Corona-Impfung: Wer soll eine dritte Dosis bekommen?

Wer eine Auffrischung bekommen soll

Es ist beschlossene Sache der Gesundheitsminister: Es wird eine dritte Corona-Impfung zur Auffrischung geben – aber für wen?
 

Tests belegen bereits, dass der Corona-Schutz nach einer gewissen Zeit abnimmt. Aus Sorge vor der aggressiven Delta-Variante und einer vierten Welle im Herbst soll es nun eine dritte Corona-Impfung geben. Denn: Laut israelischem Gesundheitsamt soll Biontech nur zur 64 Prozent vor der gefährlicheren Delta-Variante schützen. Dort ist man bereits dabei, bei älteren Menschen den Impfschutz im Rahmen einer dritten Kampagne aufzufrischen.

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Ältere und schwache Menschen sollen ein drittes Mal geimpft werden

Es liegt auf der Hand, das vor allem ältere sowie pflegebedürftige Menschen, aber auch Personen mit einer Immunschwäche und Immunsuppression durch eine dritte Auffrischungsimpfung geschützt werden sollen. Frühestens nach sechs Monaten soll diese mit Biontech und Moderna erfolgen. Das ist der Zeitraum, in dem eine Verringerung des Impfschutzes bei einigen Personen festgestellt werden konnte. Start der dritten Kampagne soll September sein und vornehmlich von mobilen Pflegeteams durchgeführt werden. Der Impfstoff muss zu dem Personenkreis kommen, die selbst nicht mehr mobil sind. Gerade in Alten- und Pflegeheimen wird im Herbst/Winter dieses Jahres sonst eine Infektionswelle befürchtet.

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Weitere Impfung auch mit Johnson & Johnson sowie AstraZeneca

Nicht nur die Impfungen mit Biotech/Pfizer und Moderna werden aufgefrischt, auch Menschen, die eine Impfung mit Johnson & Johnson sowie AstraZeneca erhalten haben, sollen nach einem halben Jahr eine Auffrischungsimpfung bekommen. Das Vakzin von Johnson & Johnson soll zwar laut Untersuchen aus Israel acht Monate halten, dafür soll die Wirksamkeit gegenüber der Delta-Variante geringer sein als bei mRNA-Impfstoffen.

Wie gut und wie lange schützen die Impfstoffe

Wie bereits zuvor erwähnt, konnte eine Abnahme des Impfschutzes nach sechs bis acht Monaten festgestellt werden. Laut Dr. Andreas Radbruch, Immunologe und wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin, sollen sowohl die Erst- als auch die Zweitimpfungen eine gute Wirksamkeit gegen alle bisher bekannten Mutanten bieten. US-Forscher haben in einer kürzlich veröffentlichten Studie gesagt, dass bei Menschen, die Antikörper aufgrund einer Corona-Infektion gegen das Virus gebildet haben, ein jahrelanger Schutz gegen Covid-19 wahrscheinlich ist. Dieser sollte nach heutigen Erkenntnissen aber ebenfalls in den zuvor genannten Abständen aufgefrischt werden.

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