Darum ist Vaporisieren gesünder

Was ist Vaporisieren und welche Vorteile bietet es?

30. Mai 2020

Mit Hilfe eines Vaporizers werden die aktiven Inhaltsstoffe aus Pflanzenmaterial freigesetzt. Der Artikel erklärt, was Vaporisieren ist und welche Vorteile es bietet.

Die menschliche Lunge

Die menschliche Lunge ist ein paarig vorhandenes Organ, wird in zwei Lungenflügel gegliedert und dient der Atmung. Sie ist für die Aufnahme und Umwandlung von Luft, nämlich Sauerstoff und Stickstoff, konzipiert. Bei der Einatmung nimmt die Lunge Sauerstoff aus der Umgebungsluft auf. Durch komplexe Umwandlungsprozesse wird bei der Ausatmung kohlendioxidreiche Luft abtransportiert. Auf andere Gase, Dämpfe oder Feststoffe reagiert der Organismus mit Abwehrreaktionen und reinigt sich sofort selber, zum Beispiel in Form von Husten, Würgen oder einer vermehrten Schleimproduktion.

Mit Hilfe eines Vaporizers werden die aktiven Inhaltsstoffe aus dem bevorzugten Pflanzenmaterial freigesetzt. Bei diesem Vorgang wird der Cannabis oder andere Pflanzen und Kräuter kontrolliert erhitzt, wobei sie nicht verbrennen. Die wirkungsvollen Inhaltsstoffe werden anschließend mit der Einatmung in die Lunge aufgenommen. Wer seine Lunge noch zusätzlich schützen möchte, der kann zum Beispiel einen Wasserfilter an seinen Vaporizer anschließen. Dadurch werden eventuelle Schwebeteilchen aus dem Dampf gefiltert. Dies stellt nach aktuellem Wissens- und Forschungsstand die reinste Form der Inhalation dar.

Was ist Vaporisieren und welche Vorteile bietet es?

Vaporizer wurden entwickelt, um die Kraft der Pflanzen schonend nutzen zu können. Die Wirkstoffe im Pflanzenmaterial können mit Hilfe des Vorgangs des Verdampfens ganz gezielt zum Einsatz kommen. Da,  im Gegensatz zum Zigaretten rauchen, das Material aus Pflanzen und Kräutern im Vaporizer nicht verbrennt, entstehen keine schädlichen Dämpfe. Dadurch werden wesentlich weniger Chemikalien inhaliert, was wiederum die Lunge nur in reduziertem Maße belastet. Beim Verdampfen wird viel weniger Rauch erzeugt und es  bleiben keine unangenehmen Gerüche und Rauchwolken in der Umgebungsluft zurück. Die typischen Aromen und der individuelle Geschmack von Cannabis werden intensiver wahrgenommen, was normalerweise beim Rauchen der Hanfpflanze verloren geht.

Wurde der Cannabis schon etwas länger gelagert und ist dadurch sehr trocken geworden, dann kann es trotzdem noch bedenkenlos verwendet werden. Zu beachten ist dabei lediglich, dass die Temperatur des Vaporizers angepasst werden muss. Als Gedankenstütze kannst Du dir merken: je trockener der Cannabis, desto niedriger die verwendete Temperatur. Des Weiteren werden beim vaporisieren höhere Dosen von THC in Dampf umgewandelt. Vorteilhaft ist ebenfalls, dass eine wesentlich geringere Menge an Pflanzenmaterial die gewünschte Wirkung hervorruft. Die Regulation der Wirkung ist im Gegensatz zum Rauchen besser möglich, da die Wirkstoffe über einen ausgedehnteren Zeitraum verdampfen und somit ein sanfterer Effekt beschrieben wird. Sollte Dich das Thema rund um das Verdampfen interessieren, dann findest Du mehr Informationen über Vaporizer unter anderem auf der Seite von Zamnesia. 

Wie reinige ich meinen Vaporizer?

Lege die Teile Deines benutzten und/oder verschmutzten Vaporizers in ein dafür geeignetes Gefäß. Anschließend musst Du den Behälter mit Reinigungsalkohol auffüllen bis alle Teile bedeckt sind. Lass das Ganze circa eine Stunde einwirken. Danach kannst Du die gereinigten Teile mit klarem Wasser abspülen und trocknen lassen. Den übrig gebliebenen Reinigungsalkohol solltest du lediglich verdunsten lassen, was ungefähr eine Woche dauert.

Was ist bei der Temperatur zu beachten?

Wichtig ist, dass der Vaporizer mit niedriger Temperatur betrieben wird, da dies eine verbesserte Extraktion bedeutet. Durch das Verdampfen entstehen keine unerwünschten Nebenprodukte wie Toxide und andere Gifte. So können aktive Wirkstoffe von Cannabis, Kräutern und anderen Pflanzen freigesetzt und genutzt werden. Da die Temperatureinstellung enorm wichtig für die Nutzung des gesamten Potenzials der Pflanze ist, wird im Folgenden tabellarisch auf die optimale Temperatur einiger Wirkstoffe hingewiesen:

  • THC: 157°C    
  • CBD: 170°C
  • Delta-8-THC: 175°C
  • CBN: 185°C
  • CBC: 220°C
  • THCV: 220°C

Stationäre Verdampfer müssen über eine externe Stromquelle betrieben werden. Sie sind um einiges größer und weisen viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten auf. So lässt sich die Temperatur individuell regulieren und auch die Füllmenge kann je nach Geschmack festgelegt werden. Tragbare Vaporizer sind sehr einfach zu bedienen und passen in jede Hand- oder Hosentasche. Auffallend sind leichte Einschränkungen im Bereich der Temperatur und bei anderen Einstellungen. 

Datum: 28.05.2020