Sekt! Ein prickelndes Vergnügen

9 Fakten, die Sie über Sekt kennen sollten

Sie wollen beim nächsten Glas Sekt mal so richtig mit Ihrem Wissen glänzen? Dann haben die Experten von vinoa genau das Richtige für Sie: 9 erstaunliche Fakten über das prickelndste Vergnügen, das man in Flaschenform bekommen kann.

3 geschichtliche Fakten zur Entstehung von Sekt

  • Fangen wir mal ganz vorne an: Was ist Sekt überhaupt? Ein Sekt wird – im Gegensatz zu normalem Wein – zweimal vergoren. Nach der ersten Gärung ist er eigentlich ein ganz normaler Wein und wird dann in Flaschen oder Fässer abgefüllt. Aber dann passiert das Entscheidende: Es kommen noch etwas Zucker und frische Hefe hinzu, sodass eine zweite Gärung einsetzt. Weil die Flasche aber dicht verschlossen ist, kann die entstehende Kohlensäure nicht entweichen und es entsteht das köstliche Prickeln, für das wir den Sekt so sehr lieben.
  • Erfunden wurde der deutsche “Sekt” eigentlich als “Champagner” in Frankreich, aber wussten Sie, dass viele wichtige Champagnerhäuser im 19. Jahrhundert von Deutschen geleitet wurden? Viele Namen wichtiger Champagnerhersteller deuten heute noch auf die deutschen Wurzeln hin: Heidsieck, Piper, Bollinger, Deutz und noch einige mehr.
  • Noch ein letzter historischer Fakt, bevor wir uns endlich dem Sekt selbst widmen können: Kaiser Wilhelm II. war im Jahr 1902 ungefähr folgender Meinung: “Wer feiern kann, kann auch etwas für die deutsche Kriegsflotte tun!” Und führte damit die Schaumweinsteuer ein, die wir auch heute noch bezahlen. Es gehen genau 1,02 € pro Flasche an den Staat, der damit im Jahr etwa 450 Millionen Euro einnimmt.

Sektflaschen auf einem Holzfass – die passenden Gläser stehen schon bereit.

 

3 gefährliche Fakten, die die Flasche zum Überlaufen bringen

  • Schauen wir uns doch mal die Sektflaschen an: ganz schön dick oder? Und schwerer als normale Weinflaschen sind sie auch. Das liegt daran, dass sie einen ziemlich hohen Druck aushalten müssen. Wegen der Kohlensäure können je nach Temperatur Drücke bis über 8 bar entstehen - zum Vergleich: ein Autoreifen hat meistens nur 2,5 bar! Deshalb ist der Korken sicherheitshalber auch mit einem Drahtgeflecht, der “Agraffe” gesichert.
  • Gefährlich: Der Druck in der Flasche kann den Korken beim Öffnen auf 40 bis 50 Stundenkilometer beschleunigen. Da hilft auch kein Ducken mehr, wenn man im Weg steht. Es hilft aber nichts: Der Korken muss nun mal aus der Flasche, wenn wir an den prickligen Inhalt wollen. Also am besten den Korken gut festhalten und langsam aus der Flasche drehen – dann wird auch niemand verletzt.
  • Apropos “Flasche öffnen”: die wohl spektakulärste Methode, um eine Sektflasche zu öffnen, ist das “Sabrieren”. Da die Kavallerieoffiziere unter Napoleon meist keinen Korkenzieher dabei hatten, haben sie ihre Champagnerflaschen kurzerhand mit dem Säbel aufgeschlagen. Daher kommt übrigens auch die Redensart “Eine Flasche köpfen”. Ganz Mutige finden im untenstehenden Video eine nicht ganz ernst gemeinte Anleitung zum “Sabrieren”, oder besser gesagt zum “Löffelieren”, oder so.

 

3 Fakten, die den Genuss zur vollen Entfaltung bringen

  • Jetzt ist die Flasche also offen, angestoßen ist auch und die ersten Schlucke getrunken. Ganz schön süß, der edle Tropfen. So ein lieblicher Sekt hat natürlich einen höheren Zuckergehalt als ein “extra dry” und schlägt entsprechend stärker auf die Figur? Wir können Sie beruhigen! Der Kaloriengehalt von lieblichen und trockenen Sekten ist ungefähr gleich, der Zucker wird bei trockenem Sekt nämlich in Alkohol umgewandelt, der bei der Verdauung ähnlich wie Zucker verarbeitet wird. Wer auf seine Linie achten möchte, greift also am besten zum alkoholfreien Sekt, dessen Kaloriengehalt liegt etwa bei der Hälfte des normalen Schaumweins.
  • Irgendwann ist dann auch die letzte Flasche ausgetrunken, aber der Appetit auf das spritzige Prickeln ist noch nicht gestillt? Kein Problem! Im Notfall (!) wird aus einem einfachen Weißwein ein Perlwein: einfach im SodaMaxx ein bisschen aufsprudeln und fertig ist der Notfallsekt. Das Ergebnis darf sich natürlich nicht offiziell Sekt nennen, aber so mancher Perlwein wird tatsächlich auch nicht viel anders hergestellt: die Kohlensäure entsteht dann nicht durch die zweite Gärung in der Flasche, sondern wird beim Abfüllen künstlich dazugegeben. Der Abend ist zum Glück trotzdem gerettet!
  • Jetzt ist der Durst natürlich enorm angeregt. Und da hilft Fakt Nummer 9 weiter: Bei vinoa.de finden Sie den Sekt, den Ihr Herz begehrt. Ob Champagner, Prosecco, Sekt oder Spumante, hier finden Sie zu Ihrem Lieblingstropfen.

 


Titelbild: © James Cridland - https://www.flickr.com/photos/jamescridland/2873460438/
Bild im Text: © Thomas Schlosser - https://www.flickr.com/photos/tschloss/6272387454/