Bald ist wieder Ostern - 5 Tipps für eine tolle Osterstimmung

Bald ist es wieder soweit – Ostern naht. Besonders Kinder bekommen leuchtende Augen bei dem Gedanken, dass in einigen Wochen wieder der Osterhase die Osternester mit kleinen Geschenken füllt. Die Wurzeln des Osterfestes liegen im christlichen Glauben und der Kirche. Viele sehen in den Osterfeiertagen inzwischen Zeit für die Familie.

Und nutzen die Feiertage, um Wohnung und Garten aufzuhübschen. Es wird nicht nur geschmückt. Gerade Familien nutzen die Wochen vor Ostern, um gemeinsam an Oster-Deko zu basteln. Der Fantasie sind hier eigentlich keine Grenzen gesetzt. Und es muss ja nicht immer ein Osterei sein. Welche Ideen gibt es, um die richtige Osterstimmung nach Hause zu holen?

1. Den Winter zu Hause vertreiben 

Ostern fällt klassischerweise in den die Monate April und März (letzterer ist eher selten ein Ostermonat). Besonders oft trifft es in diesem Zusammenhang den April. Und je näher die Osterfeiertage dem Monatsanfang sind, umso größer das Risiko, ein weißes Ostern feiern zu müssen. Im April kann es immer noch – in einigen Regionen – zu teils ergiebigen Schneefällen kommen.
Nur ein Grund, zumindest in den eigenen vier Wänden den Winter zu vertreiben die Osterfeiertage einzuläuten. Wie geht´s genau? Ganz einfach: Wer als Familie immer noch einen Teil der Winter-Deko stehen hat, verpackt diese jetzt in Kisten und Kartons.

Statt Fensterbilder mit verschneiten Landschaften verströmen Osterhase und Osternester einen ersten Hauch von Frühling. Schließlich haben Weihnachtsmann und Knecht Ruprecht im April als Deko-Element schon lange ausgedient. Und auch die Pyramiden – so schön deren Anblick auch ist – verschwinden kurz vor Ostern in ihren wohlverdienten „Sommerschlaf“.
Tipp: Sobald die Winter-Deko eingemottet ist, heißt es sich zur Oster-Dekoration Gedanken machen. Hier bietet sich ein bunter Mix aus verschiedenen Accessoires und Frühblühern an. Floristikbetriebe und Gärtnereien bieten in den Monaten März und April wieder fertig getopfte Narzissen, Tulpen und Hyazinthen an.

2. Ostersträucher - ein herrliches Deko-Element für die Osterzeit 

Ostern fällt ins Frühjahr – eine Jahreszeit, in welcher die Natur wieder aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht. Nachdem der Schnee überall (dank Plusgrade) geschmolzen ist, strecken Schneeglöckchen und Krokus ihre Blüten hervor. Viele Gärten verwandeln sich jetzt in ein Blumenmeer. Und viele Haushalte haben den Wunsch, sich einen Teil dieser Pracht auch nach Hause zu holen.
Ostersträuße sind die Chance, etwas herrlich Blühendes ins Wohnzimmer zu stellen. Was sind Ostersträuße genau? Auch bekannt als Ostersträucher, handelt es sich dabei um die Zweige verschiedener Straucharten.
Besonders verbreitet sind hierfür:

•    Forsythie und
•    Zierjohannisbeere.

Letztere ist auch als King Edward VII oder Blutjohannisbeere bekannt. Dieser Bezeichnung leitet sich von der stark roten Farbe der Blütenblätter ab, die im Frühjahr – wenn eher Grüntöne und braune Farben aus dem letzten Herbst dominieren – förmlich zu strahlen beginnen. Für die Forsythie ist im Handel auch die Bezeichnung Goldglöckchen verbreitet, was sich ebenfalls auf die Farbe der Blüten bezieht. Diese sind intensiv gelb gefärbt und bilden sich in sehr großer Zahl an den Zweigen der Forsythie.

Für die Ostersträucher müssen es aber nicht nur die beiden genannten Straucharten sein. In den letzten Jahren hat der Fachhandel zunehmend auf Abwechslung gesetzt. Ostersträucher können auch aus:

•    Japanischer Zierkirsche
•    Scheinquitte
•    Weiße Kirschen
•    Obstzweigen

bestehen. Hiermit sorgen Familien schon in der vorösterlichen Zeit für bunte Farben und einen herrlichen Duft in den eigenen vier Wänden.
Achtung: Bei der Auswahl von Ostersträußen immer auf mögliche Allergien achten. Wer dank Osterstrauß ständig niesen muss, hat auch an den schönsten Blüten keine Freude mehr. Um das Bild abzurunden, lassen sich die Ostersträucher verschönern – durch Ostereier, kleine Hasen oder Ähnliches.

3. Oster-Deko basteln 

Ostern ist perfekt, um der eigenen Fantasie und Kreativität – allein oder gemeinsam mit den Kindern – freien Lauf zu lassen. Soll heißen: Es geht ums Basteln der Oster-Deko. Sehr einfach sind zum Beispiel mit Blüten besetzte Ostereier zu basteln. Hierfür werden lediglich Eier – in der gewünschten Größe – aus Styropor und künstliche Blüten gebraucht.
Zusätzlich sind noch Stecknadeln nötig, mit denen die einzelnen Blüten fixiert werden. Zusammen mit dem Nachwuchs lassen sich Blüten aus dem Garten – in Kombination mit kleinen Osterkörben und etwas Ostergras – zu bunten Deko-Elementen verarbeiten, die sich sogar als Ostergeschenk eignen. Und wer noch ein paar ausgeblasene Eier übrig hat, kann diese einfärben und daraus anschließend schicke Teelicht-Halter basteln.
Natürlich gibt es auch noch andere kreative und einfache Herangehensweisen Ostereier entsprechend aufzuhübschen.

4. Backen zu Ostern 

Ostern ist ein Fest mit christlicher Tradition. Und wie zur Weihnachtszeit gibt es auch rund um die Osterfeiertage gewisse „kulinarische“ Traditionen. Beide werden unter anderem durch Osterbrot und den Osterzopf symbolisiert.
Beide sind heute eine Leckerei, denen natürlich ein tieferer Sinn innewohnt. Das Osterbrot wird aus einem süßen Teig gebacken, zudem auch Rosinen gehören. Die gelbe Farbe kommt vom Safran. Beides – Zutaten und Form – hat das Osterbrot aus einem guten Grund. In der christlichen Tradition ist Ostern die Zeit des Fastenbrechens. Aus diesem Grund ist das Osterbrot – wie auch der Osterzopf – eher gehaltvoll. Und steckt voll süßen Früchten.
Die runde Form und Farbe symbolisieren die Sonne. Für den Osterzopf wird davon ausgegangen, dass dessen besondere Form die Verbindung zwischen den Menschen und Gott symbolisieren soll. Egal, ob aufgrund der Tradition gegessen oder nicht – schmecken werden beide an Ostern besonders lecker.

Plätzchen, Kekse und Kuchen

Viele Familien nutzen Ostern auch, um zu backen. Neben Kuchen – welche die Form eines Osterhasen oder Osterlamms haben können – sind seit einigen Jahren immer wieder Plätzchen auf den Tellern zu beobachten. Letztere werden teils basierend auf einem ähnlichen Teig wie Backwerk der Weihnachtszeit gebacken.

Auf der anderen Seite greifen Familien hier auch zu ganz anderen Rezepten. Der Fantasie sind grundsätzlich keine Grenzen gesetzt. Verbreitet sind Motive, welche Hasen, kleine Blumen oder Lämmer zeigen.

5. Im Garten Osterstimmung entfachen

Osterstimmung lässt sich nicht nur mit Blumen in die eigenen vier Wände holen. Jeder, der einen Garten besitzt, kann auch hier für das richtige Osterflair sorgen. Und muss dafür mitunter noch nicht einmal sehr viel tun. Eine sehr einfach umzusetzende Idee ist das Pflanzen eines Osterkranzes. Dieser kann aus Narzissen oder Tulpen (vielleicht auch im Mix) bestehen.

Spielt das Wetter mit, steht der Osterkranz pünktlich zu den Feiertagen in voller Pracht. Welche Ideen gibt es für den Garten noch? Wie wäre es zum Beispiel mit einem Osterstrauß, der einfach mit ein paar passenden Deko-Elementen aufgepeppt wird.
Sehr beliebt sind auch Keramikostereier, welche bepflanzt werden können. Das Motiv passt perfekt zur Jahreszeit. Und die Blumen sind herrliche Farbtupfer für den Garten. Übrigens: Um ein Osternest im Garten wirklich perfekt in Szene zu setzen, darf natürlich der Osterhase (als Hauptdarsteller) nicht fehlen.

Damit die Oster-Deko im Garten richtig zur Geltung kommt, sind einige Vorbereitungen gefragt. Dazu gehören:
•    Laub entfernen
•    Bäume rechtzeitig zurückschneiden
•    Sturmschäden des Winters beseitigen.

Wenn das Wetter mitspielt, sind diese Handgriffe schnell erledigt.

Fazit: Einfache Tricks für Osterstimmung

Wann kommt endlich der Osterhase? Eine Frage, die Eltern von ihren Kindern immer wieder hören. Angesichts der ersten Ostersträuße im Haus und bunter Ostereier, die in Schalen liegen, macht sich eine ganz besondere Stimmung breit. Der Nachwuchs hofft auf Geschenke, die Eltern sehnen endlich den Frühling herbei. Die richtige Stimmung kommt in dieser Situation bereits mit sehr einfachen Mitteln auf. Die Wohnung muss nicht aufwendig geschmückt sein. Es reicht oft schon, sich Blütenduft nach Hause zu holen und mit den Kindern schöne Osterdeko zu basteln. Denn wie heißt es doch so schön: Vorfreude ist die schönste Freude.