Schöne Füße statt geschwollene Beine

Wohlfühlen auf Schritt und Tritt – auch mit den Lieblingsschuhen

Schuhe kaufen macht jede dritte Frau glücklich. Aber beim Kauf sollte auch auf das Wohl der Füße geachtet werden Barfuß über eine Wiese laufen – eine echte Frischekur für Füße und Beine Bei Blasen an den Füßen lieber mal die High Heels stehen lassen und auf flache Schuhe umsteigen

Bei jeder dritten Frau stellt sich ein Glücksgefühl ein, wenn sie sich neue Schuhe kauft – so eine aktuelle Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von „Idee für mich“. Neue Schuhe machen also glücklich – das steht fest. Jetzt geht es darum, Beine und Füße fit zu machen für die gerade erstandenen Sommerschuhe. Der Sommer ist die Zeit der Röcke und luftigen Sommerkleider mit viel Bein, die Zeit der Sandalen und offenen Schuhe. Wir sagen, wie Ihre Beine und Füße frisch und gesund aussehen!

So schön der Sommer auch ist, wer schwache Venen hat, leidet jetzt besonders. Denn mit jedem Grad weiten sich die Gefäße, man neigt eher zu Krampfadern und dicken Beinen. Die Gefäße haben nicht mehr genug Spannkraft. Dadurch dehnen sie sich bei Wärme zu stark aus. Die Venenklappen, die eigentlich den Blutrückfluss in die Beine verhindern sollen, schließen noch schlechter als ohnehin schon. Folge: Das Blut staut sich und führt zu geschwollenen Beinen. Doch man kann etwas dagegen tun – und die Schuhe spielen dabei eine große Rolle. Hier unsere SOS-Tipps für schöne Füße und Beine!

Regelmäßig bewegen aktiviert die Muskelpumpe

Aktivität ist das A und O, um Venenprobleme zu vermeiden. Jedes Mal, wenn die Wadenmuskeln angespannt werden, drücken sie auch das Blut nach oben. Besonders Schwimmen, Walken und Radfahren sind empfehlenswert gegen geschwollene Beine. Oder nehmen Sie im Alltag z. B. die Treppe statt den Aufzug. Auch im Büro können Sie zwischendurch regelmäßig Venengymnastik machen, etwa Füße im Gelenk in beide Richtungen kreisen oder die Fußspitzen abwechselnd in Richtung Schienbein ziehen. 

Flache Schuhe gegen geschwollene Beine

Hohe Schuhe sehen zwar elegant aus, sind aber für die Venen nicht sehr gesund. Der Grund: Es fehlt die natürliche Abrollbewegung des Fußes. Das Abrollen des Fußes ist deshalb wichtig, weil die Wadenmuskulatur mehr bewegt wird. Dadurch wird die Venenpumpe bei ihrer Arbeit unterstützt und der Blutrückfluss gefördert. Im Frühling und Sommer daher am besten so oft wie möglich zu flachen Schuhen greifen. Achten Sie darauf, dass die Schuhe eine weiche Sohle haben und die Zehen nicht eingeengt werden. Am gesündesten für die Beine und somit das beste Mittel gegen geschwollene Beine ist übrigens barfuß laufen. Denn dabei kann die Fußsohle optimal von der Ferse bis zu den Zehenspitzen abrollen, sodass die Fuß- und Beinmuskulatur perfekt aktiviert wird.

Mit kaltem Wasser abbrausen kurbelt die Durchblutung an

Kaltes Wasser sorgt dafür, dass sich die Venenwände zusammenziehen und an Spannkraft gewinnen. Gleichzeitig wird die Durchblutung angeregt. Am besten geeignet – da einfach auszuführen – ist am Morgen ein kalter Beinguss nach der warmen Brause. Den gleichen Effekt gegen geschwollene Beine haben Wassertreten und Wechselduschen.

Ab und zu Beine hochlegen sorgt für Entspannung

Entlasten Sie Ihre Venen regelmäßig, indem Sie die Beine hochlegen. So kann das Blut leichter zum Herzen zurückfließen. Außerdem werden die Venenklappen entlastet und die Unterschenkel wirken sofort schlanker. Wenn es tagsüber im Job nicht geht, dann am Abend zu Hause die Beine hochlegen, um geschwollenen Beinen vorzubeugen.

Kompressionsstrümpfe tragen fördert den Blutrückfluss 

Bei stärkeren Venenproblemen sollte man auch im Sommer Stütz- oder Kompressionsstrümpfe tragen. Diese üben von außen Druck auf die erweiterten Venen aus. So können die erschlafften Venenklappen wieder schließen, der Blutrückfluss zum Herzen ist gewährleistet. 

Und das können wir für schöne Füße tun

Blasen: Neue Schuhe können beim ersten Tragen ganz schön reiben. Und ruck, zuck haben sich schmerzhafte Blasen gebildet, jeder Schritt wird zur Qual. Blasenpflaster beschleunigen die Heilung. Zudem nehmen sie die Flüssigkeit der Blase auf und bilden ein schmerzlinderndes Polster. Extra-Tipp: Cremen Sie Ihre Füße mit Melkfett oder Vaseline ein, bevor Sie in die neuen Schuhe schlüpfen. Das schützt vor Reibung und hält die Füße schön weich.

Brennen: Schmerzende Füße nach einem langen Tag – vor allem Menschen, die im Job viel laufen oder stehen, kennen das. Brennen oder kribbeln die Füße öfter, kann das ein Hinweis für eine sich anbahnende Fehlstellung sein. Die entsteht, wenn der Fuß sich im Schuh nicht bewegen kann. Einlagen fördern die Beweglichkeit und ermöglichen das Abrollen. Ansonsten gilt: Für schöne Füße oft barfuß laufen.

Fußpilz: Ob im Schwimmbad oder Schuhgeschäft – die Erreger lauern überall. Hat der Pilz erst einmal Fuß gefasst, verschwindet er nur selten von alleine wieder. Um den Fußpilz zu behandeln, fragen Sie in der Apotheke nach Cremes und Lösungen, die Antimykotika enthalten (z. B. in Ciclopoli). Die machen den Erregern den Garaus. Und damit es gar nicht erst so weit kommt: in öffentlichen Bädern nie barfuß laufen. Beim Schuhe shoppen gilt: nur mit Probiersöckchen hineinschlüpfen.

Fußgeruch: Jetzt schwitzt man wieder viel – auch an den Füßen. Tipp: Für schöne Füße Schuhe mit Synthetik-Sohlen und Söckchen aus Kunstfasern meiden. Denn sie verstärken das Problem noch. Besser: Lederschuhe. Ihre Füße pflegen Sie auch mit Bädern mit Lavendel, Eichenrinde oder Salbei – die können die Schweißbildung reduzieren und so den Fußgeruch bekämpfen.

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