Unisex Düfte – ein Hauch von Luxus für jedermann

Unisex Düfte – ein Hauch von Luxus für jedermann

Wenn Frau und Mann im gemeinsamen Duft vereint sind, dann nutzen sie vermutlich einen luxuriösen Unisex-Duft, der mit seinen Besonderheiten für jede Persönlichkeit geeignet ist. Das Geheimnis hinter den einzelnen Duftnoten besteht darin, dass sie neutral gehalten wurden und damit keine geschlechterspezifische Note haben. Für mehr Gleichheit und für die Möglichkeit, Geschenke auch universell zu überreichen.

Parfüm-Flakon
© Pixabay/Pixel2013

Der typische Unisex-Duft, hier gibt es einige neutrale Noten

Ein typisch maskulines Parfum enthält holzige und würzige Noten, wohingegen ein femininer Duft als pudrig, fruchtig und blumig bezeichnet wird. Unisex hingegen bedeutet, dass unterschiedliche Nuancen miteinander kombiniert ein neutrales Dufterlebnis erzeugen. Molecule 01 von Escentric Molecules, Nischendüfte wie die von Afnan oder auch Al Haramain sind beliebte und bekannte Unisexnoten, die sich bereits auf dem Markt etabliert haben.

Dabei ergibt sich aber eine Besonderheit, denn das Parfum verschmilzt mit seinem Träger und schafft es so, aus jeder individuellen Person die perfekte Note hervorzuholen. Fälschlicherweise gehen viele Verbraucher davon aus, dass mit Unisex-Parfums künftig jeder einfach gleich riechen wird. Ein Irrtum, denn auf der Haut entwickelt sich die Kreation aus Eigengeruch und Parfum, die dann als ganz besonderer Duft wahrgenommen wird.

Jede Haut ist gespickt von kleinen Pilzen, Lebewesen, Viren, Bakterien und Fetten, die zusammen mit dem Parfum zur individuellen Note vereint werden. Auch der Wasser- und Fettgehalt der Haut spielen eine Rolle, welche individuelle Duftnote sich am Ende entwickelt. Jedes Parfum ist teilweise aus mehr als 100 verschiedenen Einzeldüften zusammengesetzt. Gelangen sie auf die Haut, vereinen sich ihre Bausteine mit der eigenen Struktur der Haut. Auf fettiger Haut können die Moleküle stärker verbreitet werden, auf trockener Haut hingegen schlechter.

Warum kann ein Unisex Parfum die richtige Wahl sein?

Auf dem Markt der Parfums herrscht eine Art Demokratie. Die individuelle Wahl des passenden Parfums ist sehr persönlich und sollte nicht vom Geschlecht abhängig gemacht werden. Trägerin und Träger sind ganztags mit sich und ihrem Duft vereint, so dass es in erster Linie auf den eigenen Geschmack ankommt. Es muss für den Benutzer ansprechend riechen, nicht nach geschlechtlichen Normen kategorisiert sein.

Es gibt einige Frauen, die gern auf ein maskulin riechendes Parfum setzen, weil sie damit ihre Weiblichkeit unterstreichen und zugleich eine dominante und starke Note verbreiten möchten. Männer hingegen sind durchaus auch mit femininen Zitrus-Düften im Frühjahr und Sommer gut bedient, um die Leichtigkeit des Seins zu betonen.

Der Duft ist keine Sache des Geschlechts

Die Marke Byredo aus Schweden gehört nicht nur in ihrer Heimat, sondern auch hierzulande mittlerweile zu den namhaften Prozenten von Nischenparfums. Gründer Ben Gorham, der mit einem kanadischen Vater und einer indischen Mutter in Toronto aufwuchs, entschied sich nach seinem Kunststudium dafür, Parfums zu schaffen.

Dabei wurde er mental auf eine Reise in die Kindheit entführt. In seiner Geburtsstadt in Indien waren es die Düfte nach Weihrauch und Gewürzen, die ihn verzauberten und die ihm die Liebe zum orientalischen Aroma einbrachte. Gleichzeitig mischte er jedoch auch seinen nordischen Hang zum Minimalismus in seine Düfte und so entstand mit Byredo eine der wichtigsten Nischenduft-Marken der modernen Zeit.

Seine Kompositionen sind einfach und geben dem Träger oder der Trägerin die Möglichkeit, ihre ganz eigene Duftnote zu entfesseln. Minimalismus ist ein allgegenwärtiger Trend und die Marke beweist, dass er auch als Duft eine Rolle spielt.

Gleichberechtigung wird wichtiger als zuvor

Ist es das Ende der Geschlechterunterschiede? Immerhin hat sich gezeigt, dass sich in den letzten 50 Jahren eine enorme Verwandlung ergeben hat. Das klassische Kategorisieren der Geschlechterrollen in Mann und Frau ist nicht mehr so präsent wie noch vor Jahrzehnten. Der Mensch rückt in den Vordergrund, mit all seinen Eigenarten und persönlichen Bedürfnissen.

Diese Wandlung ist auch den Parfumeuren nicht verborgen geblieben und so werden aus etablierten Nischen mittlerweile Standards. Der Wunsch, einen Duft mit dem andersgeschlechtlichen Partner zu teilen, sich nicht in eine Geschlechterschublade pressen zu lassen und frei zu leben, begünstigt die Beliebtheit der geschlechtsunabhängigen Parfums.

Auch als Geschenk gut geeignet

Durch die Neutralität sind Unisex-Parfums hervorragend zum Verschenken geeignet. Wer sich nicht sicher ist, was der Gegenüber wirklich bevorzugt, welche Stilrichtung des Dufts geeignet ist, macht mit einem Unisex-Duft nichts falsch. So bleibt die Etikette gewahrt, denn es wird gleichberechtigt für beide Geschlechter geschenkt, auch wenn sich die beschenkte Person ihres biologischen Geschlechts möglicherweise gar nicht zugehörig fühlt.

Der Unisex-Duft ist perfekt geeignet, um die eigene Persönlichkeit in den Vordergrund zu bringen und sich dabei nicht von Konventionen und Vorschriften leiten zu lassen. Viele Nutzer kombinieren ihre Düfte mit dem tagesaktuellen Feeling. So kann an einem Tag ein klassischer Herrenduft getragen werden, am nächsten Tag ein Unisex-Parfum.

Fazit: Unisex-Parfums sind universell und angenehm

Die universelle Einsetzbarkeit machen Unisex-Parfums zu einem echten Highlight. Sie passen zu jedem Typ, können für Frauen und Männer eine Bereicherung sein und sogar von Paaren gemeinsam genutzt werden. Schnell zeigt sich, dass trotz einer klaren Duftnote erkennbar ist, dass die Nuance von Träger zu Träger variiert.

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