3 Pflegetipps für eine wunde Nase

Balsam für die Nase

14. Februar 2018

Sie läuft und läuft – und irgendwann ist die Haut unterhalb der Nase und rund um die Nasenlöcher ganz gereizt und rot. Eine wunde Nase sieht nicht nur unschön aus, sie tut auch weh – jedes Mal, wenn man sie sich wieder putzen muss. Was hilft, damit diese Rötungen schneller abklingen, lesen Sie hier. 

1. Weiche Taschentücher verwenden, die nicht parfümiert sind

Finger weg von mentholhaltigen Taschentüchern. Sie reizen die wunde Nase nur noch mehr. „Auf keinen Fall Küchenrolle verwenden”, warnt HNO-Ärztin Dr. Karen Krüger aus Berlin. „Deren Oberfläche ist viel zu rau.“ Auch Toilettenpapier ist nur dann geeignet, wenn es ganz weich ist.

2. Vorsichtig tupfen, nicht an der Nase reiben 

Wer sie abwischen oder putzen muss, sollte das Taschentuch sozusagen mit spitzen Fingern anfassen. Dann ist auch der Druck auf die wunden Hautstellen nicht so groß. Nach dem Schnäuzen noch mal Nachtupfen, damit die Nase und ihre Umgebung auch wirklich trocken sind. 

3. Mit Pflegemitteln vorsichtig sein

Aufgepasst bei der Nasenpflege. Die Mittel enthalten oft Stoffe, die der Betroffene nicht verträgt – etwa Duftstoffe. Medizinerin Krüger rät zu einer speziellen Nasensalbe mit dem Wirkstoff Panthenol, wenn die Nase wund ist. Sie hat den Vorteil, dass man damit auch das Naseninnere ein wenig pflegen und schützen kann. Denn das ist ebenfalls meist wund und tut ziemlich weh.

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