Bettwäsche waschen: 7 Fehler, die wirklich jeder macht

Pflegetipps für eine saubere und reine Bettwäsche

Kopfkissen im Bett Mutter und Kind haben Spaß – wenn Ihre Kinder häufig zu Ihnen kommen, dann sollten Sie die Bettwäsche wöchentlich wechseln.  In sauberer Bettwäsche schläft man einfach am liebsten!

"Was kann man beim Waschen von Bettwäsche schon falsch machen?" Wahrscheinlich denken Sie das gerade! Obwohl das eine Routinesache ist, machen fast alle diese 7 Fehler.

Ob Temperatur, Waschmittel oder Häufigkeit des Bettwäschewechsels – viele haben über die Jahre ihre Methoden entwickelt oder diese von Oma und Mama übernommen. Aber sind diese immer noch zeitgemäß? Manche waschen die Bettwäsche, wie es gerade passt. Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie sich in der Bettwäsche garantiert wohlfühlen.

Bettwäsche waschen: 7 Fehler, die jeder macht

1. Fehler: Bettwäsche wird zu selten gewaschen

Normalerweise sollte die Bettwäsche alle 14 Tage gewaschen werden. Das reicht aus, um die Bettwäsche von Haaren, Hautschuppen & Co. zu befreien. Wechseln Sie die Wäsche wöchentlich, wenn Sie

  • nachts stark schwitzen
  • Tiere im Bett übernachten
  • krank waren (beispielsweise Erkältung)
  • Allergien haben (beispielsweise Hausstaub, Milben)
  • nackt schlafen
  • im Schlafzimmer rauchen
  • seltener duschen
  • bei Inkontinenz

Grundsätzlich sollten Sie also Ihre Bettwäsche häufiger wechseln, wenn die Verschmutzung höher ist, als normal. Viele wechseln die Wäsche nur alle drei bis vier Wochen, das ist definitiv zu wenig. Bedenken Sie: Sie verbringen täglich rund 8 Stunden im Bett, dabei sondern Sie Schweiß, Fett, Körperflüssigkeiten, Haare und Hautschuppen ab. Als ob das allein nicht schon reichen würde, auch Tierchen wie Milben werden davon angezogen, denn von unseren Absonderungen ernährt sich das Ungeziefer.

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2. Fehler: Sie waschen die Inlets zu wenig

Auch Inlets müssen regelmäßig gewaschen werden, denn es gilt das zuvor Beschriebene. Verschmutzungen auf Kopfkissen und Bettdecken werden deutlich sichtbar, wenn diese länger nicht gewaschen werden. Irgendwann dringt der Schmutz einfach durch die Bettwäsche. Alle ein- bis zwei Monate sollten Sie also auch die Inlets durchwaschen. Wenn Sie wie beschrieben stark schwitzen oder Tiere mit im Bett schlafen, dann auch häufiger.

3. Fehler: Sie waschen die Bettwäsche zu heiß

Nur bei 90 Grad werden alle Bakterien abgetötet? Das stimmt so nicht! 60 Grad reichen vollkommen aus, damit die Bettwäsche wie Baumwolle, Frottee, Biber oder Leinen sauber und rein wird. Früher wurde Bettwäsche in Bottichen gekocht, weil es keine andere Möglichkeit gab. Die hohen Temperaturen müssen bei modernen Geräten nicht mehr sein. Auf Kochwäsche können Sie also gänzlich verzichten, das ist auch besser für die Umwelt. Je nach Material, wie beispielsweise Seide, empfehlen Hersteller meist sogar nur 40 Grad, damit die Bettwäsche Form und Struktur behält.

 

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4. Fehler: Sie verwenden das falsche Waschmittel

 

Alle für einen, einer für alle? Das gilt vielleicht bei den Musketieren. Bei Bettwäsche sieht das anders aus. Für weiße Bettwäsche ist ein Vollwaschmittel mit Bleiche am besten geeignet. Dies verhindert einen Grauschleier. Tipp: Am besten mit anderer Weißwäsche zusammen waschen. Wenn Sie die Farben bei Ihrer Bettwäsche erhalten möchten, dann sollten Sie hier, wie bei Kleidung, auf ein Colorwaschmittel setzen. Für feine Bettwäsche aus Seide nehmen Sie entsprechend ein Feinwaschmittel – verwenden Sie also die gleichen Waschmittel, die Sie auch für Ihre Kleidung verwenden. Tipp: Das Waschmittel von Sieben Generationen kommt ohne Duftstoffe aus, ist für die sensible Haut geeignet und ist biologisch abbaubar. Beliebt bei Amazon-Kunden ist auch das Ecover Color Waschpulver Konzentrat Lavendel!

 

5. Fehler: Sie verwenden Weichspüler

 

Ob man Weichspüler generell braucht, ist eh eine Frage. Bei Bettwäsche sollten Sie ihn aber weglassen! Das Produkt legt sich wie ein Film über die Wäsche, denn sie soll ja schön weich sein. Das ist bei Bettwäsche aber nicht sinnvoll, denn sie soll Schweiß aufnehmen können, den wir nachts beim Schlafen absondern. Bettwäsche aus Seide oder Satin kann zudem Schaden nehmen, sodass die Bettwäsche an ihre feine Struktur verliert. Verzichten Sie also besser bei Ihrer Bettwäsche auf Weichspüler! 

 

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6. Fehler: Sie verwenden das falsche Waschprogramm

 

Je nachdem, aus welchem Material Ihre Wäsche gefertigt ist, sollten Sie das entsprechende Waschprogramm wählen. Abhängig vom Alter Ihrer Waschmaschine, stehen verschiedene Programme zur Verfügung. Für Baumwolle und Microfasern können Sie in jedem Fall das Baumwoll- oder Kochprogramm nutzen. Für farbige Bettwäsche nehmen Sie am besten das entsprechende Programm für Buntwäsche, für feine Stoffe wie Seide wählen Sie bitte das Feinwasch- oder Pflegeleichtprogramm. Wie bereits zuvor beschrieben, wählen Sie die entsprechende Temperatur zwischen 40 und 60 Grad aus. Manche Waschmaschinen haben auch ein spezielles Programm für Bettwäsche, was sie aber nur für Baumwolle und Microfasern verwenden sollten, da das Programm Bunt- und Feinwäsche in der Regel nicht gerecht wird.

 

7. Fehler: Sie trocknen die Bettwäsche nicht richtig

 

Aus Platzgründen wird die Bettwäsche zum Trocknen manchmal gefaltet – das sollten Sie nicht tun, denn sie braucht dadurch deutlich länger. Wenn das Wetter gut ist, sollten Sie das ausnutzen und die Wäsche am besten draußen aufhängen. Streichen Sie sie dabei gleich schön glatt, denn das zieht Falten raus. Wenn dann noch ein ordentlicher Wind weht, braucht die Wäsche hinterher häufig nicht mehr gebügelt zu werden. 

 

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