Von Joghurt bis Smoothie: 4 Küchengeräte für eine gesunde Ernährung

Das moderne Essverhalten ist stets im Wandel. Eine starke Arbeitsmoral bringt beispielsweise immer weniger Mahlzeiten mit sich und der Griff zu den Fertiggerichten scheint verlockend. Doch ernährungsbedingte Krankheitsbilder sowie neue Lebensmittelskandale sorgen für ein Umdenken in den Verbraucherköpfen. Qualität und Sicherheit stehen immer mehr im Fokus einer bewussten Ernährung. Konsumenten wollen die Herkunft der Lebensmittel kennen und greifen lieber zu den Produkten aus der eigenen Region. Diese Frische wird direkt zu Hause zu gesunden und hochwertigen Gerichten verarbeitet. Als Arbeitserleichterung haben sich vier Küchengeräte etabliert, die eine ernährungsbewusste Lebensweise unterstützen. 

Der Smoothiemaker – für gesunde Shakes jeglicher Art

Der Begriff Smoothiemaker klingt komplizierter, als das Gerät eigentlich ist. Im Grunde handelt es sich um einen professionellen Standmixer, der nach Zugabe aller Zutaten eine sämige Masse herstellt. Beim Kauf kommt es definitiv auf die hohe Anzahl der Umdrehungen an. Nur so schaffen es Hochleistungsmixer, selbst Eiswürfel und etwas festere Gemüsesorten präzise zu zerkleinern. Die Zubereitung erfolgt schonend und gleichzeitig kraftvoll. Dadruch bleiben keine spürbaren Fasern mehr zurück, obwohl Stiele oder Schalen mit in den Mixer gegeben wurden. Das Ergebnis: die vielen wertvollen Vitamine unterhalb der Schale können freigesetzt werden.

Besonders beliebt sind die grünen Smoothies, bestehend aus gesunden Blättern mit einem hohen Vitalstoffgehalt. Allerdings ist der Geschmack etwas gewöhnungsbedürftig. Zu Beginn eignen sich eher fruchtige Varianten oder sogar ein Milchshake mit Banane, Müsli und Molkereiprodukten. 

Die Joghurtmaschine – Naturjoghurt einfach selbst herstellen

Natürlich lässt sich Joghurt in allen Variationen kaufen, deutlich gesünder und vor allem günstiger ist aber die eigene Herstellung. Eine Joghurtmaschine unterstützt dabei, die richtige Temperatur zu halten. Die empfindlichen Bakterienkulturen wollen es nicht zu warm oder zu kalt haben, da sie sonst absterben oder ihre Arbeit einstellen. Selbst Erschütterungen während der Fermentation werden von der Maschine abgefangen. Die Geräte gibt es bereits zu günstigen Preisen und in verschieden großen Ausführungen. Wichtig ist beim Kauf nicht nur die einfache Bedienung, sondern auch die leichte Reinigung. Am besten zeigen sich die Gläser und Deckel spülmaschinenfest. Ein umfassender Test zu verschiedenen Joghurtbereitern und ihren Einsatzbereichen ist hier auf dem Vergleichsportal von freenet zu finden.

Kleiner Tipp: Einige Modelle sind mit mehreren Funktionen ausgestattet. So kommt selbst Quark oder Frischkäse aus eigener Herstellung auf den Tisch. 

Der Entsafter – leckere frisch gepresste Säfte

Frische Säfte sind eine wertvolle Quelle für Vitamine und Nährstoffe. Bei den handelsüblichen Getränken aus dem Supermarkt geht diese Fülle durch unterschiedliche Herstellungsprozesse und die Lagerung zu einem gewissen Teil verloren. Obst und Gemüse ist jedoch ganzjährig in frischer Form zu bekommen und lässt sich mit einem Entsafter zu Hause selbst pressen. Im Gegensatz zum Smoothiemaker arbeiten diese Mixer deutlich schonender mit nur wenigen Umdrehungen pro Minute. Dadurch werden die Lebensmittel nicht schnell zerkleinert, sondern vielmehr schonend ausgedrückt. Wichtige Mineralien und Spurenelemente bleiben erhalten. Die frisch gepressten Säfte sind basisch und helfen bei der Entgiftung des Körpers. Gleichzeitig steigert sich die Vitalität des Körpers und ein Abnehmprozess lässt sich gezielt in Gang bringen. 

Die Auswahl an verschiedenen Früchten und Gemüsesorten bietet eine Reihe an leckeren Rezepten. Dabei besitzt jedes Lebensmittel eine andere Wirkung auf Körper und Gesundheit. Ein Entsafter eignet sich also nicht nur für die klassischen Varianten mit Orangen oder Äpfeln – wie wäre es mit einem Saft aus Roter Beete, Fenchel, Karotten oder sogar Löwenzahn?

Das Dörrgerät – Trockenobst als Zwischensnack

Eine sehr bekannte und vor allem schonende Konservierungsmethode ist das Trocknen von Lebensmitteln. Dank der Dehydration wird möglichst viel Wasser entzogen und damit die Haltbarkeit verlängert. In einem Dörrgerät funktioniert das deutlich besser als an der Luft oder im haushaltsüblichen Backofen. Auf mehreren Ebenen lassen sich Kräuter, Pilze, Obst und Gemüse ohne chemische Zusätze konservieren. Trockenobst aus Bananen, Aprikosen oder Äpfeln dienen als leckere Zwischenmahlzeit und sind wesentlich gesünder als Süßigkeiten. Am Abend vor dem Fernseher schmecken Gemüsechips und knusprig dünner Form. Beim Kauf eines Dörrgeräts spielen die verschiedenen Programme eine wichtige Rolle, die sich am besten stufenlos wählen lassen. Nur so ist ein schnelles aber gleichzeitig schonendes Trocknen gewährleistet.