Vietnam: Reisetipps rund um den Zauber von Fernost

Unvergessliche Tage am Pazifik

30. März 2016
Die 1500 Quadratkilometer große Halong-Bucht gehört mit ihren 1969 Kalkfelsen zum Weltnaturerbe der UNESCO Ein gigantischer, aber sehr freundlicher Buddha sitzt auf dem buddhistischen Vinh Trang-Tempel in der Nähe der Provinz-Hauptstadt My Tho im Mekong-Delta Ho-Chi-Minh-Stadt ist die boomende Wirtschaftsmetropole des Landes. Das ehemalige Saigon war bis 1975 die Hauptstadt der einstigen Republik Vietnam, auch bekannt als Südvietnam. Riesige Reisfeld-Terrassen prägen das Hochland in Nordvietnam

Entdecken Sie unberührte Natur, wunderschöne Strände, pulsierende Städte, köstliches Essen und herzliche Menschen: unsere Vietnam-Reisetipps!

Träge lassen wir den Blick über die Wellen des Südchinesischen Meers schweifen und genießen die angenehme Wärme im Schatten des großen Palmenschirms. Diese Auszeit am feinsandigen Strand von Hoi An tut gut nach den vielen neuen Eindrücken der letzten Tage. Langsam kehren sie in die Erinnerung zurück und können endlich sortiert werden.

Vietnam: Tolle Reiseziele und viele freundliche Begegnungen

Unsere Rundreise startete in Hanoi, der pulsierenden Metropole im Norden Vietnams. Schon die Fahrt vom Flughafen in die Stadt machte uns klar: Wir sind in einer anderen Welt gelandet. Unser Bus kam uns zwischen dem wuseligen Chaos unzähliger Mopeds, Fahrräder und Minilaster wie ein Fels in der Verkehrsbrandung vor. Da zu Fuß durch? Niemals! Wir sind dankbar, dass auch die Stadtbesichtigung im Bus stattfindet. Im sicheren Stahlkokon durch die Altstadt wissen wir gar nicht, wo wir zuerst hinsehen sollen: unter den verschnörkelten Balkonen der Kolonialhäuser scheint sich das ganze Leben abzuspielen – von fliegenden Händlern über Barbiere, kochenden Frauen bis zu fröhlich spielenden Kindern …

Erst im Park der Einsäulenpagode Chua Mot Cot, dem Wahrzeichen Hanois, das in einem Lotosteich steht, atmen wir wieder durch. An dem kleinen, reich geschnitzten Holztempel aus dem 11. Jahrhundert werden wir auf Deutsch angesprochen. Die ältere Dame erzählt strahlend, sie habe vier Jahre in Dresden gelebt – wie viele ihrer Landsleute als Austauschstudentin in der ehemaligen DDR. „Probieren Sie unseren köstlichen Kaffee, am besten im ‚Align Cafe‘ oder im ‚Hanoi Social Club‘“, rät Sie uns. Es war nur die erste von vielen extrem freundlichen Begegnungen – und öffnete unser Herz für das fremde Land. Noch weiter geht es auf, als wir durch Vietnams Halong-Bucht schippern.

In der Holzdschunke durch die Inselwelt

Die Halong-Bucht ist nicht umsonst Vietnams berühmtester Reisetipp: Ein Holzdschunke ist unser schwimmendes Hotel durch die verwunschene Inselwelt aus dicht grün überwucherten Kalkkuppen. Manche ragen wie bizarre Finger steil aus dem Wasser, andere sind flacher und spiegeln sattes Grün aufs Wasser. Besonders magisch wirkt das im Morgendunst. Kein Wunder, dass die Bucht zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.

Wir können uns kaum trennen, doch hinter dem Wolkenpass bei Da Nang, der uns an die Schweiz erinnert, lockt schon eine weitere von Vietnams Sehenswürdigkeiten, die alte Kaiserstadt Hue. Wir tauchen ein in die Geschichte Vietnams und können uns kaum sattsehen an den palastähnlichen Grabanlagen in weitläufigen Parks, in denen Steinsoldaten die Kaisergräber bewachen. Wir staunen über den Goldprunk im Mausoleum des Kaisers Khai Dinh und streifen danach durch die „Verbotene Purpurstadt“. Ein Ausflug in das Refugium der Kaiser bedeutete für normale Bürger früher den Tod, heute dürfen wir ihn als echten Vietnam-Reisetipp anpreisen. Neben weiteren Pracht-Palästen sind dort leider auch Trümmer zu sehen. Denn sie wurden im Vietnam-Krieg zerstört und werden noch immer restauriert.

Vietnam-Reisetipps: Prachtstraße in Saigon

Weite Reisfelder mit Kegelhut tragenden Bauern wie aus dem Asien-Bilderbuch ziehen auf der Fahrt nach Süden bei Nha Trang an uns vorbei. Der Badeort gilt als das größte touristische Zentrum Vietnams, an den Sandstränden steht eine Hotelburg an der nächsten. Eine gute Vorbereitung auf das rund sieben Millionen Einwohner zählende Ho Chi Minh-City, früher Saigon. Das Gewusel hier kann uns nicht mehr schocken, vielmehr überrascht die Prachtstraße Dong Khoi als Vietnam-Reisetipp: edle Boutiquen, Bars und Luxushotels zwischen alten Kolonialbauten und modernen Hochhäusern. Zwischen denen verstecken sich auch Highlights wie die farbenreiche Jadekaiser-Pagode oder das von Gustave Eiffel erbaute Hauptpostamt mit Stahlkuppel.

Und nun liegen wir an einem von Vietnams schönen Stränden: Hoi An, die pittoreske Hafenstadt, lockt auch schon wieder – mit netten Restaurants, exotischen Souvenirs und der wohl schönsten Altstadt Vietnams. Mit ihren Kaufmannshäusern aus dem 16. Jahrhundert ist sie quasi das Lübeck Asiens. Aber morgen sind wir ja auch noch hier …