Ein Dachzimmer perfekt einrichten

Eine Wohnung unter dem Dach ist einerseits sehr gemütlich und kuschelig, kann ihre Bewohner aber auch vor große Herausforderungen stellen, was die Einrichtung betrifft. Auch viele Häuslebauer oder Sanierungswillige nutzen die sogenannte Ausbaureserve unter dem Dach, um hier ein Gäste- oder Arbeitszimmer einzurichten. Dank modernster Baumaterialien und perfekter Dämmung muss sich wegen der klimatischen Bedingungen niemand mehr Sorgen machen. Doch wie nutzt man den Platz im Dachzimmer perfekt aus, um einen angenehmen Wohnraum zu schaffen? So funktioniert es bestimmt:

1.    Eine ausführliche Planung machen

Dachgeschoss ist nicht gleich Dachgeschoss! Die Höhe des Dachstocks, die Größe des Raumes und die Position der Fenster geben jedem Dachzimmer seine individuelle Ausstrahlung. Bei der Planung werden die Gegebenheiten berücksichtigt, sodass man das Optimale aus dem Zimmer herausholen kann. 

2.   Große Fenster einbauen

Damit ein Dachzimmer offen, modern und hell wirkt, sollten die größtmöglichen Fenster eingebaut werden. Sie öffnen den Bereich nach außen, erzeugen ein Gefühl von Weite und lassen sehr viel Licht herein. Wichtig ist, dass die Fenster optimal gedämmt sind, doch bei den modernen Werkstoffen ist das heute kein Problem mehr. Ein besonderes Goodie ist ein Balkon oder eine kleine Dachterrasse, welche die Nutzung des Raumes durch eine wichtige Dimension erweitern. Allerdings sind solche Anbauten genehmigungspflichtig und mit hohen Kosten verbunden. Mit einem ausklappbaren Dachaustritt schlagen Bauherren hingegen zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie kreieren einen Mini-Balkon und sparen sich Anträge und Genehmigungen. 

3.  Stauraum optimal nutzen

Je nachdem, wie niedrig der Dachstock tatsächlich ist, bleibt sehr wenig Platz, um Kleidung, Geschirr oder Bücher unterzubringen. Doch es gibt eine ideale Lösung, und das sind konfigurierbare Möbel wie von USM Haller aus der Schweiz. Die maßgefertigten Systeme passen sich perfekt an die Dachschräge an und bieten ausreichend Stauraum. Unter einer Dachschräge ist in der Regel kein Platz für normale Möbel, Kleiderschränke oder Schrankwände. Mit genau auf die Höhe angepassten, niedrigen Möbeln, Sideboards oder Schreibtischen werden alle sonst toten Winkel genutzt und es lassen sich viele Dinge unterbringen. Zudem erscheint der Raum optisch größer. Das Schöne bei USM: Die Möbel sind nachhaltig produziert. Das Unternehmen setzt auf umweltschonende Herstellungsverfahren und recycelte Werkstoffe. Für schräge Wände eignen sich besonders die USM Haller Regale und Sideboards und die flexible Kitos Tisch-Kollektion. Einzigartiges Design und Umweltbewusstsein kombiniert, das ist zeitgemäß und genügt auch den höchsten Ansprüchen. 

Tipp: Zu große Möbel dennoch einsetzen

Wer von einer Wohnung ohne Schrägen in ein Dachgeschoss zieht, der fragt sich vielleicht, ob er seine alten Möbel jetzt entsorgen muss. Das ist nicht unbedingt nötig! Zum Beispiel kann ein schönes Bücherregal als eine Art Raumteiler eingesetzt werden, was natürlich nur funktioniert, wenn der Raum groß genug ist. Dann kann es an einer geeigneten Stelle so aufgebaut werden, dass es mit der Längskante an die schräge Wand stößt. Dahinter entsteht nun ein Stauraum, der sinnvoll genutzt werden kann. Je nach Platz können hier Regale oder Kleiderstangen eingebaut werden. Ist der entstandene Raum groß genug, kann dahinter auch ein Sofa mit Leselampe oder vielleicht sogar ein Bett aufgestellt werden. 

4. Die einzigartige Wirkung von Farben einsetzen

Mit Farben kann jeder Raum nach Belieben gestaltet werden, das gilt natürlich auch für Schrägen. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder setzt man auf natürliche und warme Materialien wie Holz oder man greift zu besonders hellen, strahlenden Farben.
Eine Verkleidung mit Holz, zum Beispiel mit heller Eiche, liegt absolut im Trend und erzeugt ein Raumgefühl, das von Natürlichkeit und Gemütlichkeit geprägt ist. Gemeinsam mit Möbeln in dunklem Holz oder in unbehandelter Optik, kuscheligen Decken, Fellen und Kerzen lässt sich der skandinavische Wohnstil Hygge so ganz leicht umsetzen.

Greift man hingegen zu hellen Farben und streicht die Schräge in strahlendem Weiß, tritt sie optisch zurück und lässt den Raum größer wirken.  Zudem wird sie zum perfekten Untergrund für andere Farbtöne, die man so betonen kann. Wie wäre es mit den trendigen Bonbonfarben, die für gute Laune sorgen? Ein buntes Sofa, ein farbiger Teppich und verschiedene Accessoires wie Kissenhüllen in passenden Farben erzeugen ein freundliches Ambiente. 

Vermeiden sollte man hingegen Tapeten mit einem großen Muster oder Längsstreifen. Das würde unruhig wirken und den Raum auf eine ungewünschte Weise dominieren. 

5. Die Wirkung von Licht

Ein einzelner Deckenspot, wie er in vielen Räumen ohne Schräge zum Einsatz kommt, ist unter dem Dach meist nicht ausreichend. So wird zwar die Mitte des Raumes erhellt, die niedrigen Bereiche liegen jedoch im Dunkeln. In einem Dachzimmer ist es wesentlich sinnvoller, auch unter den Schrägen mit Licht zu arbeiten, wodurch eine optische Tiefe erzielt wird. So vermeidet man dunkle Ecken und Winkel, sondern erzielt Gemütlichkeit im ganzen Raum. 

Auch auf Bilder muss in einem Zimmer unter dem Dach nicht verzichten werden. Es gibt spezielle Leisten und Aufhängungen, mit denen auch unter den Schrägen Bilder aufgehängt werden können. So sind auch bei der Dekoration alle Möglichkeiten vorhanden, um den Raum nach Wunsch zu gestalten.