Zahnpasta mit Fluorid: Wie gefährlich ist der Stoff?

Fluorid ist in Verruf geraten – warum eigentlich?

Kann Zahnpasta mit Fluorid gefährlich für den menschlichen Körper werden? Die Antwort ist ganz klar: Nein, Fluorid in Zahncremes ist nicht gesundheitsschädigend. Im Gegenteil: Fluorid beugt Karies vor und härtet den Zahnschmelz. Wer seine Zähne mit einer Zahnpasta ohne Fluorid putzt, wird früher oder später Karies bekommen, warnen die Zahnärzte.

Ohne Fluorid Aktuell wird für Zahnpastas damit geworben, dass sie kein Fluorid enthalten. Aber die Experten der Stiftung Warentest bewerten diese Produkte mit „mangelhaft“ (12/17). Die Begründung: Es gibt keine seriösen Studien darüber, dass die Ersatzwirkstoffe in den Pasten ebenso effektiv vor Karies schützen Zahnpasta mit Fluorid.

Vergiftung Sich mit Fluorid zu vergiften, ist praktisch unmöglich. Fluorid verursacht auch keinen Krebs, wie im Internet behauptet wird. Und wie bei allem macht die Dosis auch hier das Gift: Zwischen 0,4 und 1,5 mg davon nimmt ein Erwachsener hierzulande am Tag auf – der Richtwert liegt bei 3,5 mg. Übrigend: Nicht nur in Zahnpasta ist Fluorid enthalten, vielmehr steckt der Stoff übrigens auch in schwarzem Tee, Fisch und Wasser. Und: Fluorid wird nur durch Verschlucken aufgenommen – beim Zähneputzen wird es ausgespuckt.

 

 

 

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