Herpes an der Nase: Was man gegen die hochansteckenden Viren tun kann

Gesundheit

Bereits im Kindesalter infizieren sich die meisten Menschen mit Herpesviren. Doch was löst Herpes an der Nase aus und was kann man gegen die hochansteckenden Viren tun?

Herpes an der Nase: Der Verlauf

Wenn man sich als Kind mit Herpesviren infiziert hat, dann hat man sein ganzes Leben lang damit zu tun. Die Viren bekommt man nicht mehr aus dem Körper heraus! Als ob das nicht schon genug wäre: Herpesviren sind Schläferviren und können erst nach Jahrzehnten aktiv werden. Die Gründe dafür sind vielfältig – ein geschwächtes Immunsystem, privater und/oder beruflicher Stress sind zwei Hauptursachen. Auch im Sommer muss man aufpassen, denn UV-Strahlungen begünstigen einen Ausbruch. Hormonschwankungen können ein weiterer Grund für einen Ausbruch sein – manchmal ist auch gar kein besonderer Anlass erkennbar.

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Symptome bei Nasenherpes

Entzündungen und Bläschen an der Nase sind ein sicheres Anzeichen für Nasenherpes, der sich anfangs mit Juckreiz ankündigt. Im Verlauf kann Herpes an der Nase starke Schmerzen verursachen. In dieser Zeit sind die Herpesviren hochinfektiös und können sich auf weitere Teile des Gesichts oder den Körper ausbreiten! Nachdem die Bläschen aufgeplatzt sind, in der Regel nach ein paar Tagen, bildet sich eine Kruste. Die Abheilung kann sich über mehrere Wochen hinziehen.

 

 

 

 

 

 

 

Hochansteckend: Was kann man gegen Herpes an der Nase tun?

 

Gehen Sie in jedem Fall zum Arzt, der Ihnen eine antivirale Salbe verschreibt. In Tablettenform wird zudem häufig ein Medikament verschrieben, das Aciclovir enthält. Der Wirkstoff soll dafür sorgen, dass sich die Viren nicht vermehren sowie den Heilungsverlauf lindern.