Der erste Eindruck zählt: 8 Erfolgsfaktoren

Mehr Sympathien im Job und privat

Manche Menschen haben einfach dieses gewisse Etwas: Sie ziehen uns sofort in ihren Bann und begeistern uns mit ihrem Charisma. Wie sie das schaffen? Indem sie diese 8 Erfolgsfaktoren im Job und privat beherzigen. Denn: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance! So geht's!

Der erste Eindruck zählt: Eine zweite Chance gibt es dafür nicht!

Wir kennen sie alle: Personen, die einen Raum betreten und gleich alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die wir vom ersten Augenblick an liebenswürdig finden, weil sie von innen heraus strahlen und dabei gleichzeitig natürlich und authentisch wirken. Neue Forschungen zur emotionalen Intelligenz zeigen, dass diese positive Ausstrahlung nicht einfach von einem glücklichen Zufall abhängt. Jeder von uns kann sein Verhalten trainieren, sympathisch(er) auf andere zu wirken. Los geht’s!

Lächeln: Ein positiver, freundlicher Blick zählt beim ersten Eindruck

Ja, man kann das Strahlen üben. Und es lohnt sich, denn es ist ganz natürlich, dass wir den Gesichtsausdruck unseres Gegenübers spiegeln. Lächeln wir freundlich, wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit erwidert. Wir versprühen dabei Lebensfreude und zeigen nach außen: Hey, das, was ich tue, mache ich gern! 

Mit Herzlichkeit beeindrucken: Mit Offenheit und Interesse punkten 

Mehr Charisma erlangen wir nicht dadurch, dass wir das Rampenlicht suchen und nach Aufmerksamkeit gieren. Im Gegenteil. Das Herz anderer Leute gewinnen wir, indem wir ihnen mit Herzlichkeit und Respekt begegnen. Das heißt: Offen auf sie zugehen, ihnen signalisieren, dass wir nichts „Böses“ im Sinn haben, sondern uns auf einen freundschaftlichen Austausch mit ihnen freuen. „Der erste Eindruck zählt“ heißt also, die ideale Basis zu schaffen, um andere von uns zu überzeugen.

Fürsorglichkeit macht Eindruck: Anderen zuhören und Trost spenden 

Aktiv zuhören, den anderen ausreden lassen und Nachfragen stellen. Sich in den anderen hineinfühlen und seine Gedankengänge ernst nehmen. Im Notfall auch trösten. All das zeigt: Du bist mir wichtig, ich bin ganz bei dir. Signale, die wir selbst gern von anderen bekommen möchten und schätzen. Umso wichtiger, dass wir sie verinnerlichen und damit vertraute Nähe zu den Personen um uns schaffen. 

Humor: Ein wichtiger erster Eindruck, der zählt. 

Ein bisschen Spaß muss unbedingt sein – wer gute Laune verbreitet, hat bei anderen automatisch ein Stein im Brett. Denn wer selbst nicht alles bierernst nimmt, lockert auch sein Gegenüber auf. Besonders gut kommt es an, wenn wir auch über uns selbst lachen können. Damit zeigen wir, dass wir uns nicht zu wichtig nehmen, dass Missgeschicke okay sind. Irren ist bekanntlich menschlich. 

Aussagen bekräftigen: Gesten machen einen starken Eindruck

Keine falsche Bescheidenheit, keine falsche Zurückhaltung, der erste Eindruck zählt: Wenn wir andere für uns einnehmen und von uns überzeugen möchten, sollten wir Mimik und Körpersprache gezielt einsetzen. Starke Gesten wirken in der Regel nicht übertrieben, sondern authentisch. Sie betonen und bekräftigen unsere Aussagen, was uns glaubwürdiger macht. Auch eine leichte, kurze und möglichst zufällige Berührung der Schulter oder des Arms unseres Gegenübers unterstreicht unsere Erzählung und wirkt vertrauensfördernd. Gesten wie verschränkte Arme können ablehnend wirken, wenn der Gesamteindruck sagt: „Geh weg“, „Lass mich in Ruhe“ oder „Ich will nicht!"  Mit einem bezaubernden Lächeln und in einer lockeren Atmosphäre wirkt die gleiche Geste schon ganz anders. Und beim Blickkontakt gilt: freundlich, offen und direkt in die Augen des anderen schauen – nicht starren. 

Schwächen zeigen: Schluss mit unnötiger Perfektion 

Natürlich müssen wir anderen nicht bei erster Gelegenheit aufzählen, woran wir zuletzt gescheitert sind. Aber es kommt auch nicht gut an, nur mit Erfolgserlebnissen zu prahlen. Hier und da kleine Schwächen zu erwähnen (und zu denen auch zu stehen), wirkt auf andere meist sehr sympathisch und liebenswürdig. Vor allem deshalb, weil unser Gegenüber dann sicher sein kann, dass wir uns auf keinen Fall „über“ ihn stellen wollen, sondern dass wir auf absolute Perfektion pfeifen. 

Gemeinsamkeit suchen: Aus Du und Ich ein Wir machen 

Es stimmt einfach: Gleich und Gleich gesellt sich gern. Wenn wir mit den Menschen um uns herum etwas gemeinsam haben (Hobby, Beruf ), schafft das sofort Vertrautheit. Sagen wir also öfter mal: „Toll, das mag ich auch!“ oder „Das geht mir genauso.“ So sind wir kein Unbekannter mehr für unser Gegenüber – sondern werden zu einem Verbündeten.

Sie sehen: Der Ausspruch „Der erste Eindruck zählt“ ist mit Verhaltensweisen verbunden, die sich für mehr Erfolg und Sympathie im Leben trainieren lassen.