Gemüsesorten: 5 Sorten, die ständig nachwachsen

Gemüse selber ziehen und Geld sparen

Wer sein eigenes Gemüse im Garten oder auf dem Balkon ziehen möchte, der setzt am besten auf Sorten, die immer wieder nachwachsen. Das kann jede Menge Geld sparen! Diese 5 Gemüsesorten wachsen ständig nach!

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Fenchel: Die köstliche Knolle, oder vielmehr das Kraut, macht bei der Nachzucht kaum Arbeit – man stellt die Knolle einfach in ein mit Wasser gefülltes Glas und das Kraut wächst wie von selbst nach. Achten Sie bitte darauf, dass Sie das Wasser regelmäßig wechseln. Das Fenchelkraut können Sie wie Petersilie zum Würzen verwenden und sollte daher niemals einfach weggeworfen werden. Tipp: Probieren Sie unser Rezept für Lachsfilet vom Ofenblech mit Fenchel und Orangen.
  Stangensellerie: Der schmale, lange Stangensellerie ist ein äußerst beliebtes Gemüse in der Küche, denn er gibt vielen Speisen und Soßen erst die richtige Würze. Ihn selber zu ziehen, ist einfach: Legen Sie ihn einfach in eine flache Schale mit Wasser und stellen Sie diese an einen sonnigen Platz. Wie beim Fenchel sollten Sie das Wasser regelmäßig wechseln. Wenn die ersten Blätter sprießen, pflanzen sie das Gewächs ein.  Ingwer: Das beliebte Knollengewächs können Sie auch ganz leicht zu Hause nachziehen – und es kommt immer wieder! Auch hier wird die Knolle einfach ins Wasser gelegt, bis sie Wurzeln austreibt. Dann heißt es: ab ins Beet! Eingepflanzt bilden sich unter der Erde neue Knollen für köstliche Asiagerichte oder als Würze im Tee. Karottengrün: Über frisches Karottengrün können Sie sich ebenfalls dauerhaft freuen, denn es lässt sich ebenfalls ganz einfach nachziehen. Sie brauchen es für Suppen, Pesto oder als Futter für Hasen und Kaninchen. Leider wissen viele Menschen gar nicht, dass das Grün von Möhren essbar ist und für eine richtig schöne Würze sorgt. Jetzt sind Sie also schlauer! Stellen Sie einfach den Stumpf in ein Glas Wasser, der Rest passiert ganz von selbst. Rezept-Tipp: Puteninvoltini mit Karotten Kartoffeln: Kartoffeln brauchen einen nährstoffreichen Boden, damit Sie sich über eine Ernte freuen können. Und so einfach geht's: Zuerst schneiden Sie eine oder mehrere Kartoffeln in kleine Stücke, wobei jedes Stück ein bis zwei Kartoffelaugen haben sollte. Beim Einpflanzen sollen diese nach oben zeigen. Lassen Sie aber zunächst die Stücke ein paar Tage bei Zimmertemperatur trocknen. Dann geben Sie die einzelnen Stücke rund 20 cm tief in die Erde, zwischen den Stücken lassen Sie ca. 5 cm Platz. Geben Sie zur Hälfte nun den Kompost darüber, also 10 cm. Sobald die Kartoffeln wurzeln geschlagen haben, geben Sie die restlichen 10 cm Erde darüber.