Mehr Licht, mehr Feuchtigkeit: Das brauchen Zimmerpflanzen im Winter

So überleben Pflanzen die kalte Jahreszeit

16. Dezember 2016

Obwohl Zimmerpflanzen im Winter vor Schnee und Frost geschützt sind, benötigen Sie besondere Pflege. Es sind vor allem die trockene Heizungsluft und die fehlende Luftfeuchtigkeit, die insbesondere tropischen Pflanzen enorm zusetzen. Besprühen Sie die Pflanzenblätter deshalb regelmäßig mit Wasser. Zuviel Gießen ist eher schädlich, Wurzelfäule und Schimmel drohen.

Zimmerpflanzen im Winter ins Südzimmer stellen

Bühende Zimmerpflanzen bekommen im Winter zu wenig Licht. Achten Sie darauf, dass die Pflanze nicht ausgerechnet in einem Zimmer steht, das zur Nordseite gerichtet ist. Öffnen Sie immer Vorhänge, Jalousien oder Rollos vollständig.

Viele Pflanzenbesitzer stellen die Zimmerpflanzen gern auf die Fensterbank – schließlich ist sie dem Tageslicht am nächsten. Doch Vorsicht: Nicht immer ist die Fensterbank der richtige Ort für eine Pflanze: Die unter der Fensterbank montierte Heizung macht den Platz an der Sonne besonders warm und trocken. Als Kontrast dazu ist die Fensterscheibe für Zimmerpflanzen im Winter besonders kalt, der Temperaturunterschied ist einfach zu groß. Die Pflanzen erleiden einen Temperaturschock, und die Blätter drohen abzufallen. Diese Gefahr gilt übrigens auch für Pflanzen, die länger Zugluft ausgesetzt sind.

Bodenständig: Im Winter Zimmerpflanzen aufs Podest stellen

Sollten Ihre Zimmerpflanzen im Winter auf dem Boden stehen, muss auch geprüft werden, ob sie sich nicht zu kalte Füße holt oder – im Falle einer Fußbodenheizung – viel zu großer Wärme ausgesetzt ist und zu sehr schwitzt. Ob kalt oder warm, beides ist ein Problem für den Wurzelballen. Abhilfe schafft ein Untersetzer aus Holz oder Styropor, der als Temperaturbarriere zwischen Topf und Fußboden fungiert.