5 Tipps für den Bankenwechsel

Die Gebühren explodieren immer mehr

28. August 2017

Für alles Mögliche muss man plötzlich zahlen. Auch Kontoführungsgebühren explodieren förmlich. Nicht mit uns! Es gibt nämlich noch andere Banken — jene, die wenig kosten. Wir haben 5 Tipps für den Bankenwechsel für Sie zusammengefasst.

 

Es ist unglaublich, was die Banken derzeit mit ihren Kunden machen. Immer mehr erheben plötzlich Gebühren für jede einzelne Überweisung, für das Geld-Abheben oder die Bar-Einzahlungen. Auch die Kontoführungsgebühr wird angehoben, wie bei der Raiffeisenbank in Oberursel: 30 statt 3 Euro müssen Kunden dort künftig zahlen. Da sie über Zinsen kaum noch verdienen, suchen sich Banken schlicht andere Wege, um an unser Geld zu kommen. Da denken viele über einen Wechsel nach. Mit diesen Tipps klappt der Bankenwechsel.

Alles viel zu mühsam? Nutzen Sie die Bankenwechsel-Hilfe

Bei der Suche nach der neuen Bank sollte man auf deren Website auf das Angebot der Wechselhilfe achten. Mehr als 90 Prozent der Institute leisten diese Unterstützung. Das bedeutet: Die neue Bank schaut, wer regelmäßig Zahlungspartner des neuen Kunden ist, informiert ihn über den Bankenwechsel und erledigt den Papierkram.

Sicher ist sicher: Das alte Konto genau checken

Die Bank bietet zwar den Wechelservice an, übernimmt aber keine Haftung, wenn etwas vergessen wird. Man sollte also sicherheitshalber selbst die wichtigsten Zahlungspartner zusammenstellen, wie Arbeitgeber, Vermieter, Telefonanbieter, und dabei auch auf jährliche Daueraufträge achten. Außerdem müssen Sie etwa bei Amazon selbst die Daten ändern.

Offline oder online: Wie Sie ein neues Konto eröffnen

Praktisch ist es natürlich, sich einfach eine Filiale von der neuen Bank Ihrer Wahl zu suchen. Im Gespräch können Sie alles genau erfragen. Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor, und fragen Sie gezielt nach versteckten Kosten. Denn manche angeblich kostenlosen Girokonten sind an Bedingungen geknüpft. Bei Direktbanken im Internet kann man mit ein paar Klicks, die meist leicht verständlich sind, das Konto eröffnen. Neukunden identifizieren sich per Post und bekommen Unterlagen zugeschickt.

Problemloser Übergang beim Bankenwechsel: Erst mal zweigleisig fahren

Das alte Konto sollte man noch einen Monat behalten, um sicher zu sein, dass wirklich alle Daueraufträge übernommen wurden.

Die sollten Sie kennen: Banken ohne Extra-Kosten

Es gibt sie noch: kostenlose Girokonten, ohne Bedingungen und alles inklusive, etwa IngDiba, Norisbank, Comdirect oder die DKB
(www.girokonto-vergleich.net).