Brustverkleinerung: Die wichtigsten Fakten

Etwa 14.000 Frauen lassen sich pro Jahr operieren

03. Mai 2017

Wenn der Busen körperlich und auch seelisch zur Last wird, dann kann oft nur eine Brustverkleinerung helfen. Fakt ist: Eine zu große Brust belastet den Rücken, es kann zu Verspannungen und Fehlhaltungen kommen. Viele Frauen haben zudem das Gefühl, dass ihr Busen sie behindert, einige leiden aus psychischen Gründen darunter. 

In machen Fällen zahlt die Krankenkasse für die Brustverkleinerung

Damit die Kosten für die Brustverkleinerung übernommen werden, müssen bestimmte Voraussetzungen vorliegen. So müssen die Brüste pro Seite entweder um mindestens 500 Gramm bzw. zwei Körbchengrößen verkleinert werden. Auch muss die Notwendigkeit von der Krankenkasse, dem Medizinischen Dienst und von Fachärzten bestätigt werden. OP, Narkose und Nachsorge kosten etwa 6.500 Euro bis 7.500 Euro. 

Der Eingriff sollte nicht unterschätzt werden

Die OP dauert bis zu vier Stunden und ist aufwändig. Der Chirurg setzt einen Schnitt um die Brustwarze und einen senkrecht darunter, um an das Fett- und Drüsengewebe zu gelangen und es zu entfernen. Dann formt er die kleinere Brust. Bis die Schwellungen abgeklungen sind, kann es teilweise Monate dauern.

Diese Risiken sollte man vorher bedenken

70 Prozent der Patientinnen können nach der OP nicht mehr stillen. Einige habe noch Monate nach dem Eingriff wenig oder kein Gefühl in der Brustwarze. Und: Bei einer Brustverkleinerung bleiben immer Narben.