Die Antifaltencreme – Was taugen die Produkte?

Ratgeber

01. Dezember 2020

Faltenfreie Haut ist ein Traum von Mann und Frau. Doch leider sind nicht alle mit guten Genen ausgestattet und die Falten kommen früher oder später. Hierfür gibt es entsprechende Antifaltencremes, die viel versprechen. Doch halten sie das Versprechen auch oder sind diese Cremes gegen Falten nur Geldmacherei und gaukeln uns etwas vor? Dies möchten wir in diesem Bericht genau unter die Lupe nehmen und bieten zudem Tipps, was gegen Falten noch getan werden kann. 

Wie entstehen Falten? 

Es heißt, Lachen ist gesund! Der Nachteil ist, dass das Lachen auch Falten fördert. Deshalb muss aber keiner zum Miesepeter werden. Auch das Alter spielt dabei eine größere Rolle und es liegt nicht nur am Lachen. Die Zellen, in denen Fasern gebildet werden, sind im Alter träger und teilen sich nicht mehr so oft, wie in der Jugend. Dies bedeutet, dass weniger Kollagen- und Elastinfasern gebildet werden und die Haut schlaff wird und Falten entstehen. 
Leider kann dieser Vorgang nicht komplett verhindert werden. Die Hautalterung setzt ein, immer. Stress, Alkohol, Nikotin oder die Sonne beschleunigen die Faltenbildung noch erheblich und keiner wird im Alter frei von Falten sein. Es kann aber dagegen vorgegangen werden, um die Hautalterung zu verlangsamen oder Falten zu reduzieren. 

Was ist eine Antifaltencreme?

Eine Antifaltencreme soll die Falten reduzieren und vorbeugend wirken. Die Creme versorgt die Haut mit wichtigen Nährstoffen und kann so dafür sorgen, dass die Haut glatter wirkt. Wer sie frühzeitig anwendet, soll die Elastizität der Haut erhalten. Aus diesem Grund sind in diesen Cremes spezielle Anti-Aging-Wirkstoffe enthalten, die vorbeugend wirken sollen. 

Allerdings wirkt eine Antifaltencreme nur in den oberen Hautschichten und dringt nicht in die unteren Schichten ein. Diese werden mit Vitaminen, Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt, was dazuführt, dass die Haut glatter und weicher wirkt. Der Nachteil ist, dass Antifaltencremes keine Falten verschwinden lassen. Hierzu sind sie zu „oberflächlich“. Dennoch können sie Fältchen mildern und die Haut schöner machen. Einen ausführlichen Testbericht zu Antifaltencremes gibt es auf Edenext. Dort hat der Redakteur und Betreiber Erich Scholl verschiedene Produkte genau unter die Lupe genommen. 

Antifaltencreme – gut oder überflüssig?

Die Hautpflege ist wichtig und das A und O gegen Falten. Wer seine Haut nicht pflegt, wird früher mit Falten zu kämpfen haben, da ihr Nährstoffe fehlen. Antifaltencremes können durchaus helfen, wenn sie dem Alter entsprechend genutzt werden. Eine Frau mit 30 Jahren muss keine Antifaltencreme für Damen ab 50 Jahren kaufen. Viel hilft nicht immer viel. Das Gegenteil ist der Fall, da die Haut mit Nährstoffen überflutet wird, obwohl diese noch selbst vom Körper produziert werden. Pickel, Akne oder Reizungen können das Ergebnis sein. 
Leider versprechen die Hersteller immer viel, halten aber wenig. Antifaltencremes können im Grunde nur Fältchen abmildern und nicht verschwinden lassen. Mit einer hochwertigen Hautcreme und ausgewählten Lebensmitteln kann der gleiche Effekt erzielt werden. 

Tipps gegen Falten

● Trinken ist sehr wichtig, um die Haut aufzupolstern. Während es von Herbst bis Frühling ausreicht gut 2 Liter pro Tag zu trinken, sollten es im Sommer 3 Liter sein, um die ausgeschwitzte Flüssigkeit wieder aufzufangen. 

●  Hochwertige Cremes und Masken können den gleichen Effekt wie eine Antifaltencreme erzielen. Eine Avocado- oder Möhrenmaske versorgt die Haut mit Nährstoffen und Feuchtigkeit und strafft sie. Möhren geben außerdem noch einen schönen rosigen Teint. Auch Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Vitamin C oder Vitamin E sind hilfreich, um den Anti-Aging-Effekt auszulösen. Zu den Anti-Aging-Superfoods zählen unter anderem Blaubeeren, Granatapfel, Goji-Beeren, Walnüsse, fettige Fische, Kohl, Spinat und Gurken. Diese binden die freien Radikalen an sich, machen sie unschädlich und sorgen dafür, dass die Hautalterung verlangsamt wird.

● Nikotin, Alkohol und zu viel Sonne sollten vermieden werden. Daher ist im Sommer eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ideal, um gegen Falten vorzubeugen. Nikotin und Alkohol hingegen setzten Enzyme frei, die Bindegewebsfasern zerstören.

● Gesichtsgymnastik ist auch ein wichtiger Helfer, um Falten zu vermeiden. Wer täglich ein paar Minuten Gesichtsgymnastik macht, wird schnell feststellen, dass nicht nur Falten vorgebeugt werden auch, auch bestehende Falten können sichtbar abgemildert werden. 

Antifaltencremes sind gut, keine Frage. Man sollte jedoch nicht zu viel davon erwarten, da sie keine Wunder vollbringen können. Dennoch reicht eine hochwertige Hautcreme aus, um Falten vorzubeugen und sie abzumildern, wenn auch ansonsten auf die Ernährung und den Lebenswandel geachtet wird. Preislich unterscheidet sich eine sehr hochwertige Gesichtscreme jedoch nicht von Antifaltencremes.