Trinkwasser: besser Leitungswasser oder Mineralwasser?

Diese Wasser-Fakten sollten Sie kennen

Wir trinken und nutzen es jeden Tag – ohne Trinkwasser könnten wir nicht überleben. Zeit, sich mal ein paar Fakten zum kostbaren Element Wasser anzuschauen.

Hahn aufdrehen und los geht’s: Reines Wasser ist unverzichtbar für uns – nicht nur bei Hitze. Denn es regelt unsere Herz-Kreislauf-Funktion und unsere Verdauung, es ist Lösungsmittel für Salze und Mineralien, transportiert Nährstoffe und Abbauprodukte und reguliert unseren Wärmehaushalt. Kurz gesagt: Es ist unser Lebenselixier. Mehr wichtige Fakten zu unserem Trinkwasser:

Wie gesund ist eigentlich Leitungswasser?

Sehr! Das Bundesumweltamt lässt regelmäßig Proben untersuchen, in der letzten Studie wurden 99 Prozent davon mit „sehr gut“ bewertet. Zusätzliche Filter sind nicht nur unnötig, können das Wasser im Gegenteil verunreinigen. 

Woher kommt eigentlich unser Mineralwasser?

Es stammt aus einer unterirdischen Quelle und hat sich auf seinem Weg durch die Gesteinsschichten mit verschiedenen Mineralien angereichert. Es wird direkt an der Quelle abgefüllt und erhält als einziges Lebensmittel in Deutschland eine amtliche Anerkennung. 

Was ist besser: Glas oder PET?

Wissenschaftler von der Uni Frankfurt haben herausgefunden, dass das Wasser aus PET-Flaschen mit mehr Hormonen belastet ist als Wasser aus Glasflaschen. Ob die Mengen gesundheitsgefährdend sind, ist umstritten. Wer auf Nummer sicher gehen und der Umwelt Gutes tun möchte, greift besser zu Mehrwegflaschen aus Glas. 

Wie viel Wasser sollte ich wirklich trinken?

Ärzte raten dazu, rund 1,5 Liter Wasser am Tag zu trinken – am besten gleichmäßig verteilt: Mehr als 500 Milliliter pro Stunde kann unser Organismus nicht verarbeiten. Bei Hitze und Sport mehr trinken als gewohnt. Aber nicht übertreiben: Unser Körper scheidet sonst über den Urin wichtige Mineralien mit aus. 

Wo kann ich im Haushalt clever Trinkwasser sparen?

Hier ist vorab wichtig zu wissen: Das Sparen lohnt sich weniger für die Umwelt. Denn wenn zu wenig Wasser durch die Kanalisation fließt, um die Rohre freizuhalten, müssen die Wasserwerke nachspülen. Aber für unseren Geldbeutel lohnt es sich, wenn wir etwa duschen statt baden und einen speziellen Strahlregler als Duschkopf einbauen – das spart bis zu 50 Prozent Wasser ein. Außerdem super: Regenwasser in einem Auffangsystem sammeln und zum Gießen sowie für die Toilettenspülung nutzen.