Nagelpilz: Behandlung muss sofort erfolgen

Was hilft gegen Nagelpilz?

Nagelpilz ist sehr häufig: Rund zehn bis 30 Prozent der Menschen weltweit leiden darunter. Aber es gibt eine probate Nagelpilz-Behandlung!

Versteckt in warmen Socken und dicken Stiefeln überwintert die Pilzerkrankung an den Füßen – oft unbeachtet. Denn die Erkrankung kommt schleichend. Aber wenn dann der Frühling vor der Tür steht und man wieder Sandalen tragen möchte, bringt die Sonne es an den Tag – die Fußnägel sind unschön gelblich und verdickt. Dagegen muss man sofort etwas tun, denn: Ein Nagelpilz heilt niemals von allein aus.

Nagelpilz: Behandlung mit wasserlöslichem Lack 

Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass gegen den Nagelpilz Hausmittel wie Teebaumöl, Essig oder Backpulver helfen. Aber es gibt rezeptfreie Mittel zur Nagelpilz-Behandlung, die den Pilz abtöten (z. B. Ciclopoli, Apotheke). Das ist zwar langwierig, aber der Wirkstoff Ciclopirox bekämpft die Pilzsporen und ist wirksamer als der Wirkstoff Amorolfin. Das ergab eine Studie.

Auch die benachbarten Nägel können sich infizieren

Wenn der befallene Nagel nicht behandelt wird, besteht die Gefahr, dass der Pilz ihn komplett zerstört und auch noch die benachbarten Nägel befällt. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch starke Schmerzen verursachen. Deshalb sollte man unbedingt sofort mit der Nagelpilz-Behandlung beginnen.

Mit diesen Tipps können Sie Nagelpilz vorbeugen

Im Schwimmbad oder in Hotels sollten Sie nicht barfuß laufen, die Sporen lauern überall. Trocknen Sie nach dem Baden oder Duschen die Füße gründlich ab, und vergessen Sie nicht die Zehenzwischenräume: Pilze lieben eine feuchte Umgebung. Verwenden Sie pilztötende Sprays, um Ihre Schuhe regelmäßig zu desinfizieren. Tragen Sie keine Socken aus Kunstfaser. Baumwollsocken sind atmungsaktiv und können heiß gewaschen werden.