3 Gründe, warum Frauen investieren sollten

In Zeiten der Gleichberechtigung sollten Frauen ihre Finanzen nicht den Männern überlassen! Wie das geht, verraten wir hier.

Man kann schon davon reden, dass es sich um eine wirklich gute Zeit handelt, sofern man auf der Suche nach einem Kredit ist. Denn die Kredite, die heute von den Banken vergeben wird, sind so billig wie noch nie. Somit mag es auch keine Überraschung sein, dass sich immer mehr Deutsche für das Eigenheim interessieren - die monatlichen Raten, die heute für Immobilienkredite zu bezahlen sind, könnten nämlich niedriger kaum sein.

Wer sein Geld jedoch gewinnbringend veranlagen will, der befindet sich in einer äußerst schwierigen Zeit. Ganz egal ob Sparbuch, Tagesgeld oder Kapitallebensversicherung - Produkte, die vor wenigen Jahren noch bedenkenlos empfohlen werden konnten, sind heutzutage ausgesprochen unattraktiv geworden.

Die Nullzinspolitik, die von Seiten der Europäischen Zentralbank (kurz: EZB) verfolgt wird, wirft durchaus einen großen Schatten. Doch Sparer müssen nicht verzweifelt sein: Es gibt sehr wohl Alternativen, die ausgesprochen gewinnbringend sind - und das bei einem sehr geringen Risiko.

Warum Frauen die Geldgeschäfte nicht den Männern überlassen sollten

Frauen haben ein sehr komplexes Verhältnis zum Geld. Geht es darum, Geld auszugeben und die Ausgaben dann im Haushaltsbuch aufzuschlüsseln, so mag das weibliche Geschlecht die ideale Besetzung sein. Anders hingegen, wenn es um das Investieren geht. „Darum kümmert sich mein Mann“ - ein Standardspruch, der jedoch nicht daran erinnert, dass wir uns bereits im Jahr 2020 befinden.

Fakt ist: Frauen sollten sich von ihrem alten Rollenmuster verabschieden und nun selbst aktiv werden - Frauen sind nämlich, und das haben diverse Studien auch gezeigt, die wesentlich besseren Investoren. Doch warum sollten Frauen gerade jetzt, obwohl wir uns in einer für Sparer sehr schweren Zeit befinden, investieren?

Am Ende geht es auch um die Frage, was einem persönlich wichtig ist. Möchte man hohe Gewinne verbuchen, wobei einem von Anfang an klar ist, dafür ein hohes Risiko eingehen zu müssen, oder geht es vorwiegend um die sichere Veranlagung, die jedoch nicht so hohe Renditen ermöglicht?

Grund Nummer 1: Kleinvieh macht auch Mist

Wer 25 Euro im Monat in einen Fonds-Sparplan einbezahlt, im Idealfall bereits mit Beginn der Berufstätigkeit, der darf sich nach einigen Jahren über eine nicht zu unterschätzende Summe freuen, die sodann zur Verfügung steht. 25 Euro können hier als Mindestsparsumme herangezogen werden - ein Betrag, den jede Frau (und jeder Mann) zur Verfügung haben sollte, wenn ein Einkommen erzielt wird.

Am Ende geht es nämlich nicht unbedingt um die Höhe der monatlichen Sparsumme, sondern vielmehr um das Thema Zeit. Denn je früher begonnen wird, einen Sparplan zu bedienen, umso länger wird letztendlich gespart - und das sorgt für eine attraktive Summe, die am Ende der Sparphase zur Verfügung steht. Je später begonnen wird, umso höher muss dann die monatliche Sparrate sein, damit am Ende derselbe (oder ein ähnlicher) Betrag herauskommt.

Grund Nummer 2: Langfristigen Anlagehorizont verfolgt

Man sollte nicht unbedingt spekulieren - schon gar nicht, wenn es um die finanzielle Zukunft geht. Verfolgt man einen langfristigen Anlagehorizont, so sollte man Aktien kaufen. Diverse Statistiken haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass man eigentlich immer nur gewinnen kann, wenn man über mehrere Jahre hinweg in Aktien investiert.

Natürlich gibt es Jahre, die nicht so laufen, wie sich das der Aktionär wünscht. Doch diese Jahre werden immer wieder durch neue Höhenflüge ausgeglichen. Am Ende entsteht somit eine attraktive Rendite, die mit keinem Sparbuch oder Tagesgeld der Welt erzielt worden wäre.

Grund Nummer 3: Immer auf die Streuung achten

Die Diversifikation, also die Streuung, ist im Rahmen einer gewinnbringenden Veranlagung besonders wichtig. Man sollte keinesfalls sein ganzes Geld in eine Aktiengesellschaft, in ein Edelmetall oder in eine Kryptowährung stecken - wichtig ist, dass man sein Vermögen aufteilt. 60 Prozent kann man in Aktiengesellschaften investieren, die sich in unterschiedlichen Branchen wie Ländern befinden, 30 Prozent sollte man in Rohstoffe wie Edelmetalle stecken und die restlichen 10 Prozent kann man sehr wohl auch in den volatilen Kryptomarkt pumpen.

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