Gartenarbeit: Eine Wohltat für Körper und Geist

Warum sie unsere Gesundheit verbessert

Stress abbauen, seine Kreativität ausleben und die Schönheit der Natur genießen - Gartenarbeit kann nicht nur schweißtreibend sein, sondern auch Spaß bringen und die Gesundheit verbessern. Aus gutem Grund wird Gartenarbeit schließlich sogar bei Burnout-Patienten oder Menschen mit Depressionen als anerkannte Therapieform eingesetzt. Doch was genau macht einen beim Gärtnern so glücklich?

In erster Linie profitieren Gartenbesitzer von der gesunden Mischung aus frischer Luft und körperlicher Betätigung, (Sonnen-)Licht und dem Umgang mit natürlichen Materialien. Das viele Licht sorgt zum Beispiel dafür, dass der Körper ausreichend Vitamin D bilden und Stress abbauen kann. Das hebt bereits die Stimmung - zusätzlich können sich auch Muskelverspannungen, die beispielsweise oft durch zu langes Sitzen im Büro entstehen, durch die körperliche Arbeit lösen. Zudem fördert die Arbeit mit Pflanzen die Kreativität, denn bei der Planung eines neuen Beetes ist jede Menge Fantasie und Vorstellungskraft gefragt. Und wenn die Bepflanzung des Beetes oder der Anbau von eigenem Gemüse gelingt, dann erfüllt das nicht wenige Hobbygärtner zurecht mit Stolz. Solche Erfahrungen können das Selbstbewusstsein stärken und mitunter sogar einen Ausgleich für berufliche oder private Misserfolge darstellen.

Gutes braucht Zeit

Darüber hinaus kann die Gartenarbeit helfen, Geduld zu lernen. Denn die meisten Pflanzen brauchen eine gewisse Zeit, bis sie ihre Schönheit entfalten, und müssen erst durch liebevolle Pflege zum Austreiben gebracht werden. Hektik und Zeitdruck sind bei der Gartenarbeit fehl am Platze und führen nicht zum Erfolg - und genau diese Erkenntnis kann einem auch im Alltag helfen und einen dazu bringen, Herausforderungen etwas gelassener anzugehen. Schließlich heißt es nicht ohne Grund "Gut Ding will Weile haben." Höchste Zeit also, den Terminkalender ein wenig zu leeren.

Gartenarbeit: Ein wirkungsvolles Ganzkörpertraining

Wer einen Garten bepflanzt und verschönert, tut dabei auch etwas für seine körperliche Fitness. So werden beim Unkraut jäten, buddeln, säen und pflanzen nahezu alle Muskelpartien beansprucht und die Ausdauer wird trainiert - das macht den Besuch eines Fitnessstudios geradezu überflüssig. Und diese Tatsache dürfte vor allem jene Gartenfreunde erfreuen, die in ihrem Alltag kaum Zeit für sportliche Aktivitäten finden - so wie beispielsweise junge Eltern. Diese haben oft schon genug damit zu tun, den Spagat zwischen Job, Kinderbetreuung und Haushalt zu meistern. Die wenigsten haben am Ende des Tages dann noch Lust, sich ins Fitnessstudio zu quälen. Dass man nicht zwangsläufig auf das Laufband eines Sportstudios steigen muss, um gesund zu leben, zeigen unter anderem die Erfolgsgeschichten von Müttern und Vätern, die ihre Erlebnisse im Rahmen der Kampagne "Fit für die Familie" teilen. Sie zeugen von den vielfältigen Möglichkeiten, das Familienleben mit einem gesunden Lebensstil zu verbinden. Dementsprechend ist auch die Gartenarbeit nur eine von vielen Möglichkeiten, etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Sie hat jedoch den entscheidenden Vorteil, dass man bei der Gartenarbeit auch relativ problemlos Zeit mit dem eigenen Kind verbringen kann.

Die Ernte aus dem eigenen Garten

Die Gartenarbeit trägt gleich auf mehreren Wegen zu einem größeren körperlichen Wohlbefinden bei: Sie trainiert nicht nur Ausdauer und Muskelgruppen, sondern trägt - wenn man selbst Obst und Gemüse anpflanzt - auch zu einer gesünderen Ernährung bei. Denn durch selbstangepflanzte Früchte, Gemüse oder Salat kann man die gesamte Familie gesund und nachhaltig ernähren. Dabei ermöglichen unkomplizierte Gemüsesorten selbst Gartenanfängern einen schnellen Erfolg und stellen eine schmackhafte Belohnung für all die harte Arbeit im Beet dar. Ein nettes Plus: Selbstangebaute Lebensmittel sind ungespritzt und können somit von Jung und Alt bedenkenlos vom Strauch gegessen werden. Wir wünschen guten Appetit.