Ideen für die Esszimmereinrichtung

Unsere Tipps

Wir müssen essen. Aber wir möchten auch essen. Und zwar gut. Und möglichst nicht allein. Noch schöner werden das gemeinsame Familienfrühstück und der Pasta-Abend mit Freunden in der passenden Esszimmer-Atmosphäre.

Der Ton macht die Musik

Im übertragenen Sinne gilt das auch für das Esszimmer. Natürlich zählt, was auf dem Teller landet. Doch vielleicht genießen auch Sie Ihre Lieblingsspeise noch viel mehr, sitzen Sie an einem schönen großen Esstisch aus Massivholz mit ansprechendem Geschirr und stilvoller Dekoration? Dann sind Sie nicht allein! Das Auge isst bei fast jedem von uns mit – und das gilt nicht nur für die Speisen, sondern auch für die Zimmerdekoration. Dabei stehen Ihnen unzählige Möglichkeiten zur individuellen Traumeinrichtung offen.

Wohn-, Ess- und Spielzimmer

Sie kennen es sicher aus Altbauwohnungen: Zimmer waren strikt getrennt, die Küche vom Essbereich, das Wohn- vom Kinderzimmer, die Eingangsdiele vom Flur. Mittlerweile haben sich die Grenzen verschoben.

Mögen auch noch immer Wände und Türen natürliche Barrieren zwischen einzelnen Räumen bilden, werden am Esstisch Karten gespielt, Geschenke eingewickelt und Hausaufgaben gemacht. Gegessen wird an ihm natürlich auch - Als Herzstück vieler Wohnungen und Häuser erfüllt das Esszimmer also praktische wie ästhetische Aspekte zugleich.

Ensemble oder Einzelspieler

Widmen Sie sich zunächst dem Platz, an dem Sie besonders häufig Platz nehmen werden: Tisch und Stühlen.

Mit Ecken und Kanten?

Stehen dem keine räumlichen Gegebenheiten entgegen, sind Sie beim Design Ihres Tisches völlig frei. Grundsätzlich finden an ovalen oder rechteckigen Esstischen mehr Personen Platz als an runden oder quadratischen. Diese allerdings punkten in kleinen Zimmern und bieten eine höhere Intimität. Einige Modelle lassen sich durch Ansteckplatten oder Klappeinlagen bedarfsgerecht vergrößern.

Cool oder komfortabel?

Auch bei der Materialwahl haben Sie freie Hand. Doch so edel Glas, so modern Chrom, so praktisch Kunststoff: Kein anderes Material vereint so viele positive Eigenschaften wie Vollholz. Nicht nur schaffen Sie mit dem nachhaltigen Naturstoff behagliche Stimmungen. Jedes Möbelstück ist zudem

• individuell gemasert,

• langlebig und widerstandsfähig,

• gut fürs Raumklima, denn die Oberfläche absorbiert Feuchtigkeit und ist

• ideal für Allergiker, denn Hausstaubmilben bleiben fern.

Stilmix oder Harmonie?

Ob zwei Stühle oder zehn: Sie können die Sitzgelegenheiten dem Tisch anpassen, im gegensätzlichen Design halten oder mischen: gedeckte und knallige Farben, hohe Lehnen und offene Seiten, Stoffbezüge und Stahlgestelle. Einzig: Stellen Sie die Stühle nicht zu eng – sonst kommen sich schon zur Suppe die ersten Ellenbogen in die Quere. Anders als eine Sitzbank: Sie lässt sich bei Nichtgebrauch einfach unter dem Tisch verstauen.

Der Weg ist nicht das Ziel

Sie haben drei Kinder und beherbergen die Schwiegermutter? Nehmen Sie täglich zu sechst am Esstisch Platz, erweisen sich Schrank, Regal und Co. für Gläser, Geschirr und Servietten als wahre Helfer: Im selben Zimmer untergebracht, ist eins, zwei, drei gedeckt. Zudem können Sie Kommoden als Abstellfläche für Dekorationsartikel nutzen oder an Geburtstagen zum Buffet umgestalten. Auch hier gilt, dass Holz zumeist rustikale Assoziationen weckt, lackierter Kunststoff an die 1980er-Jahre erinnert und Metall zeitgenössische Trends widerspiegelt.

Dinner in the dark?

Eine nette Abwechslung, so ein Dunkelrestaurant – doch für Ihr Esszimmer sollten Sie auf Licht nicht verzichten. Denn es kann ebenso wie das Essen über Erfolg und Misserfolg einer Dinner-Einladung entscheiden. Und zwar sowohl das Leuchtmittel selbst als auch seine Hülle. In der Regel gilt:

• LED-Birnen scheinen recht hell

• Solarzellenlicht wirkt warm

• Kerzenschein schmeichelt

• Dimmbare Lampen sind Alleskönner

Ob Kronleuchter oder Strahler, Pendelleuchte oder Stehlampe, Wandleuchten oder indirekte Beleuchtung durch Weihnachtsketten am Fenster - Ihrem Geschmack sind keine Grenzen gesetzt. Eine Hängelampe allerdings sollte spätestens 60 Zentimeter über der Tischfläche enden. Nur so können Sie Ihr Gegenüber bequem erkennen, ohne sich Ihren Kopf zu verrenken.

Atmosphärische Accessoires

Schließlich geht es an die kleinen Dinge, die so große Wirkungen entfalten können: Mit Tischläufern, Vasen und Topfpflanzen können Sie beliebig Akzente setzen, mit Teppichen und Vorhängen Gemütlichkeit zaubern, mit gerahmten Urlaubsbildern oder 3D-Wandtattoos Fernweh schüren. Kreativ gestaltet, lernt, spielt und genießt es sich im Esszimmer doppelt gut!