Kopf hoch und durch: So meistern Sie Krisen

Mit diesen Tipps und Tricks können Sie schnell wieder nach vorne schauen

14. Oktober 2016
Krisen gehören zum Leben dazu und wie Sie meistern, können Sie üben In der Partnerschaft folgen gute Zeiten auf Krisen, wenn Sie miteinander sprechen An Problemen tragen meist beide Partner die Schuld, suchen Sie gemeinsam nach einem Kompromiss Streiten ist erlaubt, wichtig aber ist das gegenseitige Zuhören

Ob Liebeskummer oder Probleme im Job – jeder von uns hat mal eine schlechte Phase. Je nachdem, wie lange diese andauert, sollte ein Arzt konsultiert werden. Für kurze Tiefs gibt es aber Mittel und Wege, die einem beim Bewältigen selbiger helfen. Wir verraten Ihnen, wie sie schnell wieder auf dem Damm sind: So kommen Sie aus dem Gefühls-Tief heraus...

Es gibt Zeiten, da möchte man sich nur noch zu Hause vergraben. Das Gute: Jede Krise kann auch eine Chance bedeuten. Denn oft werden wir uns erst in schlechten Phasen darüber bewusst, was uns wirklich wichtig ist. Wir lernen, dankbar zu sein, und genießen das Leben nach dem Stimmungs-Tief umso mehr.

Lernen, die Situation zu akzeptieren

So sehr Sie sich auch ärgern, es gibt Dinge, die können Sie nicht ändern. Ist etwa der Partner gegangen, kann man die Liebe nicht erzwingen. Dann heißt es, akzeptieren lernen. Verleugnen Sie die Situation oder kämpfen Sie vehement dagegen an, verlieren Sie den Blick für etwaige Lösungsansätze.

Verantwortung übernehmen

„Warum immer ich?“ – ein solcher Gedanke bringt niemanden weiter. Auch Schuldgefühle wie „Wieso habe ich das nur getan?“ reißen Sie nur noch tiefer in die Krise. Lieber sollte man sich fragen: Wie komme ich aus dem Schlamassel wieder heraus? Notieren Sie alles, was Ihnen helfen könnte. Haben Sie mögliche Lösungen vor Ihren Augen, erscheint das Problem nicht mehr so schlimm.

Aus vorherigen Krisen lernen

„Was mich nicht umbringt, macht mich stärker“ – an diesem Spruch ist tatsächlich etwas dran. Denn: So schwer die Zeit auch ist, in jeder Krise lernen wir etwas fürs Leben. Fragen Sie sich: Was habe ich getan, um mein letztes Tief zu überwinden? Habe ich etwa viel Sport gemacht, mit Freunden geredet, mir einfach mal Zeit für mich genommen? Was Ihnen damals gutgetan hat, wird Ihnen höchstwahrscheinlich auch jetzt wieder weiterhelfen.

Sich ein paar Auszeiten nehmen

Auch wenn Arbeit ablenkt: Manchmal ist es besser, sich Urlaub zu nehmen, vielleicht ans Meer zu fahren, um sich über seine Gedanken und Gefühle klar zu werden. Psychische Belastung schlägt auch auf den Körper. Deshalb: Massagen gönnen, heiße Bäder nehmen, viel spazieren gehen, viel schlafen. Und: Natürlich dürfen wir auch zu Eis und Schokolade greifen. Alles, was Körper und Seele guttut, sollte jetzt unbedingt auf dem Tagesplan stehen.

Unterstützung von anderen holen

Klar, Freunde und Familie sind immer ein starker Halt in Krisenzeiten, manchmal ist es allerdings sinnvoll, mit einem Psychotherapeuten zu sprechen. Er kann noch einmal ganz neue Impulse geben.