Perfekte Haut: Pflege-Kniffe für Problemfälle

Die besten Tipps für vergrößerte Poren, Hautunreinheiten & Co.

25. April 2016

Rein, ebenmäßig, glatt und strahlend: So stellen wir uns die perfekte Haut vor. Doch was, wenn Rötungen, Pickelchen, große Poren oder dunkle Flecken das Hautbild stören? Dann helfen die richtigen Pflege-Strategien, die Beauty-Makel in den Griff zu bekommen.

Vergrößerte Poren 

Gründliche Reinigung ist das A und O

Große Poren treten meist an Stellen auf, an denen viel Hautfett produziert wird, also an Stirn, Nase und um den Mund herum. Ursache sind Talgablagerungen, (Umwelt-)Schmutz und lose Zellen, die auf die Innenwände der Poren drücken und sie nach und nach weiten. Auch mit zunehmendem Alter „leiern“ sie oftmals aus, da die Haut an Festigkeit verliert.

Damit die Poren nicht verstopfen, ist eine gründliche Gesichtsreinigung (morgens und abends) essenziell. Dasselbe gilt für Peelings. Auch wöchentliche Thymian-Dampfbäder helfen, den Teint zu verfeinern: Sie reinigen die Haut und ziehen die Poren zusammen.

In Sachen Pflege greifen Sie am besten zu Spezial-Produkten, so genannten Pore Minimizern. Diese entfernen auf den Poren liegende Hautschüppchen, stärken die Porenwand und punkten mit ihrem Weichzeichner-Effekt.

Couperose

Auf beruhigende Inhaltsstoffe setzen

Bei Couperose sind die Äderchen im Gesicht überdehnt, sodass mehr Blut hindurchfließt. Folge? Sie schimmern rot-bläulich durch die Haut. Auslöser sind: genetische Veranlagung, Stress, extreme Klimawchsel, Alkohol. 

Was die gerötete Haut braucht, sind Cremes, die beruhigen, kühlen und gleichzeitig die Gefäße stärken. Unser Tipp: Produkte mit Thermalwasser und Rosskastanien-Extrakt. 

Wichtig ist auch, alles zu vermeiden, was die Durchblutung der Haut anregt. Das heißt: Peelings, Thermo-Masken, zu viel Sonne und Gesichtsdampfbäder sind absolut tabu.

Pigmentflecken 

In aufhellende Cremes investieren

Die störenden bräunlichen Punkte entstehen, wenn die Pigmentzellen zu viel Melanin (Farbpigmente) produzieren und dieses ungleichmäßig an der Hautoberfläche verteilt wird.

Spezielle Anti-Spot-Cremes drosseln die Melaninproduktion und hellen vorhandene Flecken langsam auf. Zu den Top-Wirkstoffen zählen Vitamin C, Kojisäure und B-Resorcinol. Erste Erfolge zeigen sich nach zehn Wochen. Nicht vergessen: auch im Winter einen UV-Schutz (mindestens LSF 30) auftragen.

Wer unter hartnäckigen Pigmentverschiebungen leidet, kann sich diese vom Dermatologen weglasern lassen. Eine Alternative sind chemische Peelings, bei denen die oberflächlichen Hautschichten abgetragen werden.

Unreine Haut 

Regelmäßige Peelings durchführen

Auslöser von Pickeln ist immer eine zu hohe Talgproduktion. Dadurch verstopfen die Poren, Talg fließt nicht mehr ab, und Bakterien vermehren sich – es kommt zu Entzündungen.

Dementsprechend wichtig ist die richtige Reinigung des Gesichts. Dafür ideal: milde Waschlotionen mit hautneutralem pH-Wert (5,5). Um zusätzliche Reizungen zu vermeiden, sollten die Produkte auch duftstofffrei sein.

Bei der Pflege sind leichte Lotionen oder Gele mit antibakteriellen, talgregulierenden und entzündungshemmenden Wirkstoffen (z. B. Salicylsäure oder Zink) zu empfehlen. Achtung: Finger weg von ölhaltigen, fettigen Cremes.

Auch regelmäßige Peelings (einmal wöchentlich) sind unverzichtbar, da sie die Haut von überschüssigem Talg und Schmutz befreien. Kurzum: Sie beugen Unreinheiten vor.