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Sextoy-Test: Vibrator „be Lilac" von be Sassy

ORION-Testerin Melanie berichtet über ihre Erfahrungen mit dem „lila Vibrationswunder“

01. Juni 2016

Auch heute habe ich für euch wieder einem Vibrator im Test. Wer schon einige Test von mir gelesen hat, weiß, dass ich mit diesen immer jede Menge Spaß habe und ein sehr, sehr großer Vibrator-Freund bin. Und da mich bisher auch noch kein einziges von diesen guten Stücken enttäuscht hat, bin ich auch bei meinem neusten Testobjekt mit einer sehr hohen Erwartungshaltung rangegangen. Doch fangen wir wie immer ganz vorne an.

Der „be Lilac“ bekennt Farbe

„be Lilac“ lautet der Name des guten Stücks, das ich heute für euch im Gepäck habe, und er ist ein Produkt aus der be Sassy Linie. Wie sein Name schon vermuten lässt, ist der Vibrator in einem hellen Lilaton gehalten. Eine Farbe, die mich persönlich schon mal sehr anspricht, weil ich einfach nicht so der Fan von diesen hautfarbenen Dingern bin. Bei mir darf mein brummender Begleiter gerne Farbe bekennen, vor allen Dingen, wenn es dann auch noch so eine hübsche Farbe ist.

Die technischen Fakten

Mit einer Länge von 18,5 cm und einer durchschnittlichen Dicke zwischen 2,8 - 3,6 cm gehört er eher zu der handlichen Sorte. Da ich kurz und dick bevorzuge, war ich schon ein klein wenig skeptisch, ob mir das ausreichen würde, aber dazu später mehr. Das Material, das verarbeitet wurde, besteht wie so oft aus Silikon, ABS, phalatfrei, was man auch sofort in seinen Händen spürt. Ich liebe ja diese samtweiche Oberfläche, die mich immer sofort an ein richtiges Glied erinnert. Fehlt nur noch die Wärme, aber gut. Man kann halt nicht alles haben.

Wenn man den „be Lilac“ in seinen Händen hält, fallen einem sofort die vielen verschiedenen Rillen und Einkerbungen auf, die schon einen leichte Vermutung hinterlassen, weswegen er gar nicht so dick sein muss, um trotzdem jede Menge Lust zu bereiten. Schon während ich ihn durch meine Hände gleiten lasse, bekomme ich Lust auf mehr und spüre, wie die Feuchtigkeit zwischen meinen Schenkeln immer weiter zunimmt. Ideale Voraussetzungen für den weiteren Test also. Wie so oft teste ich die verschiedenen Intervalle der Vibration erst einmal an meiner Handinnenflächen und mir fällt sofort auf, wie viel Kraft in diesem Vibrationswunder steckt. Meine Hand kribbelt immer noch total beim Schreiben dieses Texts hier. Also wundert euch bitte nicht über etwaige Rechtschreibfehler. Ich muss erst einmal die totale Kontrolle über meine Hand wieder erlangen.

Der „be Lilac“ verfügt über 10 verschiedene Intervallstufen, die über einen großen Bedienknopf am unteren Ende des Vibrators einstellbar sind. Was ich in diesem Falle ein wenig schade finde ist, dass es nicht die Möglichkeit gibt, wieder zurück zu schalten. Sprich, es gibt einen Knopf und man kann eben nur in eine Richtung schalten. Möchte man den Vibrator ausschalten, ist es notwendig einmal lange draufzudrücken, dann ist er aus. Ist für viele sicher auch angenehm, sich im Eifer des Gefechts nicht erst Gedanken darüber machen zu müssen, welchen Knopf sie jetzt drücken müssen. Ich bin allerdings mehr der Fan von einem kleinen Bedienfeld, bei dem ich die Möglichkeit habe rauf- und runterzuschalten und einen extra Aus-Knopf habe.

Was mir beim Ausprobieren des Vibrators ebenfalls etwas negativ auffällt, ist seine Lautstärke. Er wird zwar als leise betitelt, aber für mich persönlich könnte er gerne noch ein bisschen leiser sein. Da ich ja nicht alleine wohne und sich das Kinderzimmer direkt neben dem Schlafzimmer befindet, habe ich da eben auch gewisse Ansprüche was die Lautstärke angeht. Aber gut, das ist natürlich nur mein persönliches Empfinden. Vielleicht seht ihr das ja ganz und gar anders.
Doch zurück zu dem, wozu der lila Wunderknabe wirklich gedacht ist und zu folgenden Fragen: Wie fühlt er sich zwischen meinen Schenkeln an? Steht er seinen Mann und wie hoch ist die Orgasmus-Garantie? Das sind doch die Fragen, die einen wirklich beschäftigen, oder? Also mich zumindest schon. Was die erste Frage angeht, er fühlt sich sogar extrem gut an. Die anfängliche Befürchtung, er könnte vielleicht zu schmal für meine Bedürfnisse sein, erfüllte sich zum Glück nicht. Aufgrund seines ausgeprägten Reizdesigns ist er sehr gut spürbar und hebt mich ziemlich schnell in die Sphären der Lust. Was mal wieder deutlich macht, Größe ist eben doch nicht alles.

Aber nicht nur für die inneren Lustmomente ist der „be Lilac“ gut geeignet. Aufgrund der 10 verschiedenen Intervallstufen eignet er sich auch sehr, sehr gut für die direkte Klitoris-Reizung und konnte dort bei mir den einen oder anderen Orgasmus verbuchen. Eben genau so, wie Frau es gerne hat, und ich bin mir sicher, dass für jede von uns da draußen die passende Stufe dabei ist, die uns über den Gipfel der Lust schiebt. Alles in allem finde ich, dass der „be Lilac“ sein Geld auf jeden Fall wert ist, auch wenn es da ein, zwei Punkte gibt, die ich mir ein wenig anders gewünscht hätte, wie eben zum Beispiel die Lautstärke und ein Bedienfeld anstelle von nur einem Knopf, mit dem alles geregelt wird. Doch die Power, die Vielseitigkeit, die erstklassige Verarbeitung und die Kunst, uns Frauen locker zum Orgasmus zum bekommen, überzeugen mich auf ganzer Linie und erklären den Guten in meinen Augen zu einer wahren Bereicherung im Schlafzimmer.

4 von 5 Herzen gibt es in diesem Falle von mir.

ORION Produkttesterin Melanie W. aus Hamburg

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