Sparen 2.0 – Mit dem Internet bares Geld sparen

Jeder spart beim Einkaufen gerne etwas Geld, nutzt besondere Angebote oder greift bei großen Schnäppchen gerne zu. Wenn es darum geht, Wunschartikel oder alltägliche Einkäufe zu möglichst günstigen Preisen abzustauben, leben wir dank des Internets in einem fast schon goldenen Zeitalter.

Das Medium hat unser Kaufverhalten ohnehin von Grund auf geändert – neben der Bequemlichkeit, die das Bestellen in Online-Shops mit sich bringt spielen die häufig besseren Preise sicherlich auch eine Rolle. Doch zusätzlich zu den ohnehin oft günstigen Konditionen kann man mit etwas Zeitinvestition und Knowhow beim Onlineshopping noch zusätzlich sparen und so hin und wieder einmal unglaubliche Schnäppchen machen.
Wir geben Tipps, wie man alle Vorteile der Datenautobahn nutzt, um möglichst preiswert zu shoppen und mit gutem Gewissen zu bestellen.

Onlineshops: grundsätzlich günstiger?

Dem Versandhandel wurde mit der Verbreitung des Internets völlig neue Lebenskraft eingehaucht. Wurde früher noch aus den dicken Versandkatalogen voll mit den verschiedenartigsten Produkten bestellt, ist der Weg über die vielfältigen Online-Shops Alltag geworden.

Dank des Internets und einiger extrem erfolgreicher Wegbereiter ist es nun in allen Gesellschaftsschichten an der Tagesordnung, Produkte jeglicher Kategorie zu bestellen, anstatt sie im Einzelhandel zu kaufen. Jede Nische ist mittlerweile abgedeckt, in den letzten Jahren entwickelt sich sogar der Internetversand von Lebensmitteln immer weiter.

Es gibt natürlich viele Gründe, nicht zuletzt die Bequemlichkeit, mit denen man die Erfolgsstory des Onlinehandels erklären kann. Doch ein Argument, das in praktisch allen Produktgruppen zutrifft und Konsumenten begeistert, ist der Preis.
Im Vergleich zum stationären Handel sind in sehr vielen Fällen Onlineshops im Durchschnitt günstiger. Nur große Ladenketten und Discounter können meist mit den Preisen im Internet noch mithalten und selbst dann sind Onlineshops häufig billiger.

Günstigere Marktbedingungen für Shopping-Plattformen

Das hat ganz einfache, marktwirtschaftliche Gründe. Die Preise hängen mit der Kostenkalkulation zusammen, die in den beiden Sektoren von sehr unterschiedlichen Faktoren abhängen.

Drei Hauptgründe sorgen dafür, dass Online-Versandhäuser mit niedrigeren Preisen um die Gunst der Kunden werben können:

  • Die Operationskosten sind häufig geringer. Prinzipiell benötigt ein Onlineshop nur die Shopseite und ein Lager für die Produkte, um akzeptabel zu operieren. Alleine die Unterhalts- und Arbeitskosten für die physische Filiale sorgen für deutlich höhere Ausgaben, die in den Preisen widergespiegelt werden.
  • Die zuvor abgehenden Margen aufgrund der kürzeren Wertschöpfungskette fallen geringer aus. Zwischen Hersteller, Großhändler und weiteren Zwischenhändlern kommen bei jeder Station, die das Produkt vor dem Erreichen des Endkunden durchläuft, ein paar Prozente dazu. Große Versandhäuser haben den Vorteil, einige dieser Stufen dank großer Volumen zu überspringen. Die Einsparungen werden dann an die Kunden weitergegeben.
  • Zu guter Letzt können große Versandshops aufgrund der breiten Kundenbasis und dem somit großen Volumen mit geringeren Margen arbeiten. Die große Auftragsmenge, die bei den riesigen Onlinehändlern entsteht, sorgt auch für Möglichkeiten zu vorteilhaften Verträgen mit Logistikunternehmen.

Da somit weniger Geschäftskosten anfallen und durch die Reichweite mehr Kunden erreicht werden, können die Shops die Preise so weit drücken, dass der Einzelhandel kaum mithalten kann. Die günstigen Konditionen sind zu einem Markenzeichen und somit fast einer Notwendigkeit von Onlineshops geworden. Das hat dazu geführt, dass in einigen Fällen die Preise auf sogar auf Onlineportalen von traditionellen Ladenketten niedriger als vor Ort sind.

Alternative Multichannel-Handel

Viele große Ketten sind bereits mit der Zeit gegangen und betreiben zusätzlich zu ihren Filialen auch einen Onlinehandel unter dem gleichen Markennamen – das bedeutet jedoch nicht, dass die Preise gleich sind. Im Gegenteil, sind auch hier die Internetpreise oft deutlich günstiger. Wer also gerne bei einem Geschäft des Vertrauens einkauft, muss auf die Preisvorteile nicht verzichten und profitiert von einer guten Beratung.
Besonders bei spezialisierten Waren wie Luxusgütern oder teurer Elektronik ist der Fachhandel häufig spürbar teurer. Enthusiasten, die sich ohnehin umfangreich informieren und sich mit den Preisen auskennen, machen bei diesen Produkten einen großen Teil des Kundenstamms aus. Ohne faire Preise würden diese Kunden nicht angesprochen werden.

Zwar sind Produkte aus diesen Gründen online häufig günstiger – doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Nicht immer ist das nämlich der Fall und die Preisunterschiede fallen je nach Produktgruppe auch sehr unterschiedlich aus. Vor allem bei Sonderangeboten kann der stationäre Handel immer wieder sehr gute Preise anbieten. Es kann sich also trotz allem lohnen, sich auch dort umzusehen.

Das breite Angebot ausnutzen

Einer der großen Vorteile für Endkunden, die nach möglichst guten Preisen im Internet suchen, ist die große Menge an verschiedenen Shops und Produkten, aus denen man auswählen kann – auch wenn sich der meiste Umsatz auf die wichtigsten Anbieter konzentriert. Durch das Internet und den Versandhandel ist man nicht räumlich gebunden, kann also praktisch deutschland- oder sogar europaweit nach den besten Preisen suchen.

In einem nah gelegenen Stadtzentrum gibt es häufig nur eine Handvoll verschiedener Läden, was die Möglichkeiten zum Einkaufen einschränkt – dadurch ist der Konkurrenzdruck wesentlich geringer, wodurch die Preise nicht gesenkt werden müssen, um andere Marktteilnehmer zu unterbieten.

Da dies im Onlinehandel nicht der Fall ist, sondern alle Anbieter gleich erreichbar sind, sind diese dazu gezwungen, sich preislich anzupassen. Doch durch die große Konkurrenz der Shops, die gleiche oder ähnliche Produkte anbieten, kommen dennoch vereinzelt spürbare Preisunterschiede zu Stande.

Preise vergleichen lohnt sich auch online

Für Endkunden mit Geduld und Sparwillen ist das nur vorteilhaft. Wer sich die Zeit nimmt, in vielen verschiedenen Shops zu stöbern, kann doppelt profitieren: Das erweitert einerseits das Angebot an Waren, aus denen man auswählen kann, ermöglicht aber andererseits auch, Preise gründlich zu vergleichen und dann letztendlich dort einzukaufen, wo man den günstigsten Deal bekommt.

Die Preisunterschiede sind häufig zwar nicht besonders groß, doch wer eine Gewohnheit daraus macht, kann mit jedem Kauf ein paar Prozent sparen – das summiert sich. Mit der Zeit stellt sich durch die Erfahrungswerte ein gutes Gefühl ein, bei welchen Shops welche Produktarten oder Marken tendenziell günstiger sind.

Preisvergleichsseiten nutzen

Da die Menge an verfügbaren Shops mittlerweile sehr groß geworden ist und ständig zu wachsen scheint, wird es sehr aufwendig, sich durch die Weiten des Internets zu arbeiten und dabei zusätzlich abzuwägen, welche gefundenen Shops überhaupt seriöse Anbieter sind. Doch glücklicherweise gibt es Werkzeuge, die diese Arbeit erleichtern. Zum einen bescheinigen etwa bestimmte Siegel die Vertrauenswürdigkeit eines Online-Shops. 

Damit es weiterhin einfacher ist, den richtigen Shop zu finden, der den Wunschartikel möglichst günstig führt, helfen verschiedene Preisvergleichsportale weiter. Auf diesen Seiten kann man die gesuchten Waren eingeben, um eine Liste von seriösen Shops zu erhalten, die den Artikel führen. Daraus kann man dann das günstigste Angebot auswählen.

Eine solche Seite sollte jedoch nicht die einzige Recherchemethode sein, wenn es darum geht, wirklich das beste Angebot zu finden. Auch, wenn viele verschiedene Shops angezeigt werden, bedeutet das nicht, dass die Liste vollständig ist. 
Etwas Eigeninitiative gehört auch auf solchen Portalen aus mehreren Gründen dazu:

 

  • Preise sind nicht immer aktuell. Ein Nachteil für Kunden von Onlineshops sind die häufig schwankenden Preise. In manchen Fällen verändern sich die angezeigten Preise mehrmals pro Stunde – dadurch können auch Vergleichsseiten nicht immer die korrekte Zahl anzeigen.
  • Es ist für solche Seiten nicht möglich, restlos alle Anbieter der gesuchten Artikel zu führen. Oft gibt es noch eine Handvoll Läden, die die Produkte ebenfalls und möglicherweise zu günstigeren Preisen führen. Vor allem bei Fluggesellschaften wird häufig aktiv verhindert, dass die günstigsten Preise außerhalb der offiziellen Internetpräsenz angezeigt werden.

Damit man also auch mit diesen Hilfsmitteln immer die besten Konditionen erwischt, sollte man sie also erstens ergänzend zu der eigenen Recherche verwenden. Es ist auch wichtig, immer die tatsächlichen Preise im Warenkorb zu überprüfen und nicht auf die angezeigte Summe der Preisvergleichsseite zu vertrauen.

Zweitens ist es sinnvoll, mehrere verschiedene Vergleichsdienste zu nutzen, falls dies möglich ist. Die Liste der Shops, auf denen diese nach den besten Angeboten suchen, ist von Seite zu Seite unterschiedlich. Auf einem einzigen Portal bekommen man also nicht die ganze Bandbreite zur Auswahl.

Schnäppchen finden

Der E-Commerce-Markt ist also hart umkämpft. Vor allem in den Bereichen Kundengewinnung und Kundenbindung müssen die vielen verschiedenen Shops versuchen, die Aufmerksamkeit der Onlineshopper auf sich zu ziehen.
So versuchen Internetshops, Kunden mit extrem günstige Schnäppchen zu locken, denen man kaum widerstehen kann. Besonders, wenn einzelne Shops Sonderangebote oder Promo-Aktionen mit zusätzlichen Rabatten durchführen, sind viele Produkte zu nie dagewesenen Preisen zu haben.

Oft erzeugen spezielle Tagesangebote wie am Black Friday oder Sparwochen der ganz großen Anbieter um Ebay und Amazon kaum schlagbare Preise – an diesen Tagen die Angebotslisten zu durchstöbern kann sich auszahlen, so lange man sich nicht zu unnötigen Spontankäufen verleiten lässt.

Die passende Strategie – je nach Produkt

Ob es sich lohnt, auf ein Sonderangebot zu warten, wenn man einen bestimmten Artikel kaufen möchte, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. In vielen Kategorien von Konsumgütern gibt es regelmäßig Aktionen, so dass man in kurzen Abständen bessere Preise erzielen kann.

Die meisten Shops haben Sonderseiten für aktuelle Sonderangebote, wo diese zusammengefasst sind. Es lohnt sich auf jeden Fall, diese immer wieder einmal zu prüfen, ob sich nicht eine ohnehin anstehende Anschaffung unter den Schnäppchen befindet.

Zusätzlich dazu gibt es Onlineforen und Gruppen auf sozialen Netzwerken, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, besonders günstige Angebote zu finden – sowohl in Onlineshops als auch im stationären Handel – und diese mit anderen Interessierten zu teilen. Seiten wie MyDealz haben sich dazu verschrieben, die besten Sonderaktionen zu sammeln und können dabei hilfreich sein, entsprechende Angebote zu finden. Wer beabsichtigt, möglichst von den besten Preisen zu profitieren, muss jedoch etwas Zeit investieren und gegebenenfalls schnell reagieren. 

Ein besonders heißes Angebot ist besonders im Einzelhandel umso schneller vergriffen, sobald andere Schnäppchenjäger davon Wind bekommen. Auch Preisfehler, die in digitalen Shopsystemen hin und wieder zu extrem billigen Chancen führen, werden für gewöhnlich schnell behoben.

Zusätzliche Vergünstigungen

Für besonders motivierte Sparer ist es schon immer eine Paradedisziplin – und auch im Zeitalter des E Commerce ist es immer noch aktuell: Gutschein-Shopping. Durch die Nutzung solcher Rabatte lässt sich mit etwas Zeitinvestition noch zusätzlich Geld sparen.

Der Vorteil für Onlineshopper: Im Internet lassen sich diese Codes recht leicht auffinden – vorbei sind die Zeiten von stundenlangem Durchstöbern von Gutscheinheften, Werbekatalogen und ähnlichem.

Diese Coupons müssen für gewöhnlich vor der Bestellung oder beim Bezahlvorgang in einem gesonderten Feld eingegeben werden, um den Rabatt zu erhalten. Dann werden entweder noch ein paar zusätzliche Euro von der Rechnung abgezogen, oder beispielsweise die Versandkosten entfallen bei der Bestellung.

Rabattcodes und Gutscheine richtig nutzen

Viele Anbieter nutzen Gutscheine und Rabattcodes, um von außerhalb ihrer Shopseite um die Gunst der Kunden zu buhlen und größeren Zulauf zu bekommen. Im Normalfall findet man diese Codes auf der Seite des jeweiligen Shops, aber da es sich dabei zumeist um zeitlich beschränkte Aktionen ohne große Vorwarnung handelt, sind diese leicht zu verpassen. Zusätzlich werden solche Codes vereinzelt auch an Bestandskunden per E-Mail in Form eines Newsletters verschickt. 
Damit Sparfüchsen diese Chancen nicht entgehen – schließlich ist es ja auch im Interesse der Shops, dass Käufer darauf aufmerksam werden – gibt es online diverse Gutscheinportale. Dort werden solche Angebote gut auffindbar gesammelt – passend zu verschiedenen Shoppingportalen oder Produktkategorien. 

Es ist also eine gute Idee, sich vor einem Einkauf diesbezüglich zusätzlich zu informieren. Da viele Shops mit diesen Portalen Hand in Hand arbeiten, um ihren Marketing-Aktionen möglichst große Wirkung zu verleihen, sind dort auch häufig exklusive Rabatte erhältlich.

Ein wenig Fingerspitzengefühl gehört jedoch noch dazu, wenn mit dieser Methode tatsächlich praktische Vergünstigungen gefunden werden wollen. Da die Rabatte häufig auf bestimmte Produkte oder Produktgruppen beschränkt sind oder zusätzlich an einen Mindestbestellwert gebunden sind, muss man den Kauf sorgfältig planen.

eBay und Co – Secondhand mit Qualität

Flohmarkt war gestern! Wer nicht davor zurückschreckt, Dinge aus zweiter Hand zu kaufen, um besonders tolle Schnäppchen zu ergattern, kennt die Strapazen sicherlich: Flohmärkte und Secondhand-Läden zu durchforsten, um zwischen viel Kram nützliche Dinge von hoher Qualität finden, kann sehr ermüdend sein.

Genau an dieser Stelle haben Onlineportale angesetzt, um ein besseres Shopping-Erlebnis zu schaffen. Anstatt langwieriger, lästiger Suche ist es nun viel einfacher, Artikel in einem guten Zustand zu finden.

Weitere Shoppingplattformen 

Allen voran sind natürlich Auktionshäuser wie eBay der größte Markt für alles Mögliche aus zweiter Hand, aber auch Marktplätze wie Etsy oder reBuy sind sehr gute Adressen, um für den kleinen Geldbeutel außergewöhnliche Artikel zu finden. Besonders für Vintage-Gegenstände sind sie zu empfehlen. Diese Portale haben mehrere Vorteile, die sie zu perfekten Schnäppchen-Anbietern machen:

 

  • Man kann gezielter suchen: Wer schon einmal nach einem sehr spezifischen Gegenstand mehrere Flohmärkte durchkämmt hat, ohne Erfolg zu haben, wird über dieses Feature unendlich dankbar sein. Die ewige Suche spart man sich und sieht direkt, ob der gewünschte Artikel überhaupt irgendwo verfügbar ist.
  • Größeres Angebot: Wie schon bei anderen Onlineshops ist die große Zahl an verfügbaren Artikel ein wahrer Segen. Dank des großen, deutschland-, europa- oder sogar weltweiten Angebots ist es für gewöhnlich kein Problem, seltene Artikel in einem sehr guten Zustand oder sogar ungenutzt, zu finden. 
  • Sichere Qualität: Die Portale tun ihr Bestes, um Käufer zu schützen und die hohe Qualität der verkauften Artikel möglichst zu garantieren. Bewertungen von Verkäufern, detaillierte Zustandsbeschreibungen und Artikelbilder helfen dabei, unter den vielen Angeboten diese mit Top-Qualität herauszufiltern.

Mit praktisch neuwertigen Waren aus zweiter Hand, die häufig über die Hälfte günstiger sind, als die unverbindliche Preisempfehlung, lassen sich gute Schnäppchen machen – allerdings mit etwas Aufwand. Denn je nach Produktgruppe sind besonders in Auktionshäusern die besten Positionen sehr begehrt. 

Man muss sich dann gegen viele Mitbieter durchsetzen. Wer sich also einen festen Maximalpreis gesetzt hat, muss eventuell mehrere Versuche anstellen, bis die Wunschwaren einmal dafür erhältlich sind.

Die Crux mit den Versandkosten

Wir haben nun so viele Vorteile des Onlineshoppings zusammengefasst, dass man schon fast von einer Lobeshymne sprechen kann. Doch selbst, wenn man häufig lautwerdende Kritik wie das Verschwinden des örtlichen Fachhandels in der Innenstadt weglässt, darf der Punkt Versandkosten nicht außer Acht gelassen werden.

Da die gekauften Produkte fast ausnahmslos versandt werden müssen – es gibt in Einzelfällen die Möglichkeit, online zu bestellen und die Waren dann in einer Filiale abzuholen –, kommen auf die Kosten der Produkte im Warenkorb noch die Versandkosten hinzu. Einzelne Artikel plus die Gebühr für den Transport können dann letztendlich sogar teurer sein als die gleiche Ware im Einzelhandel.

Diese zusätzlichen Beträge verzerren häufig den realistischen Preis etwas – daher muss man vor dem Bestellen etwas aufpassen. Möglicherweise ist dadurch ein Shop mit höherem Artikelpreis letztendlich günstiger, da es durch niedrigere oder wegfallende Versandkosten wieder ausgeglichen wird.

Daher ist es auch bei der Nutzung von Preisvergleichsseiten wichtig, diesen Aspekt nicht zu vergessen. Wenn die Möglichkeit gegeben ist, sollte man dort immer die Option zum Anzeigen des günstigsten Gesamtpreises inklusive der Kosten für den Versand auswählen.

Versandkosten richtig einkalkulieren

Je nach Shop und Transportmethode fallen die Versandkosten unterschiedlich hoch aus. Nicht selten nutzen Anbieter das Wegfallen der Gebühr ab einem bestimmten Mindestbestellwert als Anreiz, den Gesamtwert des Warenkorbs zu erhöhen. Das eröffnet sowohl das Risiko, eigentlich unnötige Artikel zu kaufen, nur damit kein Geld für den Transport „verschwendet“ wird – aber auch die Möglichkeit auf clevere Zusammenstellungen von Warenkörben.

Wer besonders häufig online einkauft, kann mehrere Produkte gleichzeitig in einer Bestellung beim gleichen Anbieter kaufen – dann verteilen sich die Versandkosten auf mehr Artikel oder fallen in manchen Fällen dank höherem Bestellwert ganz weg. Eine gute Notlösung sind Sammelbestellungen für Freunde und Familie, um möglichst zu effizienten Preisen zu kommen.