Kaminöfen – Welcher passt am besten in meinen Haushalt?

Lassen Sie die Gemütlichkeit bei sich einziehen

02. November 2016

88 % der 40-49-Jährigen brauchen Harmonie, um glücklich zu sein. Das hat eine repräsentative Umfrage von „Idee für mich“ in Zusammenarbeit mit Emnid ergeben. Die eigenen vier Wände spielen dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ein Kamin im eigenen Zuhause - davon träumen viele Hausbesitzer. Kein Wunder, schließlich verbreitet ein loderndes Feuer Wohlfühlstimmung im Handumdrehen. Doch warum nur träumen? Erfüllen Sie sich Ihren und lassen Sie ganz eigenen Berghütten-Charme in Ihre vier Wände einziehen. Oder stehen Sie mehr auf kühle Eleganz? Kaminöfen gibt es in ganz vielen verschiedenen Stilrichtungen. Wir verraten Ihnen, welcher Kaminofen in Ihr Zuhause passt.

Kaminöfen sehen dekorativ aus und schaffen Behaglichkeit. Welches Modell sich am besten für den eigenen Bedarf eignet, hängt von mehreren Faktoren ab: Wie groß ist zum Beispiel die Fläche, die mit dem Kaminofen beheizt werden soll? Welche Heizleistung muss er erbringen? Wie hoch sind die Decken? Wird er innen oder außen genutzt? Optischen Vorlieben sind bei Kaminöfen kaum Grenzen gesetzt. Da sie in der Regel eine Lebenszeit von 20 bis 30 Jahren haben, sollte bei der Auswahl des Kamins statt auf kurzlebige Designtrends lieber auf klassische Formen gesetzt werden.

Kaminöfen ohne Heizeffekt

Der Ethanol-Kamin ist sparsam, aber keine nennenswerte Ergänzung zur Beheizung. Er verbrennt Ethanol, das flüssig oder als Gel verwendet werden kann – pro Stunde benötigt er etwa einen halben Liter des Brennstoffs. Ethanol-Kamine müssen nicht mit dem Schornstein verbunden werden, sie dienen lediglich der Dekoration und können in Innenräumen eine gemütliche Atmosphäre erzeugen. Es gibt die Kaminöfen in verschiedensten Ausführungen.

Echtes Feuer-Feeling durch einen Elektrokamin

Er ist eine gute Alternative zu Kaminöfen, die mit echtem Feuer arbeiten: Elektrokamine sind heute deutlich mehr als notdürftig von innen beleuchtete Kunststoff-Holzscheite. Bessere Modelle, die jetzt erhältlich sind, erzeugen den Eindruck einer offenen Flamme durch die Ultraschall-Vernebelung von destillierten Wasser. Feinste Wassertröpfchen werden von unten beleuchtet – das Ergebnis sieht verblüffend echt aus! Die meisten Elektrokamine haben einen Stromverbrauch von 1000 bis 2000 Watt pro Stunde – wird der Kamin viel benutzt, kann sich das auf der Stromrechnung deutlich bemerkbar machen.

Feuerstelle mit Zusatznutzen: der Grillkamin

Auf Terrassen ist er das Schmuckstück: Ein Grillkamin gehört zu den Kaminöfen, die nur außen genutzt werden und vereint Optik und Funktionalität. Als fest installiertes Element lädt er zum spontanen Grillen ein – auf überdachten Flächen kann er auch als Wärmequelle dienen. Der große Vorteil eines Grillkamins: Auch bei schlechterem Wetter liegt das Essen auf dem Grill und die darunter vorhandene Glut geschützt und trocken. Für Grillfreunde eine lohnende Investition!