Kräuter haltbar machen: 5 nützliche Tipps

So haben Sie länger was von Rosmarin, Salbei und Co.

Petersilie, Thymian, Schnittlauch: Die zarten grünen Gewächse sorgen mit ihrem Duft und ihrer Würze für mehr Vielfalt in der Küche und liefern die Extra-Portion Geschmack und Vitalstoffe fürs Essen. Auf Wochen- und in Supermärkten sowie in Gemüseläden gibt es eine riesige Auswahl – und wer mag, züchtet zu Hause selbst seine Lieblingssorten. Wir verraten Ihnen, wie Ihre Kräuter zudem länger haltbar bleiben, damit Sie länger etwas davon haben.

Farb- und Aromatest Beim Einkauf nur ganz grüne, saftige Kräuter wählen, keine mit braunen Stellen oder trockenen Stielen. Ein paar Blätter zwischen den Fingern reiben – duften sie aromatisch, sind sie frisch. 

Umtopfen Die gängigen Sorten gibt es meist frisch im Topf. Zu Hause gleich auf einzelne Pflanzentöpfe mit hochwertiger Erde verteilen. Die Kräuter regelmäßig (am besten morgens) mit wenig Wasser gießen und alle zwei Wochen flüssig düngen.

Der Standort Rosmarin, Salbei, Thymian und Oregano freuen sich über Sonne, sie sollten deshalb an einem Fenster stehen, das nach Süden oder Süd-Westen gerichtet ist. Oder sie kommen gleich auf einen Balkon mit Sonneneinstrahlung. Petersilie und Schnittlauch bevorzugen Halbschatten.

Aufbewahren Kräuter möglichst immer frisch verbrauchen. Bleibt etwas übrig, die Kräuter anfeuchten und in einem Gefrierbeutel in das Gemüsefach legen, so bleiben sie noch ein paar Tage lang frisch. 

Ideen Aus übrig gebliebenen Kräutern lässt sich leckeres Pesto herstellen. Oder Sie hacken die Kräuter und frieren sie mit etwas Wasser im Eiswürfelbehälter ein. Die Eiswürfel dann später einfach mitgaren. Noch ein Tipp: geschmacksneutrales Öl mit einem Kräuterzweig aufpeppen.

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