Mehr aus dem Smartphone rausholen – Simple Kniffe und praktische Tricks

Unsere Handy-Tipps

Wir können uns den Alltag ohne das kleine, praktische Gerät kaum mehr vorstellen – das geliebte Smartphone. Ganze 66,5 Prozent der Deutschen nutzen ein Smartphone, Tendenz steigend. Doch obwohl es uns schon bei etlichen Aufgaben hilft, indem es etwa zur schnellen Kommunikation mit Kolleg:innen und Bekannten dient, uns an Termine erinnert und uns morgens weckt, schöpfen die wenigsten Smartphone-Nutzer:innen alle Möglichkeiten der Geräte aus.

Sowohl Smartphones, die das Android-Betriebssystems nutzen, als auch iPhones mit iOS-System, stellen mehr Funktionen bereit, als die meisten denken. Viele davon braucht kaum jemand, andere wiederum sind wirklich praktisch. Sie werden nur deshalb selten genutzt, weil die wenigsten je von ihnen gehört haben.

Praktisches für fast jedes Smartphone

Bildschirminhalte vorlesen lassen

Wer gerade einmal zu faul ist, sich Texte auf dem Bildschirm durchzulesen oder wen das Sonnenlicht blendet, der kann das Smartphone den Inhalt auch einfach vorlesen lassen. Gerade bei längeren PDFs oder gar eBooks kann das entspannt sein.

Android-Besitzer:innen laden sich dabei am besten eine App, wie Voice Aloud Reader herunter. Mit der App kann dann ein PDF, ein HTML-Dokument oder eine andere Textdatei geöffnet werden. Auch die App Talk – Text in Sprache ist eine beliebte App, um Bildschirminhalte vorlesen zu lassen.

iPhone-Besitzer:innen brauchen für das Vorlesen-Lassen nicht einmal eine gesonderte App. Die Funktion gehört zum Standardrepertoire der Geräte. Allerdings muss eine Voreinstellung vorgenommen werden, um fortan Bildschirminhalte vorlesen zu lassen. In den Einstellungen wird dafür im Abschnitt Bedienungshilfen nach dem Menü Gesprochene Inhalte gesucht, wo wiederum auf Auswahl Sprechen zu klicken ist. Von nun an lässt sich jeder markierte Text nicht nur etwa kopieren oder löschen, sondern mit einer Menütaste auch vorlesen. Der Befehl dafür lautet dabei Sprechen.

Alternativ dazu kann auch Apples Sprachassistentin Siri – falls aktiviert – der Befehl Bildschirminhalt sprechen erteilt werden.

Zugriffsberechtigungen einzeln festlegen

Ohne Apps machen Smartphones wenig Sinn. Die Vielzahl an Programmen in den App Stores ermöglicht es Nutzer:innen ihre Geräte für alle möglichen Zwecke zu nutzen und zu individualisieren. Ob zur Orientierung mittels Karten- und Kompass, zum Absolvieren eines Ganzkörper-Fitnessprogramms oder gar zur Hilfe während der Schwangerschaft – für fast alle Lebenslagen gibt es die passende App. Doch Apps sollten nicht unüberlegt heruntergeladen und genutzt werden. Zumindest dann nicht, wenn man sich nicht freiwillig zum „gläsernen Smartphonemenschen“ machen möchte.

Gerade viele kostenfreie Apps nämlich sammeln personenbezogene Daten und werten das Nutzungsverhalten des Handys aus. Das geschieht, indem die App sich automatisch Zugriffsrechte zu verschiedenen Diensten und gespeicherten Daten auf dem Gerät verschafft. Diese gesammelten Daten können von den Herstellerfirmen dann als umfassende Nutzer:innenprofile gewinnbringend verkauft werden.

Wer diesen Handel mit seinen Daten verhindern und sich digital nicht völlig entblößen möchte, der legt die Zugriffsberechtigungen einzelner Apps in den Einstellungen am besten manuell fest. In iOS sowie Googles Android ab Version 6.0 lassen sich für jede App einzelne Berechtigungen gewähren oder eben sperren. Lässt sich eine App, der man diese Rechte gerne verwehren würde, nicht sperren oder werden dadurch die Funktionen stark eingeschränkt, gilt es gut abzuwägen, ob man diese unbedingt braucht.

Light-Versionen von Apps nutzen

Wer darüber aufgeklärt ist, dass bei jeder App manuell die Zugriffsrechte beschränkt werden können, der kann guten Gewissens die Vorzüge etlicher kostenfreier Programme aus den App Stores ausnutzen.

Die meist sogenannten „Light-Versionen“ vieler Apps können ohne zusätzliche Kosten heruntergeladen und genutzt werden. Dabei sind häufig einige Zusatzfunktionen eingeschränkt, die mit einem Kauf der „Pro-Version“ freigeschaltet werden. Die wichtigsten Funktionen jedoch lassen sich allerdings eben auch kostenfrei auswählen.

Wer eine überzeugende App findet, sucht daher am besten zunächst nach dem Namen dieser App und ergänzt dahinter „Light“, „Testversion“ oder „Demo“ – letztere ist gerade bei Spielen häufig zu finden. Spuckt der Store diese Version aus, sollte sie zumindest zunächst einmal getestet werden, bevor wertvolles Geld in weitere Funktionen gesteckt wird.

Spiele von außerhalb der App Stores spielen

Bleiben wir doch beim Thema der erwähnten Spiele auf den Smartphones. Hier herrscht die allgemeine Überzeugung, dass diese eben nur in den entsprechenden App Stores zu finden und von dort oft für einige Euro heruntergeladen werden müssen. Diese Annahme allerdings geht fehl.

So wissen die wenigsten Smartphone-Nutzer:innen, dass Handyspiele auch auf andere Art und Weise ihren Weg auf die Geräte finden können – und das ganz legal. So kann neben Browser-Spielen, die, wie bei einem PC, einfach im entsprechenden Browser des Smartphones gespielt werden können, auch vom Heimcomputer gestreamt werden.

Die Vertriebsplattform Steam der Firma Valve macht es möglich. Mit der App Steam Link lassen sich Smartphone-Games zwar nicht unterwegs, aber zumindest bequem überall in der Wohnung auf das Smartphone streamen. Ein passender Bluetooth-Controller dazu und schon kann in der Küche, der Badewanne oder auf dem Balkon auf dem Handy gezockt werden, was sonst nur auf dem PC laufen würde.

Das Smartphone mit Computertastatur betreiben

Smartphone und Computer, bzw. Computergeräte lassen sich übrigens auch für andere praktische Funktionen kombinieren. So können etwa physische Tastaturen, die sonst vornehmlich am PC genutzt werden, auch mit Smartphones verbunden werden.

Die schnellste und einfachste Methode stellen Tastaturen mit Bluetooth-Funktion dar. Sie sind oft völlig kabellos oder kommen mit optionsweise anschließbarem Kabel. Genau wie mit dem Computer können sie via Bluetooth auch mit den meisten modernen Handys verbunden werden. Dafür wird in den Bluetooth-Einstellungen einfach nach der Tastatur gesucht, sobald deren Kopplungsmodus aktiviert ist. Anschließend lassen sich gerade längere Texte am Smartphone deutlich entspannter schreiben als mit der Touchscreen-Tastatur.

Wer keine kabellose Tastatur hat, kann das kabelgebundene Gerät mitunter auch an sein Smartphone anschließen – vorausgesetzt, dieses ist USB-OTG-fähig (OTG steht hierbei für On the Go). Mit der App OTG Checker etwa lässt sich dies schnell herausfinden. Sollte die Kompatibilität gegeben sein, kann sich ein USB-OTG-Adapter besorgt werden, mit dem das Verbinden sich selbst erklärt.

Die dritte und letzte Möglichkeit: Mit der App WiFi Keyboard, die für iOS und Android erhältlich ist, einfach das Smartphone mit dem PC verbinden. Anschließend kann mit der an den PC angeschlossenen Tastatur auf dem Handy geschrieben werden.

Briefe ohne Briefmarken verschicken

Briefe und Postkarten müssen nicht unbedingt mit physischen Briefmarken versehen werden, wenn gerade einmal keine zur Hand sind. Auch hier übernimmt das Smartphone eine praktische Rolle. Ein zusätzlicher Drucker ist ebenfalls nicht notwendig.

Stattdessen, so erklärt es die Deutsche Post selbst, erfolgt die Frankierung „dabei über einen Porto-Code, welcher anstelle einer regulären Briefmarke oben rechts auf den Briefumschlag geschrieben wird. Der Porto-Code besteht aus einem #PORTO und einer 8-stelligen Abfolge aus Zahlen und Buchstaben.“

Wer eine Sendung mit einer mobilen Briefmarke frankieren möchte, lädt sich einfach die Post & DHL App aus dem Netz. In der App kann dann das gewünschte Porto für die Briefsendung gewählt werden. Mit einem Klick auf die Option Als Code zum Beschriften öffnet sich ein Fenster, in dem der entsprechende Wert gezahlt werden muss. Der Porto-Code zur Frankierung wird im Anschluss an die Zahlung direkt in der App angezeigt und kann dann auf den Brief geschrieben werden.

Verschiedene Codes für spannende Funktionen nutzen

Wo wir es schon von Codes haben – Codes spielen rund ums Smartphone eine ziemlich wichtige Rolle (und das nicht nur, weil die ganze Technik nur durch Codes funktioniert). Mit Hilfe ganz bestimmter Tastencodes lassen sich nämlich „versteckte“ Funktionen von Smartphones nutzen, die eigentlich jeder kennen sollte.

  • Mittels bestimmter Codes im Telefonbereich können bestimmte Aktionen ausgeführt werden.

    Je nach Netzbetreiber gibt es verschiedene Codes, mit denen die eigene Rufnummer abgefragt werden kann, falls man sie etwa bei einer neuen SIM-Karte vergessen hat. Im Telekom-Netz wird dafür der Code *135# auf dem Nummern-Wahldisplay eingegeben.  Bei Vodafone wählst man stattdessen *#62#. Telefonica-Kund:innen müssen wiederum die 0800-9377546 wählen.
     

  • Mit einem anderen Code wiederum, der auf jedem Smartphone funktioniert, lässt sich die eigene Rufnummer unterdrücken. Dadurch wird sie bei einem Anruf dem Angerufenen nicht auf dessen Display angezeigt. Vor der gewünschten Handynummer wird dafür einfach der Code #31# zusätzlich eingegeben.
     
  • Auch wichtige Informationen über das eigene Gerät lassen sich mit Hilfe von Codes schnell abrufen. Mit der Eingabe von *#06# lässt sich etwa die individuelle Kennnummer des Smartphones abrufen. Diese sogenannte IMEI braucht man zum Beispiel, wenn man eine Versicherung für sein Handy abschließen möchte. Wer seine Handy-PIN ändern möchte, kann dies statt in den Einstellungen auch über einen Code erledigen. Dafür wird einfach der Code **04*alte PIN*neue PIN*neue PIN* eingegeben und anschließend auf die, meist grüne, Anruftaste gedrückt. Klingt fast zu magisch, um wahr zu sein, funktioniert aber wirklich!

Tricks für Android-Handys

Den Bildschirm teilen

Wer ein Smartphone mit Android-Betriebssystem nutzt, kann die Möglichkeit ausschöpfen, zwei Apps in geteilter Ansicht auf dem Bildschirm anzeigen zu lassen. So kann beispielsweise auf der linken Seite ein Spiel gespielt werden, während man auf der rechten Seite des Bildschirms mit der besten Freundin in einem Messenger-Dienst kommuniziert.

Bis zur Version Android 8 Ore funktioniert die Bildschirmteilung folgendermaßen:

  1. Die Ansicht der zuletzt geöffneten Apps öffnen
  2. Eine App gedrückt halten und oben am Bildschirmrand in den blauen Bereich ziehen
  3. Nachdem die App minimiert wurde, eine beliebige zweite App per Klick auswählen

Ab der Version Android 9 Pie geht es so:

  1. Die Ansicht der zuletzt geöffneten Apps öffnen
  2. In einer App oben auf das App-Icon klicken
  3. In geteilter Bildschirmansicht öffnen auswählen, damit sich die App minimiert
  4. Auf die zweite App tippen, damit beide Apps jetzt parallel angezeigt werden

Das Handy zuhause entsperrt lassen

Wer unterwegs ist, fühlt sich in den meisten Fällen sicherer, wenn das Smartphone mit einem Code gesperrt ist. Verliert man es einmal, können Fremde sich somit nur schwer Zugriff auf das Gerät verschaffen. Doch in den eigenen vier Wänden ist es im Grunde überflüssig und nervig, bei jedem Griff zum Handy den Zahlencode erneut eingeben zu müssen. Genau das müssen Android-User:innen aber auch gar nicht.

Die Funktion Smart Lock nämlich, die seit Android Lollipop 5.0 im Betriebssystem integriert ist, ermöglicht es, das Smartphone je nach Ort, an dem es sich befindet, entsperrt zu lassen oder automatisch zu entsperren. So kann in den Einstellungen unter Sicherheit bei Smart Lock eingestellt werden, ob zum Beispiel die Funktion Trageerkennung oder Vertrauenswürdige Orte zum Einsatz kommen sollen. Bei erster Auswahl bleibt das Gerät entsperrt, während Nutzer:innen es bei sich tragen. Bei zweiterer bleibt das Smartphone an einem festgelegten Ort entsperrt – etwa in der Wohnung und etwa auch der eines Freundes.

Apps vorübergehend „fixieren“

Wenn man das Android-Phone einem besagter Freunde in die Hand gibt, um ihm etwa ein Foto zu zeigen, kann die aktuell geöffnete App „fixiert“ werden. Das bedeutet, dass die aktuell im Vordergrund geöffnete App nicht mehr einfach so geschlossen werden kann. Wer verhindern möchte, dass jemand anderes, der das Gerät vorübergehend in der Hand hält, auf private Daten zugreift oder in den Chats „herumstöbert“, kann diese Funktion einfach aktivieren.

Bis zur Version Android 8 Oreo wird dafür einfach der Zurück-Button und der Zuletzt-Genutzt-Button der Navigationsleiste gleichzeitig gedrückt. Sobald dies getan ist, befindet sich die App im Vordergrund im fixierten Zustand.

Ab Android 9 Pie muss die Ansicht der zuletzt genutzten Apps geöffnet werden. Dort kann auf das App-Icon am oberen Rand eines zuletzt genutzten Programms gedrückt werden. Es öffnet sich ein Menü, in welchem für die praktische Funktion App fixieren ausgewählt werden kann.

Die Kamera sofort öffnen

Wer mit dem Android-Smartphone auf die Schnelle ein Foto schießen möchte, muss nicht umständlich erst manuell die Kamera-App suchen und diese mit einem Tippen darauf öffnen. Stattdessen muss bei einem Android-Gerät einfach zwei Mal hintereinander der Power-Button gedrückt werden. Ist dies getan, öffnet sich die Kamera innerhalb weniger Millisekunden. Das klingt simpel und das ist es auch. Vor allem aber ist es praktisch.

Datenvolumen einsparen

Um unterwegs weniger Datenvolumen zu verbrauchen, um dieses an anderer Stelle eben bewusst und gewollt nutzen zu können, gibt es für Android-Smartphones einige nette und simple Tricks:

  • Wer unterwegs sicherstellen möchte, dass das Smartphone ohne bewusstes Zutun gar keine mobilen Daten im Hintergrund verbraucht, wischt einfach auf dem Startbildschirm nach oben. Über die Schnellzugriffsleiste lassen sich die mobilen Daten komplett ausstellen.
     
  • In den Einstellungen kann unter Verbindungen, Datennutzung und schließlich Mobildatennutzung bestimmten Apps die mobile Datennutzung untersagt werden. Messenger-Dienste können so etwa aktiv gelassen werden während unwichtigere Apps deaktiviert werden.
     
  • Unter Einstellungen, Verbindungen und Datennutzung kann übrigens auch Datensparen aktiviert werden. Dadurch wird der Datenverbrauch und die Hintergrundaktualisierung von Apps automatisch reguliert und gedrosselt.
     
  • Mit Hilfe der Option Datenlimit festlegen in den Einstellungen des Datenverbrauchs lässt sich über einen praktischen roten Regler weiterhin bestimmen, welches das maximale Datenvolumen sein soll. Ist dieses erreicht, deaktiviert das Gerät automatisch die mobile Datennutzung. Ein zweiter, orangefarbener Schieber gibt eine Warnung ab einer ebenfalls manuell eingestellten Datenmenge.

Tricks für iPhones und iOS

Den Inhalt ganzer Websites speichern

Wollten iPhone-Nutzer:innen früher den Inhalt ganzer Websites speichern, um sie etwa offline lesen zu können, mussten sie dafür teils dutzend einzelne Bildschirmfotos anfertigen. Seit iOS 13 funktioniert das einfacher:

  1. Zunächst wird dafür die gewünschte Seite im Safari-Browser geöffnet
  2. Ein Klick auf den Home-Button oder die Lauter-Taste und den Power-Button gleichzeitig erstellt einen Screenshot des derzeitigen Bildschirminhaltes
  3. Nun öffnet sich automatisch eine kleine Vorschau. Bei dieser findet sich auch die Option Ganze Seite
  4. Wählt man diese aus, wird der Inhalt der gesamten Webseite als ein einziges PDF in den Dateien auf dem Gerät gespeichert

Akku sparen mit einfachen Maßnahmen

Viele iPhone-Nutzer:innen sind mit der Akkuleistung der Geräte unzufrieden – und das nicht erst seit der neusten Generation der Handys. Doch es gibt einige einfache Maßnahmen, mit denen iPhones länger durchhalten:

  • Wer die Facebook-App auf seinem iPhone installiert hat, stellt am besten in den Datenschutzeinstellungen die Ortungsdienste der App aus. Das kann dem Akku durchaus ein bis zwei Stunden länger Saft geben.
     
  • Jegliche Hintergrundaktualisierungen verbrauchen, wenn man unterwegs ist, nicht nur Datenvolumen. Sie drücken auch die Akkuleistung. Auch diese sollten also gerade bei wenig genutzten Apps ausgeschaltet werden.
     
  • Apps per Fingerwisch nach oben manuell zu schließen verbraucht mehr Akkuleistung, als sie einfach offen zu lassen. Das mag seltsam klingen, das iPhone ist allerdings schlau genug, für Apps, die im hinteren Teil der Leiste sind, den Stromverbrauch auf 0 zu stellen.
     
  • Push-Benachrichtigungen sind nicht nur mitunter gefährliche Suchtmittel für unsere Psyche, sie verbrauchen auch eine Menge Energie. Wenn sie nicht unbedingt nötig sind und Mails und Facebook-Nachrichten alle paar Stunden manuell gecheckt werden können, sollten sie lieber ausgeschaltet sein.

Den Cursor beim Schreiben leichter platzieren

Wer sich beim Schreiben auf dem iPhone vertippt hat – bei den kleinen Tasten kommt das ohne physische Tastatur nun gerne einmal vor –, der muss nicht umständlich mit dem Finger versuchen, den Cursor an die richtige Stelle zur Korrektur zu setzen. Stattdessen bietet iOS die praktische Funktion, die Leertaste gedrückt zu halten und dann mit einem Wischen auf dieser von rechts nach links oder nach oben und unten den Cursor bequemer zu platzieren. Das weiß kaum jemand, diejenigen, die es herausfinden, sind aber in der Regel mehr als positiv überrascht.

Apps laden ohne Passworteingabe

Überall müssen bei der Bedienung des iPhones Codes und Passwörter eingegeben werden – sogar im App Store, wenn kostenlose Apps heruntergeladen werden sollen. Doch genau Letzteres lässt sich ändern.

In den Einstellungen auf dem iPhone muss zum Bereich iTunes & App Store gewechselt werden. In den Passworteinstellungen der Apple-ID kann schließlich auf den Schalter neben Passwort erforderlich unter Kostenlose Downloads geklickt werden, um die Abfrage auszuschalten. Wer allerdings In-App-Käufe tätigt, muss weiterhin sein Apple-ID-Passwort eingeben.

Mit defektem Home Button leben

Ein Problem, dass ebenfalls viele iPhone-Besitzer:innen gerade der älteren Generationen der Geräte kennen, die noch mit Home Button ausgestattet sind: Gerade dieser wichtige Home Button, der ständig und für alles genutzt wird, ist plötzlich defekt. Er funktioniert auf einmal nur noch sehr unregelmäßig, nach mehrmaligen Klicken, manchmal vielleicht eine Zeit lang gar nicht.

Wer den Defekt rechtzeitig bemerkt, schafft es vielleicht noch in die Einstellungen, um dort über Allgemein auf die Bedienungshilfen und hier schließlich auf den Punkt AssistiveTouch zuzugreifen. Diese Bedienhilfe macht es möglich, bestimmte Funktionen der Knöpfe und Schalter des iPhones ganz einfach über ein Menü auf dem Touchscreen auszulösen. Auch der defekte Home Button ist dann auf einmal kein Ärgernis mehr. Irgendwann allerdings lohnt es sich natürlich trotzdem, ihn austauschen zu lassen. Nett und praktisch ist es ja schon, wenn das Gerät wieder ordnungsgemäß funktioniert