Traumhafter Südfrankreich-Urlaub: Bonjour, Côte d’azur!

Wer gerne Auto fährt, sollte eine Rundreise im Südfrankreich-Urlaub planen

22. April 2016
Die Cote d´Azur ist auch für Normalurlauber ein bestechendes und bezahlbares  Reiseziel In den französischen Marinas legen Yachten und Motorboote an Frankreich lockt Historiker und Künstler wegen seiner Kulturstätten an

Nicht nur die Schönen und Reichen genießen die blaue Küste, an Frankreichs Mittelmeer-Küste findet jeder seinen Platz zum Träumen. Wer außerhalb der Hauptsaison seinen Südfrankreich-Urlaub auch mal etwas abseits bucht, entdeckt himmlische Orte für sich.

Zugegeben: Wer im Juli in den Urlaub in Südfrankreich reist, hat starke Nerven – denn dann machen die Franzosen Urlaub, und in den Städtchen drängeln sich nicht nur Jet-Set-Touristen aus aller Welt, sondern auch jede Menge Einheimische. Das treibt die Preise hoch. Aber davor und danach, in der Nebensaison, ist die Französische Riviera auch für Ruhesucher eine Reise wert. Und das Meer ist bis Oktober wunderbar warm.

Südfrankreich-Urlaub am Meer: Der alte Charme ist geblieben

Das Schöne ist: Auch 50 Jahre nach Brigitte Bardot bietet ein Südfrankreich-Urlaub heute noch die bunt bemalten Fischerboote in Saint-Tropez, die blitzblanken Segelboote und die fetten Jachten im Hafen von Cannes oder das mondäne Spielcasino von Monte Carlo. Aber man sieht auch die Hausfrauen in Nizza, die ihre Kleider zum Trocknen an Leinen quer über die Gassen hängen. Oder alte Damen, die in den Parks ihre kleinen Hunde ausführen. Familien und Studenten, die im Bistro an der Ecke ihre „Flûtes des maison“ (Baguette mit Pastete) verspeisen. Dazu einen Pastis (Anisschnaps) – wunderbar.

Pflichtprogramm im Südfrankreich-Urlaub – Monaco

Was wir uns im Südfrankreich-Urlaub auf keinen Fall entgehen lassen wollen, ist das Palais Princier de Monaco im Stadtbezirk Monte Carlo. Wir laufen den Hügel hoch, auf dem der Fürsten-Sitz liegt. Hier oben residiert die Grimaldi-Familie seit 1297 – und 1956 zog Märchenprinzessin Grace Kelly ein… Einige Räume und Säle können für 8 Euro Eintritt besichtigt werden, zum Beispiel der Blaue Salon, in dem Fürst Rainier III. seinen offiziellen Besuch empfing. Auch hübsch anzusehen: der große Wachwechsel, der täglich um fünf Minuten vor zwölf auf dem Schlosshof abgehalten wird. Wer anschließend den Hügel wieder herab spaziert, staunt über diese unfassbar schmale Rennstrecke, die man vom Grand Prix de Monaco aus dem Fernsehen kennt. Das Formel-1-Autorennen findet jedes Jahr im Frühjahr statt.

Südfrankreich-Urlaub mit Kurvenfahrt

Es ist an der Zeit, den Südfrankreich-Urlaub mobil zu gestalten: In unserem kleinen Renault, den wir für drei Tage und rund 110 Euro gemietet haben, fühlen wir uns bei offenen Fenstern auf der Küstenstraße auch wie Gewinner. Diese Panorama-Landschaft, dieser Meer-Blick! Ab und an schlängeln wir uns durch die Berge. Und lernen: vor jeder Kurve kräftig hupen. Eine Stunde Fahrt, durch Nizza über die von Palmen gesäumte Promenade – und wir sind in Cannes, am Strand. Liegen sind nicht mehr frei – macht nichts, wir sonnen uns auf Handtüchern, wie andere auch. Herrlich! Den Nachmittag bleiben wir hier. Denn unser Plan ist es, am frühen Abend im Sonnenuntergang am Meer entlang zurückzufahren, die Haare im Wind, das Salz noch auf der Haut. Menton ist unser Ziel – hier soll es tolle Bars geben, und wir haben für 75 Euro ein Hotelzimmer für die Nacht gebucht. Südfrankreich-Urlaub ganz romantisch: Als wir ankommen, ist die Luft lau, und die Sterne glitzern.

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