Die besten Hausmittel gegen Erkältung

Sparen Sie sich den Gang zur Apotheke

Die kalte Jahreszeit ist da und damit auch das Kratzen im Hals, das Drücken im Ohr und die verstopfte Nase, die uns nachts nicht schlafen lässt. Natürlich hält der Apotheker für diesen Fall zahlreiche Mittel parat, die sicherlich auch nicht schlecht sein müssen. Die meisten Medikamente können jedoch Nebenwirkungen haben, was bei natürlichen Hausmitteln nicht der Fall ist. Diese sind zudem wesentlich günstiger!

Wenn die Erkältung kommt
 

Tatsächlich ist es nicht die Kälte selbst, die zu einer Erkältung führt, sondern ihr Einfluss auf das Immunsystem. So ist die Nase eines der Einfallstore für Eindringlinge wie Viren und Bakterien und dementsprechend mit potenten Immunzellen ausgestattet. Diese funktionieren jedoch umso schlechter, je kühler sie werden. Sich warm einzupacken – wie es Oma schon empfohlen hat – hilft also tatsächlich gegen Infekte.
Sobald man das erste Kratzen im Hals spürt oder sich angegriffen, schwach und zerschlagen fühlt, sollte man Gegenmaßnahmen ergreifen. Dazu zählt etwa auch, viel zu trinken und so dem Körper zu helfen. Am besten sind dafür natürlich warme Tees geeignet, die den Körper von innen wärmen und durch ihre Inhaltsstoffe das Immunsystem unterstützen können. Zudem werden durch die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit die Schleimhäute angefeuchtet und entstehendes Sekret wird verflüssigt. So wird man es durch die laufende Nase oder den Husten leichter los. Apropos Husten, dieses Erkältungsanzeichen tritt meist als eines der ersten auf und wird gern durch Hustenstiller oder Hustenlöser behandelt. Doch Hustenstiller halten das Sekret im Körper zurück, in dem die bakteriellen oder viralen Angreifer von außen eingeschlossen wurden. Bleibt es zu lange in den Lungen und Bronchien sitzen, kann eine Lungenentzündung entstehen. Wir haben ein natürliches, uraltes Mittel, das garantiert keine Nebenwirkungen hat. 

Hustensaft aus Zwiebeln und Honig

Sowohl der Zwiebel als auch dem Honig werden antivirale und antibakterielle Eigenschaften zugeschrieben. Aus diesem Grund ist der nachfolgende Hustensaft nicht nur wirksam gegen Husten, ohne ihn künstlich zu unterdrücken, sondern ein echter Booster für das Immunsystem. Die Zubereitung ist denkbar einfach, Sie brauchen nur:

  1. Ein Schraubglas oder Einweckglas
  2. eine Zwiebel, am besten in Bioqualität
  3. zwei Esslöffel Honig, besonders wirksam ist Manuka Honig mgo 400 

Die Zwiebel wird geschält, in Ringe oder Stücke geschnitten und in das saubere Glas eingefüllt. Den Honig lässt man darüber laufen und stellt das Glas mindestens zwei Stunden, am besten jedoch über Nacht an einen zimmerwarmen Ort. Im Glas entsteht ein Saft, der nun bis zu viermal täglich löffelweise getrunken werden kann.

Übrigens: Auch wer den Geschmack von Zwiebeln nicht besonders mag, durch die würzige Süße des Honigs ist der Saft sehr lecker. Manuka Honig ist deshalb besonders geeignet, weil besonders viel Methylglyoxal (mgo) enthält, die antibakteriell wirksame Substanz des Honigs. Er hilft auch gegen das gefürchtete Kratzen im Hals, das eine entstehende Erkältung meist ankündigt. Dazu einfach mehrmals täglich einen Löffel von der natürlichen Substanz im Mund zergehen lassen und danach eine Stunde nichts trinken. 

Omas Kartoffel- und Zwiebelwickel

Warme Wickel sind nicht nur wegen der Temperatur unterstützend für die Genesung, sondern auch wegen der Wirkstoffe in den Hausmitten. So lassen sich Kartoffeln sehr gut gegen Bronchitis und gegen Halsschmerzen einsetzen. Dafür werden sie mit Schale weichgekocht, zerdrückt, etwas abgekühlt und in einem Baumwolltuch entweder auf die Brust oder an den Hals gelegt. Wenn der Wickel dort für rund 20 Minuten sitzt, bringt die Wärme tief in das Gewebe ein. Die Blutgefäße weiten sich, sodass hilfreiche Abwehrzellen schneller an den Krankheitsherd gelangen können. Die verkrampften Atemwege weiten sich wohltuend, ein schmerzender Hals erfährt Linderung. Kartoffeln sind ohnehin kleine Wunderknollen, denn sie können sogar beim Abnehmen helfen!
Wenn allerdings das Ohr wehtut, was bei einer aufkommenden Erkältung sehr schnell der Fall sein kann, dann hilft ein Wickel mit Zwiebeln. Eine scharfe Knolle wird zerkleinert, in ein Baumwolltuch oder eine alte Socke gefüllt und auf das Ohr gelegt. Vorher kann der Wickel im Backofen kurz erwärmt werden – nicht in die Mikrowelle geben! Die Dämpfe der Zwiebel sorgen für eine bessere Durchblutung und bekämpfen die Krankheitskeime.

Salzwasser selbst herstellen

Ein Nasenspray oder Nasentropfen gehören für viele Patienten im Winter einfach dazu. Sie befeuchten die Schleimhäute, die ansonsten durch die Heizungsluft austrocknen, und lindern Schnupfen. Ein solches Helferlein für die Nase lässt sich jedoch auch selbst herstellen, und dann weiß man in jedem Fall, was sich genau darin befindet. Dafür wird ein Gramm Kochsalz in 100 ml lauwarmem Wasser aufgelöst, fertig. Nun die Lösung in eine geeignete Flasche umfüllen.
Übrigens ist auch das Spülen der Nase sehr hilfreich, wie es genau funktioniert wird hier beschrieben.
Mit Salzwasser lässt sich auch gut inhalieren. Dafür etwa einen Esslöffel Salz mit einem halben Liter sehr heißem Wasser in einer Schüssel übergießen und den Kopf darüber halten. Mit einem über Kopf und Schüssel gelegten Handtuch verhindern, dass der Dampf in die Luft entweicht und einige Minuten inhalieren. Manchmal lässt sich eine Erkältung so schon im Keim ersticken.

Hausmittel Knoblauch – potenter Helfer

Der Knoblauch gilt als eines der stärksten natürlichen Antibiotika, er hemmt Entzündungen und hilft gegen Pilze. Am besten wirkt er roh, wie etwa in einem Salat oder einfach so gekaut. Wer ihn regelmäßig zu sich nimmt, stärkt den ganzen Herbst und Winter seine Abwehrkräfte. Gegen den Geruch hilft es, Petersilie zu kauen. Es ist immer besser, einen Knoblauch aus biologischem Anbau zu verwenden oder sich im Garten eigene Knollen zu ziehen. Man kann auch eine Knoblauchkur anwenden, die angeblich von buddhistischen Mönchen stammt. Diese muss nur einmal pro Jahr durchgeführt werden und lässt sich nur mit Hausmitteln verwirklichen!

Mit diesen Tipps sollte es Ihnen möglich sein, eine aufkommende Erkältung sich gar nicht erst ausbreiten zu lassen. Bedenken Sie jedoch eines, wenn Sie bemerken, dass Ihr Körper angeschlagen ist: Gönnen Sie sich auf jeden Fall die nötige Ruhe, um gesunden zu können. Auch wenn es durch den Beruf und die Familie nicht immer leicht ist, ausreichend Schlaf und Ruhepausen sind unterschätzte Helfer für das Abwehrsystem des Körpers.