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Hilfe bei Potenzproblemen: Wie reagiert man, wenn „er“ nicht mehr kann?

Erektionsstörungen kommen recht häufig vor

Sie sind mit Ihrem Liebsten im Bett, kuscheln, küssen sich, langsam ziehen sie sich gegenseitig aus. Sie wollen gerade so richtig durchstarten, da schaut er Sie an: „Schatz, es tut mir leid, ich kann nicht“. Glaubt man einigen Studien, so haben diesen Moment schon einige Paare erleben müssen. Laut Untersuchungen ist es fast die Hälfte aller Männer, die irgendwann einmal, zumindest zeitweise, Probleme hat, „einen hoch zu kriegen“. Potenzprobleme sind ein recht weit verbreitetes Problem.

Als Frau schlingert man in einer solchen Situation oft irgendwie in der Hilflosigkeit umher, ist mit der Situation komplett überfordert und nimmt jedes Fettnäpfchen mit. Als wäre die Situation für ihn nicht schon unangenehm genug. Klar, wir können ja auch nicht direkt nachvollziehen, wie er sich fühlen muss, wenn er mit Erektionsstörungen zu kämpfen hat. Um peinliche Situationen zu umgehen, haben wir ein paar Tipps zusammengetragen, wie Sie mit so einem Sex-Fauxpas umgehen können:

1. Seien Sie zurückhaltend

Zunächst sollte Ihnen klar sein, dass es nichts mit ihrer Attraktivität zu tun hat! Seien Sie also nicht eingeschnappt. Ihr Mann leidet vermutlich schon genug unter der Tatsache, dass er seine Erektion nicht halten kann. Wenn Sie jetzt noch den Fokus auf sich lenken, verstärken Sie vermutlich sein schlechtes Gefühl. Die Folge? Es wird nur unangenehmer – für ihn!

2. Sagen Sie gar nichts

Manchmal ist Schweigen einfach Gold wert. So auch, wenn Potenzprobleme das Liebesspiel beeinflussen. Ihr Partner wird genug mit sich selbst beschäftigt sein. Lassen Sie ihn einfach in Ruhe, aber seien Sie für ihn da, falls er Sie braucht. Sollten die Probleme jedoch dauerhaft bestehen, ist ein Gespräch natürlich unvermeidlich. Nutzen Sie einen ruhigen Moment, wenn Sie ernsthafte Themen gut ansprechen können. Ein Besuch beim Arzt kann oft schon Wunder wirken. Auch Medikamente oder eine Psychotherapie können helfen.

3. Machen Sie keine große Sache daraus

Nehmen Sie ihren Partner einfach in den Arm. Sie können ihrem Schatz auch sagen, dass es nicht schlimm ist, und sie einfach nur kuscheln können. Seien Sie auf keinen Fall enttäuscht, lassen Sie es sich zumindest nicht anmerken. Das würde den Leistungsdruck nur erhöhen. Tauschen Sie einfach Zärtlichkeiten miteinander aus, denn diese setzen ebenfalls Glücksgefühle frei und vertiefen ihre Verbundenheit.

4. Bieten Sie ihm Alternativen

Ihr Mann ist der König des Oralverkehrs? Sehr gut, sagen Sie es ihm! Natürlich subtil und ohne Druck aufzubauen. Letztendlich kann es für die Psyche sehr gut sein, wenn ihr Schatz merkt, dass Sie seine vielen anderen Talente im Schlafzimmer kennen und zu schätzen wissen. So nehmen Sie ihm das Gefühl, dass er Sie nur auf eine ganz bestimmte Art und Weise befriedigen kann und in dieser gerade versagt.

Am besten vertrauen Sie auf ihr Gefühl und entscheiden spontan, welche der Strategien in Ihrer Situation am sinnvollsten ist. Machen Sie auf keinen Fall Witze über ihn! Bemitleiden Sie ihn aber auch nicht oder versuchen sofort mit ihm die Ursachen zu ergründen. In den meisten Fällen ist erektile Dysfunktion nur ein vorrübergehendes Phänomen. Es braucht also nur ein bisschen Geduld und Zuneigung und schon bald können Sie wieder wie gewohnt durch die Laken toben. ;)

ORION Bloggerin Shirin

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