Blumengießen: Die 5 häufigsten Fehler im Sommer

Was Ihre Topfpflanzen jetzt wirklich brauchen

16. Juli 2020

Nicht nur uns Menschen dürstet es an heißen Sommertagen nach Wasser, auch unsere Blumen und Pflanzen brauchen in der warmen Jahreszeit ausreichend davon. Obwohl wir für unsere Lieblinge nur das Beste wollen, kann man beim Gießen und Wässern eine Menge verkehrt machen. Damit später nicht alle die Köpfe hängen lassen, lesen Sie diesen Artikel: Das sind die 5 häufigsten Fehler beim Blumengießen

Blumengießen im Sommer – diese 5 Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden

1. In der Mittagshitze gießen

Von der Sache her ist es verständlich – während der heißesten Tageszeit haben bestimmt auch die Blumen am meisten Durst. Das ist leider ein großer Fehler! Besser: Gießen Sie Ihre Blumen morgens oder abends, ansonsten verbrennen sie in der Hitze. Gärtner bevorzugen den Morgen, damit die Pflanzen für den Tag gerüstet sind. Tipp: Das gleiche gilt für den Rasen, bei braunen Stellen ist er leider verbrannt!

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2. Wasser von oben

Während wir Menschen das kühle Nass von oben lieben, mögen Blumen so eine kalte Dusche gar nicht. Besser: Gießen Sie Ihre Lieblinge unter den Blättern (beispielsweise bei großblättrigen Blumen wie Hortensien) um den Stamm herum. So können Blumen das Wasser am besten aufnehmen und die Blätter verbrennen nicht. 

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3. Zu viel Wasser

Viel hilft viel? Leider nicht bei Blumen und Pflanzen – je nach Sorte brauchen natürlich die einen mehr oder weniger Wasser. Aber Ihre Lieblinge nehmen es Ihnen übel, wenn sie ertränkt werden. Wenn Sie mehr Wasser bekommen, als die Erde aufnehmen kann, fangen sie nämlich an zu faulen. Besser: Befühlen Sie vor dem Gießen die Erde – ist sie noch feucht, dann sind die Blumen noch versorgt. Zudem haben die meisten Blumen einen gewissen Rhythmus – die einen brauchen täglich einen Schluck, bei anderen reicht wöchentliches Gießen.

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4. Der falsche Topf

Tontöpfe sind schöner, Kunsstofftöpfe halten das Wasser aber länger. Bei Topfpflanzen hat man also die Qual der Wahl. Tipp:  Geben Sie etwas Blähton hinzu, denn die luftdurchlässigen Kügelchen geben das Wasser nach und nach ab. Perfekt für den Sommer! Auch Rindenmulch schützt Topfpflanzen vor der Wasserverdunstung.

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5. Kein ausreichender Dünger

Düngen Sie Ihre Topfpflanzen je nach Sorte regelmäßig. Jeder Pflanze liegt ein Zettel bei, wie viel Dünger sie benötigt. Wenn Sie nicht sicher sind, dann fragen Sie das Facherpersonal vor Ort – die wissen auch, welcher Dünger am geeignetsten ist. Tipp: Bevor Sie Ihre Topfpflanzen mit Rindenmulch abdecken, vorher noch einmal düngen.

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Datum: 16.07.2020
Autor: Tanja Seiffert

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