Die Sommersaison naht – So reinigen Sie Ihre Blumentöpfe

Ratgeber

Der Sommer kommt in großen Schritten auf uns zu. Viele Menschen lieben es, draußen zu sein und neue Kraft im eigenen Garten oder auf der Terrasse zu tanken. Zu einer wohligen Oase der Ruhe gehören Pflanzen dazu. 

Viele davon werden nicht direkt in den Garten gesetzt, sondern zieren in wunderschönen Blumentöpfen die Terrasse oder den Balkon. Damit diese schön lange sauber bleiben, dürfen einige Tipps zur richtigen Reinigung beachtet werden. Besonders jene Kübel aus Terracotta oder Ton sind schön und überstehen sowohl heiße Sommer als auch kältere Winter. Die Tipps aus diesem Artikel helfen Ihnen dabei, die Töpfe leicht zu reinigen – natürlich und effizient.  

Mit Essig und Kartoffeln gegen Kalkablagerungen in Blumentöpfen

Zwei der beliebtesten Methoden, die Blumentöpfe von Kalkresten zu befreien, ist die Anwendung mit Kartoffeln oder mit Essig. Viele Töpfe sind bereits nach wenigen Monaten von Kalkablagerungen betroffen. Das liegt daran, dass das Wasser oftmals kalkhaltig ist und es beim Gießen direkt in die Gefäßwand gelangt. Dadurch entstehen diese Spuren. 

Terrakotta Blumentöpfe reinigen

Die Qualität des Topfes spielt für die Langlebigkeit eine bedeutende Rolle. Je hochwertiger der Topf ist, desto länger bleibt er schön und stabil. Blumentöpfe von Pflanzwerk sind eine perfekte Lösung dafür. Um während langer Saisonen lästige Kalkablagerungen zu vermeiden, kann der Topf über Nacht in eine Mischung von Essig und Wasser eingeweicht werden. Dafür wird entweder Essigessenz oder Zitronensäure genutzt. Nachdem der Topf für mehrere Stunden oder über die ganze Nacht eingeweicht wurde, können die Kalkablagerungen am nächsten Tag mit einer Bürste entfernt werden. Auf der anderen Seite gibt es noch die Möglichkeit, Kartoffeln für die Reinigung zu nutzen. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn die Töpfe empfindlich sind und man nicht mit der aggressiven Essigsäure ran möchte. Dafür werden die Kartoffelschalen in das Wasser gegeben. Genau wie bei der Methode mit dem Essig wird der Topf auch hier für mehrere Stunden oder über Nacht eingeweicht. Der Sud aus Wasser und Kartoffeln befreit den Topf von Kalk. Wenn die Verkrustungen zu hart sind, kann das Einreiben mit einer Kartoffel helfen. Dafür einfach die entsprechenden Stellen mit der Knolle einreiben und einwirken lassen. Nach einer Weile kann der Blumentopf abgewaschen bzw. abgebürstet werden. 

Mit Leinöl imprägnieren

Möchte man dem Problem grundsätzlich vorbeugen, hilft es, den Pflanzenkübel direkt mit speziellen Mitteln zu imprägnieren. Die Methode funktioniert perfekt mit Leinöl, nicht immer muss es das teure Produkt aus dem Fachhandel sein. Damit das Ergebnis lange anhält und schön ist, muss der Blumentopf in einem trockenen und sauberen Zustand imprägniert werden.  

Kalkausblühungen und Grünspan entfernen

Neben Kalkablagerungen sind Blumentöpfe aus Terracotta von Grünspan betroffen. Durch das Gießen mit Leitungswasser lagern sich Kalk sowie Mineralien ab, diese fungieren als perfekter Nährboden für Algen und Moose. Die grünen Stellen auf den Töpfen nennen Fachexperten auch Grünspan. Während die Kalkablagerungen häufig noch als künstlerisch modern angesehen werden, da die daraus entstandenen Muster einen „veralteten Look“ hervorbringen, möchte der Grünspan in den meisten Fällen jedoch entfernt werden. 

Patina erhalten aber Grünspan entfernen

Wer den Kalk sowie den Grünspan beseitigen möchte, kann die oben genannte Methode mit dem Essig- und Wassergemisch ausprobieren. Viele jedoch wollen nur den Grünspan entfernen. Das gelingt auch. 

Dafür nimmt man sich eine Bürste. Der Topf muss beim Bürsten vollständig trocken sein und darf nicht kurz vorher im Regen gestanden haben oder sonst mit Flüssigkeit in Berührung gekommen sein. Der Vorteil des trockenen Topfes ist, dass der Grünspan trocken ist und sich damit mit der Bürste leichter entfernen lässt. Durch das Abbürsten bleibt die Patina erhalten, während der Grünspan jedoch beseitigt wird. Viele Hobbygärtner berichten darüber, dass dieser Vorgang mehrmals pro Saison wiederholt werden muss. Das liegt daran, dass sich die Kalkablagerungen und damit der Nährboden für die Algen immer wieder neu bilden. 

Im Handel gibt es außerdem chemische Produkte, die aber grundsätzlich vermieden werden sollten. Besser ist es, mit der Bürste, mit Essig oder Kartoffeln zu arbeiten. Wer möchte, kann statt normalen Leitungswasser Regenwasser nutzen – um den Topf zu säubern und die Kalkreste sowie den Grünspan zu entfernen. Das ist jedoch nur dann gut, wenn sowohl der Kalk als auch die Ablagerungen der Algen beseitigt werden möchten. 

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