Apulien – Urlaub in Italiens freundlichem Süden

Von Stadt zu Stadt reisen macht den Apulien-Urlaub zum kulturellen Erlebnis

18. April 2016
Apulien bietet neben erholsamen Urlaub auch jede Menge Kultur und Geschichte Apulien beeindruckt mit einee ungewöhnlichen Natur und alten Bauten Italiens Region Apulien besticht mit stahlblauem Wasser und langen Sandstränden

Schöne Strände, azurblaues Meer, hübsche Städte, spektakuläre Natur – der Stiefel-Absatz bietet Abwechslung und im Herbst noch Sommer-Feeling. Für Ihren Urlaub in Apulien die besten Tipps hier!

„Azzurro“ – der Oldie von Adriano Celentano spukt in meinem Kopf, während ich träge von der Strandliege blinzele. War es dieses unglaublich intensiv blaue Meer, das den Italo-Barden zu seiner unvergesslichen Interpretation inspiriert hat? Tauche in mich ein, scheint es mir zuzuflüstern. Und so schlendere ich durch den butterweichen feinen Sand in das sogar jetzt im September noch wunderbar temperierte Wasser und lasse mich treiben mit Blick auf das wild zerklüftete Steilufer der Adria. So ein Apulien-Urlaub bietet wirklich Entspannung pur!

Sandstrände an jeder Ecke

Ein Apulien-Urlaub bietet traumhafte Aussichten: Über 700 Kilometer Küste an Adria und Ionischem Meer umsäumen Apulien ganz unten im Süden Italiens. Und Sandstrände ohne Ende – mal Kilometer lang mit Karibik-Feeling, mal in kleinen und großen Buchten vor felsigen Steilufern, sogar fast jeder Küstenort hat seinen Strand direkt beim Zentrum für die kleine Erfrischung zwischendurch. Die kann in den backofenheißen Sommern durchaus nötig sein. Im Herbst ist es angenehm für einen Apulien-Urlaub – noch warm genug für erholsame Badetage, aber auch mild genug für Entdeckungsreisen.

Die originellen Trulli-Rundhäuser

Kein Apulien-Urlaub ist vollkommen ohne die berühmten Trulli, die weiß getünchten Rundhäuser mit „Zipfeldach“. Schon auf dem Weg nach Alberobello fallen uns einige der Häuschen auf, die aussehen wie weiße Schlümpfe. Aber vor allem ziehen uns die weiten Olivenhaine in ihren Bann. Knorrige alte Bäume, die von ihrem langen Leben erzählen und noch immer die Früchte für das angeblich beste Olivenöl Italiens liefern.

Spontan legen wir in Fasano einen Zwischenstopp auf dem Gut „Masseria Maccarone“ ein. Für die Ernte ab November sind wir etwas zu früh dran, aber das köstliche kalt gepresste Öl „extra vergine“ aus dem Vorjahr dürfen wir probieren und erfahren, dass es in Apulien mindestens 70 Millionen Olivenbäume gibt.

Noch einige davon bewundern wir auf der Weiterfahrt nach Alberobello. Aufs Feinste herausgeputzt haben sich die Trulli, strahlend weiß und dicht an dicht säumen sie die Gassen. Viele davon sind heute miteinander verbunden und beherbergen Souvenir-Shops, Galerien und Cafés. Wir gönnen uns hier gern eine weitere Spezialität der Region: zartcremig-sahniges Mandeleis.

Apulien: Urlaub in der „weißen Stadt“ Ostuni

Welch ein Kontrast zu den Trulli ist Ostuni, das wir am nächsten Tag besuchen. Schon aus der Ferne entdecken wir die „weiße Stadt“. Wie kleine weiße Legohäuschen dicht an dicht ergießt sie sich auf einem Hügel etwas im Landesinneren. In den schmalen Sträßchen und Treppengassen, die immer wieder zu größeren Plätzen führen, baden wir schon bald im typisch süditalienischen Alltag: Ältere Herren plauschen auf den Stufen sitzend, Hausfrauen feilschen an den Auslagen kleiner Läden, Kinder rennen jauchzend durch die Gassen, aus den Bars strömt heimeliger Espresso-Duft, und Trattoria-Tische auf den Plätzen werden für den Abendansturm präpariert…

Die Barock-Stadt Lecce

Ein ähnliches Treiben bietet sich uns auch in Lecce – allerdings vor opulentester Barock-Kulisse. Unzählige Blütenranken und Figuren zieren die Stadtpaläste, Kirchenfassaden und die alles überragende Basilika Santa Croce. Wir wissen bald nicht mehr, wo wir zuerst hinsehen sollen bei all der Pracht.

Gallipoli und Otranto

Und noch zwei Städte laden im Apulien-Urlaub zum Besuch ein: Zum Flanieren lädt auch das pittoreske Gallipoli ein, das von dicken Stadtmauern umgeben auf einer Insel direkt vor der Küste des Ionischen Meers liegt. Eine Brücke führt in die Stadt. Und auch Otranto mit seiner Kathedrale, in der ein fast 1.600 Quadratmeter großes Mosaik bewundert werden kann. Machen wir alles beim nächsten Mal – der Strand lockt: „Azzurro…“

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