Der Bademantel als Geschenkidee - das sollte man beim Kauf beachten

Ratgeber

Der Bademantel als Geschenkidee - das sollte man beim Kauf beachten Ein kuscheliger Bademantel gehört zu den unverzichtbaren Kleidungsstücken. Er folgt zwar keinen modischen Trends, aber verleiht dem persönlichen Lebensgefühl wahre Flügel. Der Bademantel kommt zum Einsatz, wenn die Situation Wohlgefühl und Wellness verspricht. Daher ist er ein ideales Geschenk. Doch worauf sollte man beim Kauf achten? 
 

Nach dem Entspannungsbad in der Wanne, im Ruheraum nach dem Saunagang oder für die Auszeit im Wellness-Tempel  ist der Bademantel das i-Tüpfelchen für das persönliche Wohlbefinden. Als Geschenk an die liebste Freundin, beste Mutter oder herangewachsene Tochter drückt er die ganze Zuneigung und Fürsorglichkeit aus, die Sie für die Beschenkte empfinden. Damit das kuschlige Geschenk tatsächlich die gewünschte Freude macht, sind beim Kauf einige Feinheiten zu beachten. 

Saugfähiges Gewebe ist das A und O 

Der Bademantel wird in sogenannten Feuchträumen getragen. Das sind Badezimmer, Duschräume,  Thermen und Bäder.  Seine wichtigste Eigenschaft ist die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu absorbieren. Egal wie nass der eigene Körper oder wie hoch die Luftfeuchtigkeit ist: Der Bademantel soll sich unter allen Umständen trocken anfühlen. Diese Fähigkeit sollte er nachhaltig besitzen.  Das bedeutet: Er darf sich nicht nach einmaligem Gebrauch nass wie ein Handtuch anfühlen. Auch bei mehrmaligem Tragen in kurzen Zeitabständen sollte der Bademantel fähig sein, den Körper trocknend zu umhüllen. 

Dafür müssen die Gewebefasern nicht nur viel Wasser aufsaugen können, sondern diese Feuchtigkeit auch schnell wieder an die Außenluft abgeben. Deshalb werden Bademäntel aus textilem Gewebe mit besonders voluminösen Schlaufen hergestellt. Das sind wahlweise Fleece- oder Frottier-Bademäntel. Der  Vorteil von Fleece ist sein besonders leichtes Gewicht. Allerdings enthalten die meisten Fleece-Gewebe Kunststofffasern, die nur begrenzte Mengen Feuchtigkeit aufnehmen können. Sie eignen sich vor allem dann, wenn man den Bademantel nur kurz trägt und zum Trocknen wieder ablegt. Darüber hinaus kann sich Fleece-Gewebe statisch aufladen. Vor allem beim Haare kämmen im Bademantel bringt das unangenehme Effekte mit sich. Bei der Entscheidung für Fleece sollte deshalb unbedingt auf eine antistatische Eigenschaft geachtet werden. Frottier-Bademäntel bestehen zu 100 % aus reiner Baumwolle und haben gegenüber Fleece mehrere Vorzüge. Sie laden sich nicht statisch auf und haben eine höhere Fähigkeit zur Feuchtigkeitsaufnahme. So können sie länger am Körper getragen werden, ohne dass ein Nässegefühl entsteht. 

Flauschigkeit, Hygiene, Gewicht – feine Details eines guten Bademantels

Der Bademantel soll sich flauschig am Körper anschmiegen und eine wärmende Wirkung haben. Wichtig ist auch die Hygiene. Hier punkten Bademäntel aus Baumwolle-Frottier. Sie lassen sich bei 60 Grad waschen, sodass Bakterien in den Fasern abgetötet werden. Fleece-Bademäntel sind meistens nur bis 40 Grad waschbar. Gerade wegen ihrer Verwendung in Feuchträumen ist das ein Nachteil, da sich Bakterien in feuchter Umgebung umso schneller vermehren. 

Damit das Tragen eines Bademantels nicht zur Last wird, ist das Gewicht ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Fleece-Bademäntel sind besonders leicht und bringen häufig nur ein Gewicht von 300g/ m² auf die Waage. Ein guter Frottier-Bademantel sollte etwa 550g/ m² wiegen. Von sehr leichten Frottier-Bademänteln ist abzuraten, da sie dann zu weitmaschig gewebt sind und keine ausreichende Wärmefähigkeit besitzen. Fleece-Bademäntel neigen oft zum Pillverhalten. Das heißt: Es bilden sich Kügelchen auf dem Gewebe. Das gilt auch für Frottier-Textilien in Minderqualität. Gute Baumwoll-Bademäntel sind mit einer Tumbler-Technologie dagegen geschützt. Zu guter Letzt sollte man darauf achten, dass der Bademantel einen fest vernähten Aufhänger besitzt. So kann man ihn öffentlichen Räumen an einem Haken zum Trocknen aufhängen.