Trendfarben im Herbst/Winter 2017

Die Qual der Wahl

Keine Ahnung, was für Farben in Sachen Kleidung in der kommenden Zeit angesagt sind? Grundsätzlich ist die Frage natürlich immer, welcher Typ man ist – und danach muss man auch die Farben und Stile richten, in denen man die Kleidung trägt. Wie das geht und welche Farben im Herbst Trend sind, lesen Sie hier.

Die Qual der Wahl 

Jetzt ist cleveres Kombinieren mit anderen Farben gefragt, die gerade nicht im Trend sind, um den Look frisch zu halten und nicht zu überreizen. Gleichzeitig soll es ja gut aussehen und nicht einfach nur schrill – bei einer Überbetonung der Farbe könnte das aber schnell passieren. Authentizität ist dabei immer das A und O, schließlich soll der Look ja nach der eigenen Persönlichkeit aussehen. Also ist es nicht eben empfehlenswert, Kleidung nur zu kaufen, weil man glaubt, dass es gerade Trend ist – Hypes und kurzzeitige Moden können schließlich auch schnell wieder vorbei sein.

Rot – der klassische Hingucker

Ein echter Klassiker hat sich sozusagen als Trend der Saison Nummer eins wieder eingeschlichen: Rot. Der Clou dabei: Egal, ob passend zum leuchtenden Rot des fallenden Laubes oder als Kontrast zum weißen Schnee, ein Blickfang ist die Farbe immer. Und das ist auch gut so, gibt es sie doch in allen Kombinationen, die man sich wünschen kann. Als Bluse, Kleid, Pullover oder Top, die es zum Beispiel bei Esprit in allen Varianten gibt, ist Rot einwandfrei für fast jeden Anlass geeignet. Allerdings sollte man besonders im Büro nicht ausschließlich in knallroten Farben herumlaufen, zu viel wird nämlich schnell lästig und macht die Augen der Kollegen müde, zumal der Eindruck entsteht, man wolle um jeden Preis Aufmerksamkeit erzeugen. 

Natürlich gibt es bestimmte Rottöne, die ganz besonders angesagt sind, so etwa Grenadine-Rot. Es handelt sich um einen kräftigen, fröhlichen Farbton, der für Aufmerksamkeit sorgt, aber gleichzeitig einen geschmackssicheren Stil beweist. Genauso genial, aber etwas zurückhaltender ist das herbstliche Bordeaux-Rot. Es ist eleganter und erinnert farblich etwas an Rotwein. Wer Rot nicht an einem der Kleidungsstücke haben will, fügt sie einfach einem Accessoire wie einer Tasche hinzu und freut sich über den Farbtupfer. Grau genug sind Herbst und Winter ja auch so, also ist das die perfekte Möglichkeit, um etwas Leben in das Trübe zu bringen. 

Pfirsichtöne

Wem Rot zu viel ist, aber dennoch ein bisschen Wärme in seiner Kleidung haben möchte, sollte auf Pfirsichtöne zurückgreifen. Blautöne, Schwarz und Pastellvariationen lassen sich dazu gut tragen.

Rosa – feminin und zeitlos 

Man dachte, dass der neuerliche Aufschwung von Rosa nicht allzu lange dauern würde und nur ein kurzlebiger Trend gewesen sei, doch weit gefehlt. Besonders beliebt sind blassrosa Töne, die sich im Gegensatz zum kräftigen Rosa sehr gut kombinieren lassen. Zum Beispiel sind ein blassrosa Top und eine schwarze Hose eine klasse Möglichkeit die Farbe aufzutragen, ohne, dass es zu viel wird. Damit erinnert man schon an den Frühling und somit an die Blütenpracht, die bald wieder an den Blumen zu sehen sein wird. Auch dunkle Rottöne sind für mutige eine Option. Cremeweiß, Dunkelblau und Grau sind hingegen Möglichkeiten, den Stil etwas erwachsener wirken zu lassen und ihm das berühmte Image des kleinen Schulmädchens zu entziehen. 

Lila – ein gefragtes Farben-Statement

Wer es gern auffällig mag, greift in dieser Saison zu Lila. Es handelt sich eigentlich um eine Mischfarbe aus Blau und Rot, die andere gebrochene Töne mag, wie zum Beispiel Schwarz oder Creme. Auch hier gilt, dass für manche ein Accessoire vielleicht etwas passender sein könnte als das offensive Tragen der Farbe als Top oder gar Allover. 

Blautöne – gehen immer

Wer sich statt in roter Farbe in Kontrast zur kalten Jahreszeit lieber ergänzend zur kalten Jahreszeit in kühlere Farbtöne hüllen will, greift zu den verschiedensten Blautönen. Dadurch, dass die verschiedenen Töne zu unterschiedlichen Gelegenheiten passen, ist auch immer etwas dabei: Schließlich eignet sich ein Navy-Ton besser für das Büro, ein helleres Blau kann in der Freizeit hingegen passender sein. Praktischerweise geht besonders der dunkle Ton zu praktisch fast allen anderen Farben, und sogar zu anderen hier vorgestellten Trendfarben. Denn eine Kombination aus Dunkelblau und Bordeaux kann beispielsweise extrem gut aussehen. 

Grau – keine graue Maus

Trug man früher grau,  war man eine graue Maus. Doch die Zeiten sind vorbei. Grau ist angesagt und passt zu allem, sieht urban aus und ist völlig businesstauglich. Zusammen mit einem weißen Top sieht beispielsweise ein Rock aus grauem Satin vorzüglich aus. 

Kräftige Brauntöne

Der Trend aus dem Sommer zieht sich bis in den Herbst und den Winter hinein. Die Brauntöne werden tendenziell sogar kräftiger und stärker. Besonders die Trendfarbe Otter bietet sich an. Er ist zwischen einem Khakiton und Braun angesiedelt, kann aber besonders bei Menschen mit hellerem Hauttyp wahre Wunder gegen die Blässe wirken! Außerdem lässt er sich super mit anderen, warmen Erdtönen kombinieren!

Colour Blocking

Besonders beliebt ist zurzeit wieder das sogenannte Colour Blocking. Wer krasse Unterschiede liebt, sollte sich am Colour Blocking versuchen, denn genau das ist dort gefragt! Der Trick: Verschiedene knallige Töne miteinander kombinieren. 

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