Aloha: Hawaii und seine Sehenswürdigkeiten!

Unbeschwerte Urlaubsfreuden im Pazifik-Paradies

04. Mai 2016
Der Waikiki Beach in der Hauptstadt Honolulu zählt zu den beliebtesten Stränden der Welt Vor allem an den Küsten Hawaiis breitet sich üppige Natur aus Tropischer Regenwald und märchenhafte Wasserfälle – Hawaii hat landschaftlich viel zu bieten Mit 4025 Meter ist der Vulkan Mauna Kea auf Hawaii der höchste Berg

Ja, der Flug ist weit. Sehr weit. Doch eine Reise in das Insel-Paradies im Pazifik bleibt ein Leben lang unvergessen: Hawaii mitsamt seiner Sehenswürdigkeiten wirkt nach!

„Eho’omanawa nui“ ist hawaiianisch und bedeutet so viel wie „Nur kein Stress“. Bevor der Flieger nach über 20 Stunden endlich auf dem International Airport Honolulu auf Oahu landet, haben wir bereits Bekanntschaft mit einem der wichtigsten Insel-Sprichworte gemacht. Unser Sitznachbar John hatte es grinsend geäußert, als wir ihm von unseren Urlaubsplänen berichteten und er ungläubig fragte: „Das alles wollt ihr unternehmen? Aber ihr habt doch Ferien! Relaxt, ihr seid auf Hawaii.“ Einer der besten Tipps für unseren Hawaii-Urlaub: Denn tatsächlich setzt die Entspannung schnell ein.

Blütenkränze und Orchideen

Getragen wird das unbeschwerte Gefühl von betörenden Düften. Schon am Flughafen bekommen wir mit einem freundlichen „Aloha“ einen Willkommens-Lei, einen Blütenkranz, um den Hals gelegt. Im Hotelzimmer warten Orchideen auf den Kopfkissen. Und beim Frühstück am Morgen liegen sie zwischen Rührei, Avocado, Mango und Papaya. Unseren ersten geplanten Programmpunkt, eine Tour zum Diamond Head mit Blick auf Honolulu, lassen wir glatt platzen. Stattdessen spazieren wir ganz entspannt zu einer von Hawaiis Sehenswürdigkeiten, dem berühmten Strand von Waikiki, und beobachten, wie ein Rudel Surfer lauernd auf seinen Boards liegt und auf die perfekte Welle wartet. Anschließend lassen wir uns in einem kleinen Straßencafé einen „Paradise Burger“ schmecken.

Eine Reise in das Inselparadies im Pazifik bedeutet vor allem eines: loslassen. Den Alltag vergessen und sich auf ein leichtes, beschwingtes Leben einlassen. Die restliche Welt ist weit weg. Bis an die Küste Kaliforniens sind es knapp 4.000 Kilometer, nach Japan 6.000. Zu einer der anderen größeren hawaiianischen Inseln ist es im Vergleich dazu ein Katzensprung. Sie sind gut per Flugzeug zu erreichen.

Traumstrände aus dem Bilderbuch

Und so geht es zwei Tage später an Bord der Hawaiian Airlines nach Maui. „Maui no ka oi“, Maui ist die Schönste, heißt es. Fast zwölf Stunden am Tag strahlt die Sonne – und sie geht abends genauso schnell, wie sie am Morgen kommt. Einst eine Zuckerrohrinsel, ist Maui heute das perfekte Urlaubsparadies und einer von Hawaiis beliebtesten Reisetipps. Mit Traumstränden wie aus dem Bilderbuch und verschlafenen Dörfern wie aus alten Filmen. Während sich das Strandleben fast ausschließlich auf der Schönwetterseite zwischen Kapalua und Wailea abspielt, lockt die Nordküste mit Natur pur. Wir fahren auf dem Hana Highway vorbei an rauschenden Wasserfällen, die sich in dunkelgrüne Pools ergießen, und durch üppige Regenwälder mit Kukui-Nussbäumen, Orchideen, Farn, Eukalyptus. Hana, unser Zielort, gleicht einem Garten Eden. Idyllisch und friedlich.

Hawaiis Sehenswürdigkeiten machen sprachlos

Nicht weniger in ihren Bann zieht uns die Insel Kauai. Das liegt vor allem an der Na-Pali-Küste, eine von Hawaiis spektakulärsten Sehenswürdigkeiten. Auf einer Länge von rund 20 Kilometer reihen sich hier die höchsten Klippen des Pazifiks aneinander. Eine Serie von Graten und Schluchten, moosgrün bewachsen, die zum Teil senkrecht in die Tiefe stürzen. Ein Anblick, der uns sprachlos macht.

Big Island ist die jüngste und Hawaiis Hauptinsel. Hier lässt der Vulkan Kilauea rund um die Uhr Lava ins Meer fließen und sorgt für „Inselnachwuchs“. Während wir auf einer Tour durch den Volcanoes National Park über erstarrte Lava kraxeln, erzählt unser Guide Peter, dass Hawaii täglich größer wird. Irgendwann könnten Urlauber vielleicht sogar ein neues Eiland besuchen, ein neuer interessanter Ort auf Hawaii. Ob man es ihnen wünschen soll? Das Paradies hat doch schon so viel zu bieten. Und schließlich soll der Urlaub ja nicht in Stress ausarten!

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