Tipps für eine erfolgreiche Kilimanjaro Besteigung

Ratgeber

Mit seinen faszinierenden Ausblicken und einer unvergesslichen Wanderung durch insgesamt fünf Vegetationszonen ist die Besteigung des Kilimanjaro immer noch etwas ganz Besonderes. Damit Sie die damit verbundene Anstrengung gut meistern, bekommen Sie hier Tipps für die erfolgreiche Kilimanjaro Besteigung. 

Die richtige Vorbereitung ist alles 

Auch wenn der Kilimanjaro erwandert werden kann und Sie dafür keine bergsteigerische Erfahrung brauchen, sollten Sie sich gut auf die Kilimanjaro Besteigung vorbereiten. In diesem Fall bietet es sich an, sich von einem professionellen Reiseveranstalter beraten zu lassen.  

Immerhin ist der Berg fast 6.000 Meter hoch und die Temperaturen auf der Route reichen von + 30° C bis – 15° C innerhalb 5 Tagen. Sie sollten sich daher frühzeitig nicht nur um die geeignete Ausrüstung kümmern, sondern auch Ihre Kondition trainieren. 

Mit der richtigen Ausrüstung auf den Kilimanjaro 

Auf der Besteigung kommen Sie durch fünf Vegetationszonen mit ganz unterschiedlichen Temperaturen. Während es auf allen Routen bis zur 2. Etappe noch warm ist, wird es bei zunehmender Höhe nicht nur in der Nacht kühler. Über der 5.000 m Grenze ab der alpinen Steinwüste ist es dann ab dem Baranco Camp oder dem Gilmans Point eisig kalt. Sie brauchen daher leichte Kleidung ebenso wie Schutz vor Kälte. Neben der Kleidung sind die richtigen Wanderschuhe für den Gipfelerfolg wesentlich. In den Nächten sorgt ein, im zweistellig negativen Komfortbereich, Schlafsack für Wärme und ausreichend Schlaf. Mit Trekkingstöcken lässt sich der Aufstieg leichter meistern, für den Abstieg auf der Mweka – oder Maranguroute sind die Stöcke unerlässlich. Gesicht und Hände sollten in geeigneter Weise vor der UV-Strahlung geschützt sein. Vorteilhaft ist akribische Ordnung im Berggepäck zu halten, um auch in der Dunkelheit die vielen Utensilien der Kilimanjaro Ausrüstung bei Bedarf schnell zu finden. 

Die körperliche Vorbereitung auf Wanderung und Aufstieg 

Von Ihrer persönlichen Kondition und Bergerfahrung hängt es ab, wie umfangreich Sie Ihre Vorbereitung auf den Aufstieg gestalten sollten. Doch keine Bange, auf dem Kilimanjaro steigen selbst Senioren und Teenager. Übernachten Sie vorher einfach mal im Zelt und testen Sie dabei Ihren Schlafsack. Da Sie auf knapp 6.000 Meter steigen, können Symptome der Höhenkrankheit auftreten. Zu diesen gehören neben Kurzatmigkeit auch leichte Kopfschmerzen, ein trockener Mund oder Übelkeit. Daher sollten Sie zuvor mehrtägige Wanderungen von täglich mindestens 6 Stunden unternehmen, gerne in hügeligem oder bergigen Gelände. Tragen Sie dabei einen Rucksack mit etwas Inhalt, schließlich müssen Sie Ihr Tagesgepäck selbst auf den Kilimanjaro bringen. Der Kilimanjaro ist für die meisten der erste 5.000er im Leben und die Erfahrung in der Höhe etwas Neues. Lassen Sie sich deshalb ausführlich zur Vermeidung der Symptome beraten. 

Denken Sie bei Ihrem Training daran, dass Sie stetig und lange bergauf laufen müssen. Daher kann auch ein Krafttraining für Rücken und Schultern hilfreich sein. 

Die Vorbereitung auf die Höhe 

Auf den Sauerstoffmangel in der Höhe reagiert jeder Mensch individuell und anders. Eine echte Vorbereitung auf die Höhe des Kilimanjaro ist zwischen Schleswig-Holstein und Südtirol nirgends möglich. Damit Sie den Uhuru Peak erreichen, können Sie sich auf die folgende Weise vorbereiten: Planen Sie in Tansania selbst ausreichend Zeit für die Akklimatisation ein. Sie können auch vor der eigentlichen Besteigung des Kilimanjaro, den Mt. Meru mit 4.566 m in 4 Tagen besteigen. Das stellt die ideale Akklimatisation dar! Ganz nebenbei können Sie ihre Ausrüstung unter echten Bedingungen testen. Damit trainieren Sie Ihren Körper auf den Sauerstoffmangel, der in den höheren Lagen herrscht. Planen Sie mindestens einen Ruhetag vor der Besteigung des Kilimanjaro ein. Damit gewähren Sie Ihrem Körper die Zeit, sich von der Reise zu erholen und an das Klima zu gewöhnen. Das ist vor allem für all diejenigen hilfreich, die eher aus den flachen Gebieten Norddeutschlands anreisen. Die beste Vorbereitung auf den Kilimanjaro daheim ist Kardiotraining. 

Auch auf den richtigen Veranstalter kommt es an 

Für die Besteigung des Kilimanjaro sollten Sie nicht an der falschen Stelle sparen. Das gilt für die qualitativ hochwertige Ausrüstung, zu denen Schlafsack, Schuhe und Kleidung gehört, aber auch für den Veranstalter. Ob die Tour ein voller Erfolg wird, hängt, neben der perfekten Verlaufsplanung, auch von professionellen Guides, den Trägern und dem erfahrenen Koch für verträgliche Ernährung ab. Schließlich gehört auch eine qualitativ hochwertige Ausrüstung mit Schlafmatten und Zelten ebenso zu einer erfolgreichen Tour, wie schmackhafte und Kraft spendende Mahlzeiten. Sie können sich gerne von einem professionellen Reiseveranstalter beraten lassen. Dazu sollte ein guter Veranstalter mit dem nötigen Equipment für die Erste Hilfe ausgerüstet sein, mit einem Oximeter den Sauerstoffgehalt messen können und auf die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Gäste innerhalb einer Gruppe vorbereitet sein, sprich ausreichend Guides einplanen. 

Ein großer Teil des Preises sichert das Überleben des Nationalparks 

Eine Besteigung des Kilimanjaro ist kein Schnäppchen. Doch ein großer Teil des Geldes sorgt dafür, dass der Nationalpark erhalten bleiben kann. Daher beträgt die Eintrittsgebühr 70 US-Dollar pro Tag und die Gebühr für eine Übernachtung schlägt noch einmal mit mindestens 50 US-Dollar zu Buche. Dazu kommt noch Mehrwertsteuer, eine Rescue Fee und die faire Bezahlung für die Bergmannschaft. Daher sollten Sie bei der Auswahl des Veranstalters nicht nur auf den Preis achten, sondern auch die dafür gebotenen Leistungen beachten. 

Fazit: Das höchste Bergmassiv Afrikas lockt 

Mit seinen fast 6.000 Meter und der vergletscherten Spitze ragt der Kilimanjaro weithin sichtbar über Afrika. Damit Ihre Besteigung des Kilimanjaro ein echter Erfolg wird, sollten Sie sich umfassend vorbereiten. Dann ist Ihnen der Gipfelerfolg gewiss und Sie sind um eine Seven Summit Erfahrung reicher.