Schön durch den Herbst: Beauty-Tipps für die Übergangszeit

So pflegst du dich in der kalten Jahreszeit.

Der Sommer hat seinem Namen in diesem Jahr alle Ehre gemacht, doch langsam wird es spürbar kälter und der Herbst kündigt sich an. Schon bald kommen die kurzen Hosen in den Schrank, doch der Herbst bedeutet noch lange nicht, dass Sie nicht trotzdem alle Blicke auf sich ziehen können. Wie kommen Sie stattdessen strahlend schön durch die Übergangszeit?

Stylish durch die kälteren Jahreszeiten: So klappt’s

Viele Frauen und Männer arbeiten im Frühjahr bewusst auf ihre Strandfigur hin. Sie möchten sich in Bikini, Badehosen, kurzen Shorts & Co rundum wohlfühlen – und natürlich das eine oder andere Kompliment abstauben. Im Herbst wird hingegen wieder der „Schlabberlook“ aus dem Schrank gezogen und es darf genascht werden. Keine Frage: Herbst und Winter sind Genießerzeit. Das bedeutet aber keinesfalls, dass Sie nicht dennoch Ihre Vorzüge in Szene setzen können und sollten. Herbstmode ist vielleicht weniger freizügig, kann aber mindestens ebenso sexy sein wie die knappe Sommerkleidung und zum echten Blickfang werden. Dafür reicht es schon vollkommen aus, zum gemütlichen Cardigan nicht die Jogginghose zu kombinieren, sondern eine hautenge Jeans oder Leggings mit wasserfesten Boots. Dazu Ihre neuen Statement-Ohrringe – welche übrigens gerade voll im Trend liegen – und fertig ist ein ebenso wetterfestes wie stylishes Outfit. Von wegen, nur der Sommer könne sexy sein!

Haarige Angelegenheit: Mit glänzender Mähne in den Herbst

Dass viele Menschen sich in der Übergangszeit so gar nicht attraktiv fühlen, liegt oft auch daran, dass Haut und Haare unter dem Temperaturwechsel leiden. Hinzu noch etwas Regen oder Wind – und vollendet ist der Bad-Hair-Day. Vielleicht haben Ihre Haare auch im Sommerurlaub gelitten und die Sonne, das salzige Meerwasser sowie die UV-Strahlung haben Spuren hinterlassen. Das Haar wirkt stumpf, spröde oder sogar brüchig. Die Farbe ist ausgeblichen und eventuell mussten Sie ein ganzes Stück abschneiden, um Ihre Mähne überhaupt noch retten zu können. Nach dem perfekten Beach-Hair im Sommer folgt also häufig das plötzlich gar nicht mehr so schöne „Herbst-Haar“. Aber keine Sorge: Mit ausreichend Pflege können Sie die Schäden im Nu reparieren und mit glänzender Mähne in die Übergangszeit starten:

  • Verwenden Sie mindestens einmal pro Woche eine Kur. Diese sollte frei von Silikonen sein und eine Tiefenwirkung besitzen. So baut sie das Haar von innen heraus wieder auf, repariert Schäden und macht es strapazierfähiger gegenüber äußeren Einflüssen. Lassen Sie die Kur für mindestens fünf Minuten einwirken – je länger, desto besser. Besonders gut geeignet sind zudem sogenannte „Leave-in-Kuren“ ohne Ausspülen
  • Ein spezielles Haaröl kann dabei helfen, trockenen Spitzen neues Leben zu verleihen und Haarbruch präventiv zu verhindern. Häufig wird hierfür Arganöl verwendet, welches die Haare weich und geschmeidig macht sowie vor dem Föhnen und Stylen verschließt, damit die Enden nicht splissen oder abbrechen. 
  • Dennoch lässt sich nach den heißen Sommertagen oft nicht verhindern, dass ein Stück der Haare der Schere zum Opfer fällt. Tatsächlich beschleunigt regelmäßiges Spitzenschneiden aber sogar das Haarwachstum, denn die Spitzen bleiben dadurch gesünder, dichter und brechen weniger schnell ab. Alles in allem sehen frisch geschnittene Haare auch schlichtweg besser aus und eine neue Frisur verleiht Ihnen im Herbst wieder die Extraportion Selbstbewusstsein. Also ab zum Friseur – und keine Sorge, denn bereits wenige Millimeter reichen aus, um hinsichtlich des Aussehens und der Gesundheit Ihrer Haare kleine Wunder zu bewirken. Nicht nur nach dem Sommer, sondern im Abstand von etwa sechs bis acht Wochen sollten Sie Ihre Haare daher (minimal) kürzen.
  • Gerade jetzt, wo Ihre Mähne ohnehin schon strapaziert ist, vermeiden Sie möglichst Hitze durch Glätteisen, Lockenstäbe & Co. Trocknen Sie Ihre Haare mit der kältesten Stufe des Föhns  und verwenden Sie Bürsten mit Naturborsten, um die Haare beim Kämmen nicht zu beschädigen. Übrigens: Kämmen Sie Ihre Haarpracht niemals im nassen Zustand, denn dann sind die einzelnen Härchen besonders empfindlich und können schnell beschädigt oder abgerissen werden!

Ihr Outfit und Ihre Haare ermöglichen nun also schon einmal einen glänzenden Auftritt in der Übergangszeit. Doch die Haut macht oft noch einen Strich durch diese Rechnung. Viele Menschen leiden nämlich unter trockenen Stellen, wenn die Luft wieder merklich kälter wird oder das erste Mal die Heizungen anspringen.

Makellose Haut, auch im Herbst? Kein Problem!

Dass die Haut in der Übergangszeit zunehmend trocken und spröde wird, liegt an den Veränderungen der Talgdrüsen. Sobald es draußen nämlich kühler ist, produzieren diese weniger Fett, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen sowie gegen äußere Einflüsse zu schützen. Während das für Menschen, die ohnehin zu fettiger Haut neigen, oft ein Segen ist, kann der fehlende Fettfilm für Personen mit trockener Haut zum echten Fluch werden. Überall entwickeln sich trockene Stellen oder sogar Unreinheiten, da Schmutz und Bakterien nicht mehr ausreichend von den Talgdrüsen abtransportiert werden. Doch auch dieser Entwicklung sind Sie nicht machtlos ausgeliefert: 

  • Verwenden Sie erst einmal ein Peeling, um die toten Hautpartikel des Sommers sowie Reste von Sonnencreme & Co loszuwerden. Eine neue Jahreszeit bedeutet auch einen frischen Start für Ihre Hauptpflegeroutine. Wer nicht in teure Peelings aus der Drogerie investieren möchte, kann auch einfach etwas grobkörnigen (braunen) Zucker verwenden. Salz ist hingegen weniger gut geeignet, weil es die Haut zusätzlich austrocknet. 
  • Wer zu trockener Haut neigt, sei es am Gesicht, den Beinen oder anderen Körperstellen, sollte seine Creme nun besonders dick auftragen oder gegebenenfalls auf eine reichhaltigere Ausführung umstellen. Viele Marken bieten speziell die Varianten „Light“ für den Sommer oder „Rich“ für den Winter an, ebenso wie „Medium“ für die Übergangszeit oder eine besonders unempfindliche Haut, die sich vom Wechsel der Jahreszeiten nicht beeindrucken lässt.
  • Reicht das nicht aus, können Sie – ebenso wie für die Haare – zu speziellen Masken greifen, um die Haut mit zusätzlicher Feuchtigkeit zu versorgen. Diese helfen übrigens je nach Inhaltsstoffen auch gegen Augenringe, rote Stellen oder andere unliebsame Hauterscheinungen. Probieren Sie es aus!
  • Auch, wenn es Ihnen gerade jetzt, da die Tage kälter werden, nach einem heißen Bad wäre, sollten Sie dieses vermeiden. Wer zu trockener Haut oder Hauptproblemen in der Übergangszeit neigt, ist mit einer Dusche besser beraten – und tut zugleich der Umwelt sowie seinem Geldbeutel einen Gefallen.

Übergangszeit ist Schmuddelzeit? Von wegen! Endlich können Sie sich von solchen Gedanken verabschieden und mit diesen Tipps schön in den Herbst starten. Hauptsache, Sie fühlen sich wohl!