Kalifornien: Urlaub, wo die Sonne immer scheint!

Rasante Cable-Car-Fahrten gehören zu einem Kalifornien-Urlaub

17. März 2016
Must see im Kalifornien Urlaub Mit der Cable Car Bahn zu fahren, ist ein bleibendes Erlebnis Die Brücken in Kalifornien sind architektonische Wunder

San Francisco zieht seit Goldgräberzeiten die Menschen an, Los Angeles steht für Badespaß und Hollywood. Aber auch abseits der Mega-Metropolen bietet ein Kalifornien-Urlaub jede Menge Fun. „Unter der Sonne Kaliforniens“, „Baywatch“ … Kennen Sie diese TV-Serien auch noch? Oder die Hits berühmter Bands und Sänger „Hotel California“, „Hollywood Nights“ …

Kalifornien-Urlaub mit Cheeseburgern und Cable Cars

Wer in Kalifornien Urlaub macht, hat immer auch bestimmte Bilder in seinem Kopf. Und er wird nicht enttäuscht. Denn der bevölkerungsreichste Staat der USA erfüllt fast alle Klischees aus Filmen und Songs – und ist trotzdem ganz einzigartig und wundervoll. Denn natürlich gibt es hier in San Francisco die leckersten Cheeseburger, z. B. bei der US-Burger-Kette „Wendy’s“ – kleiner Vorgeschmack gefällig? Dann auf www.wendys.ca klicken. Zu Kaliforniens Sehenswürdigkeiten gehören natürlich auch die berühmten Cable Cars, mit denen man die Hügel rauf und runter zuckeln kann. Oder Alcatraz, der bekannteste Knast der Welt. Für 24 Dollar kann man sich hier herrlich in den legendären alten Zellen-Trakten gruseln. Ja, in Kalifornien gibt’s interessante Orte zuhauf!

Aber die knackigsten Strandwächter à la David Hasselhoff soll es an den Stränden von L. A. geben. Und genau da wollen wir jetzt hin. Die rund 730 Kilometer zwischen Kaliforniens Städten San Francisco und Los Angeles legt man am besten mit dem Mietwagen zurück und plant zwei Übernachtungen mit ein. Los geht‘s über die berühmte Golden Gate Bridge: was für ein Ausblick, zumindest für den Beifahrer. Erstes Etappenziel unseres Kalifornien-Urlaubs ist dann das rund 200 Kilometer südlich von San Francisco liegende Städtchen Monterey. Bekannt geworden ist es durch das größte Meerwasser-Aquarium der USA – mit 35.000 Tieren und 550 verschiedenen Arten einfach gigantisch groß und für Liebhaber von Nacktschnecken, Seesternen, Quallen bis hin zu großen Haien und Pinguinen ein Highlight.

Das teuerste Pflaster Amerikas

Im nahe gelegenen romantischen Künstler-Städtchen Carmel bewundern wir am Abend bei einem Glas kalifornischen Weißwein den schönsten Sonnenuntergang unseres Kalifornien-Urlaubs, bevor wir uns am nächsten Tag nach Santa Barbara aufmachen (liegt zwei Stunden von L. A. entfernt). Diese kleine Küstenstadt hat die teuersten Immobilien von Amerika: Brad Pitt, Steven Spielberg und TV-Star Oprah Winfrey leben hier.

Natürlich versuchen wir, ein paar Anwesen der Stars zu sehen – aber die meisten sind hinter hohen Hecken und Kies-Auffahrten zu gut versteckt. Und nein, zum Paparazzo taugen wir nicht … Nachdem wir genug im Bezirk der Schönen und Reichen herumgeschnüffelt haben, fahren wir über den Highway Nummer 1 nach Los Angeles hinein. Es ist Rushhour – macht nichts. Zu aufregend ist die ganze Umgebung. Im Zentrum angelangt, geben wir unseren Mietwagen ab und spazieren zum Walk of Fame mit seinen rund 2.500 in die Erde eingelassenen Sternen. Es ist schließlich bald Oscar-Zeit. Im Februar wird der bekannteste Filmpreis der Welt vergeben. Dementsprechend voll ist es in der Stadt. Überall Filmfans und Autogrammjäger. Einen Star oder Schauspieler entdecken wir nicht, dafür aber wird vor dem Dolby Theatre am Hollywood-Boulevard schon ein roter Teppich probeweise ausgerollt. Und am Rodeo Drive (hier wurde übrigens „Pretty Woman“ gedreht) steigen wichtig aussehende Menschen aus dicken, abgedunkelten Limousinen. Spannend!

Kalifornien: Urlaub zwischen Surfern und Mammutbäumen

Wer jetzt doch in seinem Kalifornien-Urlaub etwas Ruhe braucht, zieht sich wieder mit einem Mietwagen an einen der Strände am tiefblauen Ozean zurück. In Malibu kann man die weltbesten Surfer bestaunen. Der weiße Strand von Santa Monica ist eher ruhig. Aber: Hier sehen wir endlich einen jungen Bademeister in diesen typischen roten Shorts. In Venice Beach geht’s dagegen etwas verrückt zu. Breakdancer zeigen Tricks, nehmen dafür gern ein paar Münzen. Einen Tag später machen wir uns auf zum Yosemite Nationalpark, vorbei an kleinen Ortschaften wie Lancaster oder Bakersfield. Er liegt rund 500 Kilometer entfernt im Hochgebirge Sierra Nevada in einer Höhe von 600 bis zu 4.000 Metern. Jährlich zieht der Park drei Millionen Besucher an, die sich weitläufig verteilen. 3.081 Quadratkilometer – das Gelände ist riesig. Ehrfürchtig bewundern wir Mammutbäume, viele davon bis 3.000 Jahre alt. Urgewaltig rauscht der Yosemite-Wasserfall 800 Meter in die Tiefe – auch ein Bild unseres Kalifornien-Urlaubs, das wir nie vergessen.

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