Kopfhaut juckt: Was Sie gegen Juckreiz und Schmerzen tun können

Mit diesen Tipps kommt gereizte Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht

Gesunde Kopfhaut ist das Wichtigste für schönes und glänzendes Haar. Aber viele Frauen leiden unter Juckreiz oder Schmerzen. Was also tun, wenn die Kopfhaut juckt?

Bei uns leidet jede zweite Frau unter gereizter Kopfhaut. Die Ursachen dafür können ganz verschieden sein. Eine juckende Kopfhaut ist nicht nur sehr unangenehm für die Betroffenen, das Kratzen schädigt auch die Haut und Haaroberfläche, haben Wissenschaftler herausgefunden. Die Kopfhaut ist eine der empfindlichsten Körperzonen und reagiert sofort auf Fehler in der Pflege, auf falsche Ernährung oder hormonelle Veränderungen. Deshalb ist es wichtig, sie gut zu behandeln und zu pflegen – hier helfen manchmal auch die guten, alten Hausmittel.

Was tun gegen trockene Kopfhaut

Unsere Kopfhaut fängt an zu jucken, wenn sie extrem trocken ist. Ursachen gibt es viele: Zu häufiges Haarewaschen und tägliches Föhnen trocknen aus. Auch ein falsches Shampoo reizt die Haut.

Das hilft: Die Kopfhaut mit ein paar Tropfen Olivenöl massieren und über Nacht einwirken lassen. Nur milde Shampoos verwenden und beim Waschen mit Wasser verdünnen. Die Shampoos sollten frei von Zusatzstoffen sein wie Farb- und Konservierungsstoffe, Parabene, Silikone oder Duftstoffen. Gerade Silikone legen sich auf die Kopfhaut und verschließen die Kopfhaut. Einige Silikone stehen auch unter Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Verzichten Sie dazu möglichst aufs Haareföhnen, weil das die Kopfhaut ebenfalls austrocknet. In einigen Fällen steckt hinter einer trockenen, juckenden Kopfhaut aber auch eine Erkrankung. Wenn die Symptome nicht verschwinden, sollten Sie zum Arzt gehen.

Was tun gegen Schuppen?

Schuppen entstehen bei zu trockener oder zu fettiger Kopfhaut. Bei trockener Kopfhaut sind die Schuppen eher klein, bei fettiger Haut können sich ziemlich große Schuppen bilden. Ursache: Der Erneuerungsprozess der Haut ist stark beschleunigt. Aber auch Stress, ein feuchtwarmes Klima, ungesunde Ernährung und Veränderungen im Hormonhaushalt können Auslöser sein.

Das hilft: Spülen Sie die Kopfhaut mit einer Mischung aus Brennnesseltee und Apfelessig.

Was tun beim Seborrhoische Ekzem?

Typische Symptome der Entzündung sind weiß-gelbliche Schuppen, Hautrötungen und Bläschenbildung. Juckreiz kann, aber muss nicht dabei sein. Dieser Hautausschlag ist zwar nicht ansteckend, ist aber sehr unangenehm, denn die Entzündung kann sich von der Kopfhaut aus auf das Gesicht ausbreiten. Die Ursache ist noch immer unklar, man vermutet aber genetische Ursachen. Auch Pilze werden für das Ekzem verantwortlich gemacht. Eines steht aber weitehend fest: Das Seborrhoische Ekzem durch eine Überfunktion der Talgdrüsen hervorgerufen.

Das hilft: Hier hilft kein Hausmittel, diese Erkrankung kann nur der Hautarzt behandeln.

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