Schmerzhafte Aphten: Behandlung, Ursachen und effektive Vorbeugung

Aphten, was hilft? Wir verraten es Ihnen

21. Juli 2016

Aphten sind Entzündungen in der Mundschleimhaut, die immer harmlos, dabei aber leider sehr schmerzhaft sind. Die Aphten Behandlung zielt daher darauf ab, die Symptome zu lindern. Wir verraten Ihnen, was hilft, wenn Sie immer wieder unter Aphten zu leiden haben.

Aphten im Mund: Ein weit verbreitetes Phänomen

Die schlechte Nachricht vorab: Keiner von uns ist resistent gegen Aphten im Mund. Im Lauf des Lebens kann es jeden treffen, egal, ob jung oder alt. Sie entstehen ganz plötzlich, ohne Vorwarnung. Die zweite schlechte Nachricht: Eine wirklich gut helfende Aphten Behandlung gibt es nicht, so können höchstens die Symptome behandelt werden, sodass der Schmerz, den die fiesen Bläschen auslösen, minimal gehalten wird. Auch ein effektives Aphten Mittel gibt es leider (noch) nicht. Was bei Aphten hilft, muss jeder für sich selbst herausfinden.

Aphten, was ist das?

Aphten sind Schleimhautdefekte, die sich durch rundliche oder ovale Bläschen im gesamten Mund- und Rachenraum äußern. Sie werden nicht größer als einen Zentimeter. Diese Bläschen sind von einem rötlichen Randsaum umgeben und platzen nach den ersten Tagen auf. Das kann sehr schmerzhaft sein. Nachdem die Aphten im Mund aufgeplatzt sind, entsteht ein festhaftender Fibrinbelag, der immer noch von einem rötlichem Rand umgeben wird und milchig aussieht. Nach etwa zwei Wochen heilen die Bläschen dann komplett ab. Besonders stark sind die Schmerzen, wenn die Zunge betroffen ist.

So können Aphten entstehen

Aphten können durch einen dauerhaften mechanischen Reiz, wie eine Zahnspange oder schlecht sitzenden Zahnersatz, entstehen. Eine zu harte Zahnbürste kann ebenfalls Aphten hervorrufen. Und auch Dauerstress und ein geschwächtes Immunsystem können Ursache sein, vermuten die Experten. Der Auslöser ist nicht bekannt.

Aphten Behandlung: Dos und Don’ts

Betroffene sollten auf alle Lebensmittel verzichten, die eine Entzündung hervorrufen könnten. Dazu gehören Zitrusfrüchte, Obstsäfte und Alkohol. Hartes Gebäck, Zwieback und Brötchen irritieren die Schleimhaut, wenn man schon eine Aphte hat. Das sollte besser nicht gegessen werden, damit die Bläschen nicht zusätzlich gereizt werden.

Auch die Zähne sollte man sich besser nur sehr vorsichtig putzen.

Damit sich die Bakterien der Aphten nicht weiter verbreiten können, sollte man den Mund mit einer keimabtötenden Lösung (Apotheke) ausspülen. Helfen können auch Salben, Gels oder Mundsprays. Allerdings werden damit nur die Symptome behandelt.

Wenn man unter Aphten leidet, sind Hausmittel sehr beliebt, um „mal eben schnell“ etwas dagegen zu unternehmen. Davon sollten Sie allerdings absehen, denn was bei Aphten hilft, finden Sie - wenn überhaupt - in der Apotheke.

Eine direkte Aphten Behandlung, die sofortige Heilung oder Schmerzminderung erreicht, gibt es bisher leider nicht. Meist heißt es einfach abwarten. Wenn Betroffene unter immer wiederkehrenden Aphten leiden, kann der Arzt Medikamente verschreiben