der Geruch der See oder von frischen Brötchen in die Nase steigt, ist sie in meinem Kopf wieder lebendig.“

Christiane (59): „Der Geschmack der Zuckerkette“

„Früher sind wir im Sommer fast jeden Tag ins Freibad gegangen. Das Schönste war, wenn man dann nach dem Schwimmen völlig durchgefroren und tropfend am Kiosk stand und sich Süßigkeiten gekauft hat. Ich werde nie den köstlichen Geschmack der Zuckerkette um den Hals vergessen, die man so nach und nach abnagte. Wenn das Geld nicht für eine Halskette gereicht hat, musste es wenigstens ein Zuckerarmband sein.“

Nicole (51): „Mit Highspeed über den Hügel und dann …“

„Es war der helle Wahnsinn: Ich bekam die Disco-Roller, die mit dem Gummi-Stopper vorn dran. Und auch einige meiner Freundinnen hatten sie. Wir trafen uns fast jeden Nachmittag auf einer neu asphaltierten Straße. Autos waren wenige dort unterwegs. Es gab einen kleinen Hügel, obendrauf Gleise. Da musste man rüber und sich runterrollen lassen. Wer am weitesten kam, hatte gewonnen. Da kam es natürlich entscheidend auf den Anlauf an. Ist klar. Es war einfach wunderbar.“ 

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Quelle: LEA

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