Pflege-Tipps für kalte Tage: So schützen Sie Haut und Haar

Gerade im Winter braucht der Körper eine Extra-Portion Pflege

18. Januar 2016

Draußen klirrende Winterkälte, innen trockene Heizungsluft: Unsere Haut wird in den Wintermonaten stark strapaziert. Von kalt auf warm, von warm auf kalt – der ständige Wechsel der Temperaturen bringt die Haut völlig aus dem Takt, insbesondere die warme Heizungsluft entzieht der Haut viel Feuchtigkeit. Die Folge: Sie wird stumpf und rau, sie juckt und schuppt. Eine trockene Haut im Winter bekommen selbst Frauen, die sonst überhaupt keine Probleme mit ihrer Haut haben.

Pflegetipps: Setzen Sie auf Reichhaltigkeit!

Fett und Feuchtigkeit heißen die zwei Retter in der Not. Lipide und feuchtigkeitsbindende Substanzen wie Urea und Hyaluronsäure pflegen Ihre Haut wieder glatt und geschmeidig. Dabei darf`s gern ein bisschen mehr sein: Cremes können jetzt besonders reichhaltig sein, ungesättigte Fettsäuren wie sie in Argan-, Mandel- oder Nachtkerzenöl enthalten sind, kitten die unterversorgte Haut im Gesicht und am Körper. Auch Olivenöl und Sheabutter sind gute Verbündete im Kampf gegen die trockene Haut im Winter. Das Geheimnis liegt in der richtigen Kombination: Achten Sie darauf, dass Ihre Hautpflegeprodukte sowohl hochwertige Lipide als auch feuchtigkeitsspendende Substanzen beinhalten.

Oft sind bestimmte Hautareale nicht nur trocken, sondern auch stark gereizt. Unsere Pflegetipps für besonders empfindliche Stellen wie Ellenbogen, Knie und Schienbeine: Cremes und Salben mit beruhigenden Wirkstoffen wie Allantoin und D-Panthenol pflegen nicht nur, sondern helfen auch gegen den Juckreiz.

Werden Sie wasserscheu!

Zu den wichtigsten Pflegetipps gegen trockene Haut gehört der gute Rat, dass Sie Wasser eher meiden sollten. Jeder Kontakt mit Wasser trocknet die Haut zusätzlich aus. Treten Sie im Winter auf die Wasserbremse: Duschen Sie höchstens 15 Minuten lang, am besten lauwarm. Verwenden Sie statt Duschgel rückfettende Duschlotionen oder -öle. Verwenden Sie beim Abschminken lieber eine sanfte Reinigungsmilch statt Waschgel.

Extra-Pflegetipps für die Hände: Nachtkur mit Baumwollhandschuhen

Da die Haut an den Händen nur wenig Talgdrüsen und Fettgewebe aufweist, ist trockene Haut vorprogrammiert. Nach jedem Händewaschen deshalb die Hände eincremen! Hier ist eine Creme empfehlenswert, die nährende Öle und viel Feuchtigkeit spendet. Eine Nachtkur pflegt die Hände zusätzlich streichelzart: Cremen Sie ihre Hände von den Nägeln bis zum Handgelenk vor dem Zubettgehen großzügig ein. Ziehen Sie anschließend Baumwollhandschuhe an, so kann im Schlaf die Creme besonders gut in die Haut einziehen. Am nächsten Morgen sind die Hände glatt und geschmeidig.

Pflegetipps für Ihre Mähne

Im Winter hat das Haar andere Bedürfnisse als im Sommer, auch ihm macht die trockene Heizungsluft zu schaffen. Jetzt neigen die Haare zu Spliss, fühlen sich strohig und kraftlos an. Die richtige Haarpflege: Verwenden Sie beim Waschen Shampoos mit einem niedrigen pH-Wert, die zusätzlich mit Ölen angereichert sind. Auch Feuchtigkeits-Shampoos mit beruhigendem Panthenol oder Hyaluronsäure sind eine gute Wahl.

Verwenden Sie bei der Haarwäsche nur lauwarmes Wasser, denn zu heißes Wasser öffnet die Schuppenschicht der Haare und entzieht ihnen Fett. Zu viel Hitze schadet auch beim Trocknen: Stellen Sie den Fön auf mittlere Hitze, das ist schonender. Machen Sie mindestens einmal wöchentlich eine Haarkur. Wenn Sie Ihre Haare während der Einwirkzeit in ein Handtuch einwickeln, verstärkt sich die Wirkung. Die Wirkstoffe dringen durch die Wärme tiefer in die Haare ein. Anschließend mit lauwarmen Wasser gut ausspülen.