Sammelstellen für böse Keime: Hier ist die Küche am schmutzigsten

Ihgitt, hier sollten Sie besonders gründlich schrubben

10. Februar 2016

Na, sauber! Obwohl wir die Küche blitzblank putzen, verstecken sich dennoch böse Überraschungen. Die Arbeitsfläche? Gründlich gescheuert. Das Cerankochfeld? Ordentlich abgezogen. Der Spülschwamm? Regelmäßig erneuert. Und doch – selbst in der saubersten Küche finden sich noch böse verkeimte Stellen, die ganz schön für Bauchgrummeln sorgen können. Wir verraten Ihnen, wo Sie demnächst besser mehrfach und noch gründlicher schrubben sollten.

Wasserhahn

Kaputte Leitungen oder Rückverkeimungen durch zu langsam fließendes Wasser können ein Grund für starke Keimbelastung sein. Am besten das Wasser immer erst ein wenig laufen lassen, bevor es zum Putzen oder Kochen verwendet wird.

Geschirrtücher

Sie kommen nur beim Trocknen von Händen oder Geschirr zum Einsatz. Aber genau darum sind nasse oder auch nur feuchte Geschirrtücher – in Kombination mit der Wärme in der Küche – dann der ideale Brutplatz für Mikroben. Also wechseln, wechseln, wechseln und immer bei 90 bis 95 Grad in der Maschine waschen.

Spüle

Nach alten Spülschwämmen die größte Bakterienschleuder in der Küche. Woran es liegt? An den Essensresten, die im Abfluss hängen bleiben und ein gefundenes Fressen für Bakterien sind. Etwa 166.000 Mikroorganismen tummeln sich auf jedem Quadratzentimeter! Essensreste also nicht abspülen, sondern in die Mülltonne geben. Dazu: häufig putzen und abtrocknen.

Griffe

Ob am Kühlschrank, an den Küchenschränken oder der Tür: Bei jedem Anfassen verteilen wir Bakterien und Keime. Was hilft? Griffe regelmäßig putzen und oft die Hände waschen. Besonders beim Kochen.

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