Finanzielle Probleme sorgen für eine psychische Belastung

Sagen Sie den Schulden den Kampf an

In der heutigen Zeit ist es sehr einfach, einen Kredit zu bekommen. Fast jede Bank räumt ihren Kunden von alleine einen sogenannten Dispokredit ein. Und im Internet ist es ein Leichtes, sich innerhalb weniger Tage einen Kredit zur freien Verfügung zu besorgen. Selbst im Einzelhandel ist man vor der Flut an Kreditangeboten nicht sicher. Viele Geschäfte bieten ihren Kunden günstige oder sogar kostenlose Kredit an. Das mag zwar sehr praktisch sein. Wenn man den Überblick über die Schulden verliert und ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten bekommt, kann das zu ernsthaften psychischen Problemen führen. Dieser Artikel soll sich deshalb dem Umgang mit Schulden widmen und zeigen, wie man aktiv etwas gegen finanzielle Probleme unternehmen kann. Denn wer den Kopf in den Sand steckt, der wird in Zukunft nur noch mehr Ärger haben.

Einen Überblick über die Schulden bekommen

Wer langsam in die Schuldenfalle rutscht, der verliert mit der Zeit den Überblick. Hier eine Kreditkarte, da eine Finanzierung für ein neues Tablet und der monatliche Handyvetrag kommt auch noch dazu. Wie viel Geld im Monat zum Leben bleibt, ist dann gar nicht mehr klar. Deshalb gilt es sich zunächst einen Überblick über die finanzielle Situation zu verschaffen. Das mag zwar sehr unangenehm sein. Doch nur wenn man sich aktiv auf die Probleme stürzt, kann man sie irgendwann bewältigen.

Zunächst sollte man alle Schulden auflisten und dabei notieren, wann welche Summe fällig wird. Danach sollte man alle monatlichen Ausgaben auflisten und ausrechnen, wie viel Geld für die Tilgung der Schulden bleibt. Im Idealfall reicht das Geld aus, um alle Schulden zu tilgen.

Im Kampf gegen die Schulden aktiv werden

Nachdem man sich einen Überblick über die Schulden verschafft hat, gilt es konkrete Maßnahmen auszuarbeiten. Wenn man alle Verbindlichkeiten aus dem monatlichen Einkommen begleichen kann, gilt es während der Tilgungsphase konsequent zu bleiben. Wenn die monatlichen Forderungen das verfügbare Einkommen bereits übersteigen, muss man einen anderen Weg suchen. Sehr beliebt sind dafür Ratenkredite. Denn mit einem Kredit lässt sich ganz einfach umschulden.

Bei einer Umschuldung werden alle offenen Forderungen beglichen und in einem einzigen Kredit gebündelt. Der Zinsvorteil ist enorm und man hat endlich wieder einen Überblick über den Schuldenstand.

Wenn dies keine Option ist, weil die Bonität schon stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, dann gilt es offen mit den Gläubigern zu sprechen. Oft sind niedrigere Raten möglich, wenn ein tragfähiger Finanzplan vorgelegt wird. Allerdings klappt das in der Regel nur ein einziges Mal. Deshalb ist es sehr wichtig, dass solche Vereinbarungen unbedingt eingehalten werden.
Wer sich dem Problem nicht gewachsen fühlt, kann professionelle Hilfe bei einer Schuldnerberatung in Anspruch nehmen

Schulden schon im Vorfeld verhindern

Wer gar nicht erst in die Schuldenfalle rutschen möchte, der kann dies schon präventiv verhindern. Ein Dispokredit sollte idealerweise gestrichen werden, damit er gar nicht genutzt werden kann. Viele Menschen wollen ihn auch gar nicht nutzen, bis irgendwann doch die Verlockung siegt. Außerdem sollte man einen Kredit niemals spontan aufnehmen. Wenn man etwas sieht, was man unbedingt haben möchte, dann darf das kein Anlass für einen Kredit sein. Bevor man einen Kreditvertrag unterschreibt, sollte man aus diesem Grund stets noch einmal eine Nacht darüber schlafen.